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	<title>e-Thieme &#187; poetry slam</title>
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		<title>Dezemberslam: Geld, Liebe und Kultur</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 05:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221; eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (Bo Wimmer), der Oberlausitz (Udo Tiffert) und auch aus Altusried (Dominik Schick). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1591" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/SarahMariaNordt_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="153" />Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger <a href="http://www.slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221;</a> eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (<a href="http://www.bowimmer.de" target="_blank">Bo Wimmer</a>), der Oberlausitz (<a href="http://www.udotiffert.de" target="_blank">Udo Tiffert</a>) und auch aus Altusried (<a href="http://myslam.net/de/slam-poet/2519/Dominik%20Schick" target="_blank">Dominik Schick</a>). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch ein sehr spannendes und abwechslungsreiche Dreierfinale am Ende!<span id="more-1588"></span></p>
<p><strong>Dein Freund der Barkeeper</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1592" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Jürgen J. Jäcklin" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/JuergenJaecklin.jpg" alt="" width="150" height="210" />Was machen eigentlich die Nahrungsmittel im Kühlschrank, wenn das Licht ausgeht? Da kämpft das Gemüse von der Biofraktion gegen die Genaprikose und den israelischen Kampfapfel&#8230; In Sarah Maria Nordts „Küchen-Guerilla“-Story haben die Öko-Weicheier leider keine Chance! Sehr lustig! Gleich als nächster kam Jürgen J. Jäcklin (ehemaliger Mitredakteur und Autor bei <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Zeitriss &#8211; Blätter zur Sprachbewegung</a>) auf die Bühne. Er erzählte von einem Mann, der alles verloren hat. Seinen Job, seine Wohnung, seine Frau. Nach Jahren auf der Straße versucht er wieder Kontakt zu seiner Jugendliebe aufzubauen – jedoch vergeblich&#8230; Bo Wimmer aus Marburg ist ein Kneipenschreiber. Aber weil es so schwer ist, in immer nur in Kneipen zuschreiben, hat er angefangen zu trinken.<img class="alignnone size-full wp-image-1600" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bo Wimmer" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Bo_Wimmer_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="156" /> Früher, als er noch Fußballer werden wollte, war der Tormann sein bester Freund: Jetzt ist es der Barkeeper. Der lässt ihn alles reinballern, bis er auf allen Vieren zur Ecke robbt&#8230; Peter Knuhr beendete den ersten Block mit einer kurzen Geschichte über einen betrogenen Mann, der sich an seiner Frau mit Hilfe von Voodoo rächt&#8230;<br />
Das Publikum konnte oder wollte sich nicht entscheiden – und so kamen sowohl Sarah Maria Nordt als auch Bo Wimmer ins Finale!</p>
<p><strong>Statistische Weihnachten</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1593" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Dominik Schick" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Dominik-Schick.jpg" alt="" width="200" height="133" />„Warum bleiben wir stehen? Wir haben nichts zu verlieren!“ Der Altusrieder Dominik Schick machte sich auf die Reise zu sich selbst. „Auch wenn wir nicht wissen, wo wir hin wollen, so wissen wir doch, was nicht ist, wo wir sind!“ Christian Weiblen – letztes Mal noch als Irrelephant aufgetreten – erzählte von Karl. Karl liebt <img class="alignnone size-full wp-image-1594" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Wolfhard Sitter" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Wolfhard_Sitter.jpg" alt="" width="150" height="205" />Regelmäßigkeiten. Er arbeitet beim Amt für Statistik. Aber jetzt sind ja nur noch wenige Tage bis Weihnachten – und er hat bis jetzt noch keine Geschenke für seine Familie gekauft. Die weiteste Anreise hatte Udo Tiffert. Er kommt aus Rothenburg / Neiße (Oberlausitz). Er las mehrere Geschichten aus seinem jüngsten Buch „Am Hüftschwung der Maschinen“ – darunter einen Zyklus von Texten, die uns seine Heimat in der Oberlausitz näher brachte. Wolfhard Sitter beendete die Vorrunde mit mehreren frei vorgetragenen Gedichten, darunter „Wir sind alle nur Gäste!“ Christian Weiblein zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1595" title="Das große Finale mit allen Autoren des Abends" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Finale_Dez2011.jpg" alt="" width="450" height="294" /></p>
