“Alles Augsburg…” – Ein Gedicht von einer Stadt

Preisträger von Das Beste an Augsburg ist nicht der Zug nach München, das Beste sind die lyrisch-künstlerischen Talente, die mit dieser Stadt in Verbindung stehen. Genau darum ging es im Lyrikwettbewerb “Alles Augsburg …ein Gedicht von einer Stadt”, dessen beste Einsendungen zur kreativen Auseinandersetzung mit Augsburg vorgestellt wurden. Neben der Preisverleihung, die bereits schon am 25.10. im S’Ensemble Theater stattgefunden hat, wurde nun auch beschlossen mit den besten Gedichten ein Buch herauszugeben.

Doch erst einmal zum Abend und der Preisverleihung selber! Der erste Gewinner des Abends war (Trommelwirbel!): Augsburg. Knapp hundert Autorinnen und Autoren aus Augsburg hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und hatten zum großen Teil hochinteressante Werke eingesendet. In der Jury waren neben mir noch Jörg Adam, Prof. Dr. Joachim Jacob, Juliane Kaiser, Szilvia Lengl, Nicole Spann und Johannes Stift. Nach fast einem ganzen Tag intensivster Diskussion kamen wir auf die folgenden Preisträger:
1. Julia Krumme mit “vive le lechrain”
2. Dmitry Vachedin mit “Augsburg”
3. Klaus Peter Buchheit mit “Augsburg komma wohnhaft in”
3. Gerald Fiebig mit “enklave watussi-bar”
Sonderpreis: Tobias Schneider mit “vokalpatriotismus”
(Auf dem obenstehenden Foto sind v.l.n.r. Klaus Peter Buchheit, Julia Krumme und Tobias Schneider zu sehen.)

Jury von Die Preisträger wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion prämiert, die mit Prof. Dr. Joachim Jacob (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Ethik), Szilvia Lengl (die verdienenswerterweise “Treffpunkt Zunge” organisiert), Jörg Adam (Lyriker und Doktorand an der Uni Augsburg, genauso wie ich Kunstförderpreisträger der Stadt Augsburg für Literatur), Juliane Kaiser (Studentin), Prof. Dr. Mathias Mayer (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) und meinereiner über das heiße Thema “Lyrik und Gesellschaft” ging. Das nebenstehende Foto zeigt uns in dieser Reihenfolge (v.l.n.r. – beide Fotos sind von Christa Holscher / Klaus Satzinger-Viel von der Universität Augsburg).

Anschließend durften wir noch dem Anna Leman Quartett in der S’Ensemble-Bar lauschen (sehr genial) und weitere und wichtige literarische Diskussionen führen. Was macht gute Lyrik aus, muss sie sich reimen und warum ist manchmal eine naive Lobpreisung einfach nur langweilig? Ein klasse Abend!

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