Literarischer Salon im Herbst: Drei Bücher, vier Meinungen.

Vier Leute, drei frisch erschienene Bücher: Das ist das Konzept des Literarischen Salons im Theater Augsburg. Die Diskutanten wechseln sich von Abend zu Abend ab und kommen aus dem Theater, der Buchhändlerszene, aus der Presse und anderen Augsburgern Persönlichkeiten. Das verspricht unterhaltsamen Austausch über die Neuerscheinungen im deutschen Buchmarkt – und fast immer auch zu kontroversen Meinungen. Organisiert wird diese spannende Diskussionsreihe vom LiteraturTeam Augsburg. Auch in dieser Saison darf ich wieder eine Moderation übernehmen.

Die Reihe startete bereits am 8. Oktober mit Meinolf Krüger vom Taschenbuchladen, Michael Schreiner, Kulturchef der Augsburger Allgemeinen und Barbara Eschlberger vom Brecht-Festival. Munter wurde über Wilhelm Genazinos „Wenn wir Tiere wären“, Michael Kumpfmüllers „Die Herrlichkeit des Lebens“ und – da waren sich alle einig: sehr gut – Sybille Lewitscharoffs „Blumenberg“ gestritten. Kurt Idrizovic von der Buchhandlung am Obstmarkt moderierte pfiffig.

Der nächste Literarischer Salon findet am 14. November um 20 Uhr statt. An diesem Termin stehen sich der Popkultur-Beauftragter der Stadt Augsburg Rich Goerlich mit Julia Schalanskys „Der Hals der Giraffe“. der Dramaturg Tobias Vogt mit Eugen Ruges „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ und Richard Mayr (Augsburger Allgemeine, Kultur) mit Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini“ gegenüber. Moderiert wird die November-Ausgabe von mir.

Letzter Termin der Reihe für 2011 ist am 7. Dezember. Die Bücher stehen noch nicht fest – dafür aber die Literaturkritiker. Frank Heindl (DAZ), Klaus Müller (Theater) und Prof. Dr. Klaus Maiwald (Uni Augsburg, Deutsch Didaktik) werden von Jürgen Marks, Chefredaktion der Augsburger Allgemeinen moderiert.

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