<p><strong>Große Themen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1596" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Christian Weiblen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Christian_Weiblen.jpg" alt="" width="150" height="225" />Es kommt nicht oft vor, das wir in Augsburg ein Dreierfinale haben – aber wenn, dann wird es meistens noch einmal extra gut. Die drei Kombattanten hatten Texte zu Geld (Sarah), Liebe (Bo) und Kunst (Christian) mitgebracht. Drei große Themen, drei gro0e Entscheidungen. Nach kurzem Hin und Her konnte sich Christian Weiblen als Sieger des Abends durchsetzen – zum zweiten Mal in Folge! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Herzschmerz und Weltschmerz feiern eine Party – Der Augsburger November-Slam</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine rappelvolle Kresslesmühle, ein fantastischer Michael Feindler an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der Poetry Slam am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war Nils Rusche angereist, der Münchner Alex Burkhard und die Gröbenzellerin Carmen Wegge waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1535" title="Michael Feindler" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Michael-Feindler.jpg" alt="" width="450" height="226" /></p>
<p>Eine rappelvolle <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a>, ein fantastischer <a href="http://michael-feindler.de/" target="_blank">Michael Feindler</a> an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der <a href="http://www.slam-augsburg.de/" target="_blank">Poetry Slam</a> am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/5/" target="_blank">Nils Rusche</a> angereist, der Münchner <a href="http://www.alexburkhard.de/Alex_Burkhard/Eingang.html" target="_blank">Alex Burkhard</a> und die Gröbenzellerin <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/875/Carmen" target="_blank">Carmen Wegge</a> waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut gefüllt und gleich mehrere Debütanten hatten Glück, von unserer Glücksfee gelost zu werden.<span id="more-1511"></span></p>
<p><strong>Passiert!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1536" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Christian Weiblen aka. Irrelephant" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Irrelephant.jpg" alt="" width="200" height="133" />Gleich der erste Slammer des Abends war bisher nie in Augsburg aufgetreten. „Irrelephant“, so nannte sich Christian Weiblen bei seinem Slam-Debut, riss sofort alle in seinen Bann. Sein Text „Das Leben ist ein Stich. Man darf bloß nicht soviel kratzen“ über das Ende einer Beziehung hatte einiges an Wortwitz zu bieten. „Wir sollten es wie die Tomaten halten: Passiert!“ <img class="alignnone size-full wp-image-1537" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Art Rudolf" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Art_Rudolf.jpg" alt="" width="150" height="182" />Ihm folgte Art Rudolf, der aus seinem Buch „Starthilfen“ vorlas. Darunter vom Philosophen, der wenn er Durst hat, lieber über Wasser nachdenkt, als zu trinken. Die Gröbenzeller Slammerin und Slam Masterin Carmen Wegge war die Dritte im ersten Block. „Reden, reden, reden – es muss doch noch mehr geben als Reden vor dem Versöhnungssex?!“ rief sie in die Menge. Cornelia Koepsell beendet den ersten Block mit „Pepe dreht durch“: Pepe Halbmair ist mittelmäßig. Alles, wirklich alles was er macht ist bestenfalls Durchschnitt. Und er lieb seinen täglich Trott. Doch plötzlich bricht Neuerung in sein Leben ein&#8230; Irrelephant wurde mit großen Applausins Finale gewählt.</p>
