Interview mit Hans-Jochen Vogel fĂŒr den nĂ€chsten a-guide

Am Dienstag saßen JĂŒrgen und Holger Kannler und ich fĂŒr ein Interview fĂŒr das Szenemagazin a-guide fĂŒr ein Doppelinterview mit dem SPD-Urgestein Hans-Jochen Vogel und dem Augsburger Landtagsabgeordneten der SPD, Linus Förster im MĂŒnchner Rathaus zusammen.
In unserem Interview, dass in der a-guide Winterausgabe des erscheinen wird, und das schon mit Spannung erwartet werden darf, sind […]

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100.000 mÂČ Unentschlossenheit? – Die Stadt Augsburg steht vor ihrer partiellen Neuerfindung

StadtplanungIn den 90er Jahren verließen die Amerikaner Augsburg. Insgesamt wurden nach dem Fall der Berliner Mauer, der Wiedervereinigung und der Entspannung des Ost-West-Konfliktes aus Augsburg fast 15.000 amerikanische Soldaten abgezogen. Diese lebten nicht nur alleine, sondern waren teilweise mit ihren Familien hier stationiert. In Augsburg waren von diesem Wegzug die FlĂ€chen der Sheridan-, der Reese- und der Flak-Kaserne sowie die so genannten „Housing Areas“ Centerville, Cramerton, Sullivan Heights und Fryar Circle betroffen. Allein die Sheridan-Kaserne ist ein 70 Hektar großes Areal im Westen der Stadt. Die Reese-Kaserne, in der sich das „abraxas“ oder auch die „Kantine“ befinden, hat 44 Hektar. Insgesamt wurden fast 220 Hektar durch den Weggang der Amerikaner frei – das sind weit mehr als 300 Fußballfelder. Als zusammenhĂ€ngende FlĂ€che ist das in etwa so groß wie die Augsburger Altstadt. Die GrĂ¶ĂŸe entspricht auch der Bedeutung fĂŒr die Stadt. Diese FlĂ€chen einer neuen Nutzung zuzufĂŒhren, stellt eine unglaubliche Chance dar, eine Herausforderung, in der auch enorme Risiken liegen.

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Slam, Bam – Thank ya, Mom! – Poetry Slam in Augsburg

Horst ThiemeSchon Walther von der Vogelweide hat es getan. Und höchstwahrscheinlich auch die Urzeitmenschen in ihren verrauchten Höhlen! Sie saßen im Kreis und haben sich ihre Lieder vorgegrunzt, spĂ€ter gesungen und dann irgendwann auch einfach nur noch hochmelodiös und rhythmisiert gereimt. Und ein begeistertes Publikum hat zustimmend gebrĂŒllt, gejubelt oder einfach nur geklatscht …

Und irgendwann, irgendwann hat irgendjemand angefangen zu behaupten, dass hohe Literatur nicht Spaß machen, dass man sich nicht emotional dazu Ă€ußern dĂŒrfe. Dass die beste Form der Teilhabe an kĂŒnstlerischen Leistungen anderer eine verkrampfte Körperhaltung erfordere und sich maximal so viel Freude im Gesichtsausdruck des Kulturgenießers widerspiegeln mĂŒsse wie bei einer HĂ€morrhoidenverödung an einem verregneten Montagvormittag.

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