Weltenglanz – Der Mathematisch-Physikalische Salon Dresden zu Gast im Maximilian Museum

Himmelsglobus, G. Roll und J. Reinhold, Augsburg, 1586Das 2007 mit dem bayerischen Museumspreis ausgezeichnete Maximilian Museum prĂ€sentiert ab heute mit Weltenglanz eine hochkarĂ€tige Auswahl von mehr als 70 Kostbarkeiten (wie z.B. einen arabischen Himmelsglobus aus dem Jahr 1288), mit denen die sĂ€chsischen Herrscher in Renaissance und Barock Wissenslust und ReprĂ€sentationswillen glanzvoll unter Beweis stellten. Bereits unter August dem Starken wurde die Kunstkammer der sĂ€chsischen Könige und KurfĂŒrsten in verschiedene, heute weltberĂŒhmte Fachsammlungen aufgeteilt. So entstanden das GrĂŒne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett und der Mathematisch-Physikalische Salon.

Der im Dresdner Zwinger beheimatete Salon zĂ€hlt zu den bedeutendsten wissenschaftshistorischen Sammlungen weltweit. Er enthĂ€lt wertvolle Uhren und wissenschaftliche Instrumente wie seltene Astrolabien, Teleskope, Feldmessinstrumente, prĂ€chtige Tischuhren und raffiniert angelegte Automaten. Vieles davon wurde in Augsburg gefertigt, wie zum Beispiel von den berĂŒhmten Instrumentenmachern Christoph Schissler oder Georg Friedrich Brander.

Ein gehaltvolles Begleitprogramm mit einem Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung rundet die Ausstellung ab. In Kooperation mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet das Maximilianmuseum erstmals FĂŒhrungen mit naturwissenschaftlichem Experimentieren fĂŒr Kinder an. Wissenschaftliche VortrĂ€ge aus den Bereichen Astronomie, Physik und Kunstgeschichte sowie ThemenfĂŒhrungen fĂŒr Groß und Klein sind ebenfalls Bestandteil des vielseitigen Veranstaltungsprogramms rund um „Weltenglanz“.

Weitere Informationen und das komplette Veranstaltungsprogramm findet sich unter www.weltenglanz.de

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