<p><strong>Dumm und Naiv!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1538" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Nils Rusche" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Nils_Rusche.jpg" alt="" width="200" height="172" />Der zweite Block wurde durch den Berliner Nils Rusche eröffnet. Vor drei Jahren, als er noch in Bamberg lebte, war er ja quasi Stammgast in Augsburg. Aufgrund der großen Entfernung hat er sich aber ein bißchen rar gemacht. Er brachte einen „Text über das Leben“ in dem das Reden nach einem langen Schweigen wieder gelernt werden musste – wie einem Kind das Laufen begebracht wird: Schritt für Schritt. <img class="alignnone size-full wp-image-1539" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Eberhard Dahms" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Eberhard_Dahms.jpg" alt="" width="150" height="225" />Ihm folgte Eberhard Dahms: 83 Jahre und Slam-Anfänger. Er hatte lustige Gedichte im Gepäck, darunter „Arzt-Latein“ (über Fieberzäpfchen), „Augsburger Nächste – finden in München statt“ und „Ein Dichter dichtet vor sich hin“. Mit der „Trott der Stadt“ antwortete Alex Burkhard: „Manchmal wünschte ich mir, ich wäre weg“. Denn: „Manchmal fühle ich mich so häuserschluchten &#8230; Ich will mit meiner Freundin keine Lärmbeziehung führen!“ Als letzte am Abend trat <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/" target="_blank">Katharina Schikorski</a> aus Friedberg auf. Sie performte ihr Gedicht „Dumm und naiv“ vor: „Die Welt ist nicht so lieb und nett / wie Du sie vielleicht gerne hättst.“ Alex Burkhard zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1541" title="Das große Finale" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><strong>Das Finale – eine Party</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1540" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Alex Burkhard" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Alex_Burkhard.jpg" alt="" width="150" height="225" />„Heul doch!“ rief der Weltschmerz auf der Party vom Herzschmerz und der Motivationsschmerz stand bedröppelt daneben. So ging es zu im „Partytime“-Text von Irrelephant. Alex Burkhard schilderte die Wohnungssuche in München – die dann letztendlich doch eher ein Bewerbungsgespräch zwischen den Geschlechtern im Café war. Die Publikumsjury hatte es schwer: Trotz mehreren Versuchen ein eindeutiges Ergebnis herbeizuklatschen, war kein Sieger herauszufinden – so einigten wir uns auf einen Doppelsieg!<br />
Gratulation für die beiden Poeten!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Friedbergs &#8220;Moët für den Poet&#8221; im Rittersaal</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1522" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Andy Strauß, Münster" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/andy_strauss.jpg" alt="" width="261" height="200" />Der dritte Poetry Slam in Friedberg war wieder ein voller Erfolg! Mit dabei waren dieses Mal <a href="http://paulinefueg.blogspot.com/" target="_blank">Pauline Füg</a> (die auch einen Workshop in Friedberg an der Schule angeboten hatte), <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/1512/Leonie%20M%C3%BChlen" target="_blank">Leonie Mühlen</a> aus Rosenheim und <a href="http://www.establishmensch.de/" target="_blank"> Andy Strauß</a> aus Münster kamen extra in die schöne Friedberger Stadt angereist. Nicht nur, dass es wieder ausverkauft war &#8211; auch kamen viele lokale Slammer vorbei und unterstützten die angereisten Slammerinnen und Slammer. Ein Hammer-Abend mit viel Applaus für die Poeten!<span id="more-1518"></span></p>
<p><strong>Drogenempfehlungen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1523" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Katharina Schikorski, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Katharina_Schikorski.jpg" alt="" width="150" height="184" />Als erste Slammerin des Abends startete Katharina Schikorski, die uns schon beim letzten <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/">Open Air-Slam im Wittelsbacher Schloss</a> begeistert hatte. Ihr Thema: &#8220;Mobbing&#8221; an der Schule: &#8220;Kim it nun mal die Coole / Jeder mag sie an der Schule!&#8221; Doch das gibt ihr noch lange nicht das Recht andere herumzuschubsen&#8230; Caren Stegelmann folgte ihr. &#8220;Verdammt! Schon wieder mein Handy liegengelassen!&#8221;, rief sie laut auf! Aber: &#8220;Existiert ein Handy überhaupt, wenn man es nicht klingeln hört?&#8221; Nummer drei war Andy Strauß. Er würde natürlich niemals jemanden eine Drogenempehlung abgeben. Außer natürlich, wenn <img class="alignnone size-full wp-image-1524" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Benjamin Seuffert, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Benjamin_Seuffert.jpg" alt="" width="150" height="105" />ihm spät nachts im Park einer eine Bärenfalle an den Hoden halten würde. Dann natürlich schon. Und davon erzählte er. Ihm folgte der Friedberger Benjamin Seuffert &#8211; mit 13 Jahren der jüngste Teilnehmer am &#8220;Moët für den Poet&#8221;. Er hatte &#8220;Farben in Reimfolge&#8221; gedichtet und sich gefragt, was sich den auf die Farbe &#8220;orange&#8221; reimen könnte. Hier fiel ihm schließlich &#8220;Courage&#8221; ein. Letzter im ersten Block war der Augsburger Michael Friedrichs, der &#8211; passend zu der Lokation &#8211; seine Legende vom Kuhsee-Monster vorlas.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33106502?portrait=0" frameborder="0" width="450" height="360"></iframe></p>
