Ars Electronica: Das komische Ding mit Copyright…

Wozu gibt es Copyright? NatĂŒrlich um die Urheber zu schĂŒtzen. Aber stimmt das? Oder hilft es ausschließlich, die Verwertungsgesellschaften zu ernĂ€hren? In  Thomas Macho und “Eigentum ist Diebstahl” habe ich von seiner PrĂ€sentation geschrieben, in der er auf die Geschichte des Eigentums einging. Folgend noch ein weiterer Gedanke zum Thema, wie sich das Copyright in den letzten 200 Jahren geĂ€ndert hat.

Wenn man sieht, wie sich die Urheberschaftsgesetze in den Vereinigten Staaten sich geĂ€ndert haben, sieht man eine Verschiebung auf eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig immer lĂ€ngere Dauer des Schutzes nach dem Ableben des Urhebers. 

Zeitrahmen Art des Copyrights
1790-1909 14 Jahre mit VerlÀngerungsmöglichkeit um weitere 14 Jahre
1909-1976 28 Jahre mit VerlÀngerungsmöglichkeit um weitere 28 Jahre
1976-1998 Copyright 75 Jahre oder 50 Jahre lang nach dem Tod des Urhebers
Seit 1998 95 oder 100 Jahre, bzw. 70 Jahre lang nach dem Tod des Urhebers. ZusĂ€tzlich stiegen die Strafen fĂŒr Dinge, die frĂŒher unter fair use fielen.

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