<p><strong>Rampensau Pupsi</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1525" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Pauline Füg, Eichstätt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Pauline_Fueg_Friedberg.jpg" alt="" width="150" height="225" />In der zweiten Runde erzählte Christopher Hirt von der Rampensau Pupsi, die sich durch das gesamte Gebäude vorarbeitete &#8211; um dann letztendlich doch knatternd zu entfahren&#8230; Pauline Füg wollte eigentlich schon immer Detektiv werden. Deswegen hatte sie schon in ganz jungen Jahren mit neun Jahren Kriminalgeschichten im Stil der &#8220;Drei Fragezeichen&#8221; geschrieben: Pauline und Anna fangen in &#8220;Vorsicht Falschgeld!&#8221; natürlich mit einer cleveren Idee die Fälscher. Sigrid Kröger erzählte von ihren Auftritten als Flaminco- und Bauchtänzerin. Besonders der eine Auftritt mit dem Dadaisten und dem Bauchredner wird ihr wohl noch lange nachgehen &#8211; und führte zu einer weiteren Einladung bei einer Shuttlebus-Lesung. Sehr lustig! Leonie Mühlen htte einen sehr lyrischen Text mitgebracht. &#8220;Auf gepflasterten Wegen hinterlässt man keine Spuren.&#8221; Letzter der Kombattanten war Stefan Heim der in &#8220;King of Burnout&#8221; ein sehr amüsantes Bewerbungsgespräch beim Göttervater Zeus schilderte.</p>
<p><a href="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1526" title="Gruppenbild mit allen Teilnehmern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="320" /></a></p>
<p><strong>Das Duell im Rittersaal</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1527" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Leonie Mühlen, Rosenheim" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Leonie_Muehlen_Friedberg.jpg" alt="" width="105" height="129" />Das große Finale fand zwischen Leonie Mühlen und Andy Strauß statt. Andy brachte die &#8220;Unvollendete&#8221;; eine Schilderung von einer Geisterbahnfahrt. Leonie Mühlen berichtete von einer Freundschaft die schon längst keine mehr ist und nur noch aus Bequemlichkeit aufrecht erhalten wird. Ein starker Zweikampf zwischen den beiden Poeten. Und das Publikum rang sichtbar mit einer Entscheidung für nur einen von den beiden. Aber so ist das beim Slam: Nur einer kann gewinnen &#8211; und das war schließlich Leonie Mühlen! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>13 Jahre Slam in Augsburg</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 23:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dreizehn Jahre Poetry Slam in Augsburg: Was 1998 im Blauen Salon im Alten Hauptkrankenhaus noch manchmal mit nur knapp 50 Zuschauern anfing, ist heute eine immer ausverkaufte Veranstaltung in der Kresslesmühle. Damals musste noch genauer erklärt werden, was ein „Poetry Slam“ eigentlich sein soll. Doch heute in Zeiten von Arte- und WDR-Slams, und wo Literaturfestivals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1547" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Horst Thieme mit SLAMY - dem offiziellen Slam-Maskottchen 2011" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Horst_Thieme_mit_SLAMY.jpg" alt="" width="200" height="187" />Dreizehn Jahre <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam in Augsburg</a>: Was 1998 im Blauen Salon im Alten Hauptkrankenhaus noch manchmal mit nur knapp 50 Zuschauern anfing, ist heute eine immer ausverkaufte Veranstaltung in der <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a>. Damals musste noch genauer erklärt werden, was ein „Poetry Slam“ eigentlich sein soll. Doch heute in Zeiten von Arte- und WDR-Slams, und wo Literaturfestivals wie selbstverständlich diese Literaturform mit aufgenommen haben (wenn auch zumeist sehr anbiedernd um junge Leute zu ziehen), ist das nicht mehr notwendig. Beim 13. Geburtstag traten insgesamt 10 Poeten in der Kresslesmühle auf. Ein großes Fest und ein Abend, der Lust auf die nächsten Jahre Slam macht!<span id="more-1550"></span></p>
<p><strong>Du bist der Boss!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1548" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Felix Kaden, Erlangen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Felix_Kaden.jpg" alt="" width="200" height="180" />„Dichtung und Wahrheit“ war das Thema von Meike Harms, einer jungen Slammerin, die zum ersten Mal beim Augsburger Poetry Slam auftrat, aber schon vorher in anderen Städten Erfahrung gemacht hatte. „Poesie schafft grenzenlose Wahrheit“, antworte sie auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein" target="_blank">Wittgensteins</a> „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“. Eine ganz andere Grenzerfahrung machte der Nürnberger <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/114/Martin" target="_blank">Martin Geier</a>, als er nackt mitten an einem Weiher in Fürth aufwachte. Eine Hochzeitsgesellschaft jagte ihn auch noch. Was war nur geschehen? Fritz Köcher antwortete mit einer noch absurderen Zukunftsvision: Anno 2022 ist Angela Merkel die Kanzlerin Eterna, Franz Josef Strauß wurde wiederbelebt – aber wenigstens Thilo Sarrazin als Präsident verhindert. Ob man seinem Vater jemals gerecht werden kann, das war das Thema von Felix Kaden aus Erlangen: „Du bist der Boss!“ Der letzte im ersten Block war Michael Steinhart mit „Ich nehm Dich so, wie Du bist!“ Ein kulinarisch-erotisches Gedicht: „Chefkoch, noch einmal dasselbe!“</p>
<p><strong>Steil bergauf!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1549" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Michael Steinhart" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Michael_Steinhart.jpg" alt="" width="200" height="210" />Odin Stiura (Frankfurt) schildert poetisch seine Alpenüberquerung und pfiff mit den Murmeltieren ein Lied. Michael Friedrichs schlug den „Bund der Ungezogenen“ vor. Ein Satzungsentwurf für den Poetry Slam, bei dem nicht gezogene Slammer eine extra Chance erhalten werden. Er beendete seine Auftritt mit dem Gedicht mit „Das Ereignis Horst“ über den monatlichen Augsburger Poetry Slam: „Du bist und bleibst der Super-Horst“. Danke schön! Nora Koschatzky aus Erlangen slamte über das Würfelspiel der Gene und wie sie uns beeinflussen. Der Friedberger Florian Kratzer knüpfte sich das Thema Aktienkurse vor – eine reine Achterbahn mit viel Auf und Ab. Letzter Slampoet des Abends war <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/1834/AIDA" target="_blank">Andreas In der Au</a> – oder kurz: AIDA – aus Stuttgart. Der heißt nicht nur wirklich so, sondern ist tatsächlich amtierender Baden-Württembergischer Slam-Vize und 1. deutscher Petry Meister. Der letzte Titel wurde beim ersten offiziellen Wolfgang Petry-Cover Slam erstritten. Hier an diesem Abend slamte er seinen Musical-Text (er hasst Musicals).</p>
<p><strong> Liebeslieder aus Island</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1546" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Meike Harms" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Meike_Harms.jpg" alt="" width="160" height="150" />Das Finale wurde zwischen Meike Harms und AIDA ausgefochten. Während Meike die “Vulkane grollen” bei Liebesliedern aus Island ließ, versuchte sich AIDA in Selbstverteidigung abends im Park. Und schmiss seine Freundin gegen die Angreifer, um sich zu wehren. In diesem Fall siegte der Charme und so konnte Meike Harms zur Siegerin des 13. Geburstag-Slam ernannt werden! Gratulation!</p>
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		<title>Slam im September: Hangover</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 19:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sommerpause kam einem mal wieder länger vor, als sie wohl tatsächlich war. Nur knapp eineinhalb Monate gab es in Augsburg keinen Poetry Slam und trotzdem dürstet es mir schon wieder nach knalliger Bühnenliteratur. Aus Berlin kam Falk Dietrich angereist und auch war wieder einmal Karsten Hohage aka Grohacke aus Heidelberg mit am Start. Wer letztendlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1460" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Falk Dietrich - im Hintergund Karsten Hohage (aka Grohacke)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Falk-Dietrich-2.jpg" alt="" width="250" height="170" />Die Sommerpause kam einem mal wieder länger vor, als sie wohl tatsächlich war. Nur knapp eineinhalb Monate gab es in Augsburg keinen Poetry Slam und trotzdem dürstet es mir schon wieder nach knalliger Bühnenliteratur. Aus Berlin kam <a href="http://www.e-thieme.de/index.php?s=falk+dietrich">Falk Dietrich</a> angereist und auch war wieder einmal <a href="http://grohacke.de/" target="_new">Karsten Hohage aka Grohacke</a> aus Heidelberg mit am Start. Wer letztendlich das Rennen machte? Das blieb spannend bis zum Schluss &#8211; mit einem Dreierfinale!<span id="more-1459"></span></p>
<p><strong>Erster Block: Starthilfen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1461" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Ernie Unnt - zum ersten Mal beim Augsburger Slam dabei." src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-ErnieUnnt.jpg" alt="" width="200" height="162" />Dieses Mal gab es auch wieder einige Slam-Debütanten auf der Bühne zu erleben &#8211; immer zittert man mit und freut sich über die ersten Erfolge. Ernie Unnt war einer von ihnen &#8211; und man konnte sich freuen. Er präsentierte seinen Text &#8220;Die Jungfrau von Orléans&#8221; &#8211; ein Spiel mit Namen von Theaterstücken: Der <em>Besuch der alten Dame</em> war dann doch nur <em>viel Lärm um nichts</em>. Oder doch nicht? Frei vorgetragen und absolut schussfest &#8211; ein starker Start in die Slam-Szene! Art Rudolf folgte ihm nach und las viele Aphorismen und Kurzgedichte aus seinem Buch &#8220;Starthilfen&#8221;.</p>
<p>Falk Dietrich hat sich vor 6 Jahren, 8 Monaten, 4 Tagen und 2 Stunden von seiner Freundin getrennt. Es geht ihm langsam besser und ein Grund dafür kann man in seiner Kurzgeschichten-Reihe &#8220;Falk zurück im abenteuerlichen Single-Leben&#8221; erfahren. <img class="alignnone size-full wp-image-1462" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Wiktorio - Slam-Neuling ganz cool." src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Wiktorio.jpg" alt="" width="200" height="150" />Wie zum Beispiel in Folge 282 &#8220;Als Nelson Mandela, Barack Obama und Mahatma Ghandi gesagt haben: Falk Du bist eigentlich ganz okay so!&#8221; Oder auch in Folge 834, in der er mit seiner Schwester über Weihnachten telefoniert. Urkomisch &#8211; aber wie immer mit einigen tragischen Momenten&#8230; Wiktorio, eine weiterer Slam-Premiere des Abends, beendete den ersten Block mit einigen frei vorgetragenen Gedichten: &#8220;Hangover &#8211; oder: Wer hat die Coach versaut?&#8221;<br />
Falk Dietrich wurde ins Finale geklatscht.</p>
<p><strong>Zweiter Block: Böser, böser Text</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1463" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Cornelia Koepsell" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-CorneliaKoepsell.jpg" alt="" width="200" height="148" />Tja, die Bahn macht mobil. Wenn das denn stimmen würde! Sarah Maria Nordt konnte nur den Kopf schütteln über das was sie mal wieder beim Bahnfahren erleben musste. Auch Cornelia Koepsells Story handelte im Zug: &#8220;Sei doch nicht so!&#8221; Anspielungsreich reagierte sie auf Andy Strauß&#8217; &#8220;Meerschweinchen&#8221;-Text vom Modular-Slam und ärgerte sich über diese Kaltherzigkeit in dessen Text.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1464" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Karsten Hohage aus Heidelberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Karsten-Hohage-1.jpg" alt="" width="200" height="214" />Um mehr Achtsamkeit ging es auch im Text von Karsten Hohage. Ständig wird man bedränget, geschubst, wird eingeparkt und und und&#8230; Kein Wunder, dass einem manchmal der Kragen platzt und sich dann an rächt. In seiner Story lässt er es heftig krachen und bittet dann doch zum Schluss um mehr Rücksicht: &#8220;Dann passiert auch nichts!&#8221; Ein Slam-Debütant eröffnete den September-Slam &#8211; ein weiterer beendete die Vorrunden: Benni. Mit einem Freestyle-Rap wob er ein Netz von Siddharta in die vierte Dimension und riss zum Schluss noch das Rathaus ab.<br />
Das Publikum konnte sich nicht wirklich einigen und wählte somit zwei Poeten in das Finale: Sarah Maria Nordt und Karsten Hohage.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1465" title="Das große Finale!" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Finale.jpg" alt="" width="450" height="329" /></p>
<p><strong>Das Dreier-Finale </strong><br />
Spannende Kombination: Der liebeskranke Falk Dietrich, die sozialkritische Sarah Maria Nordt und der bitterböse Karsten Hohage. Eine schwere Entscheidung kündigte sich<img class="alignnone size-full wp-image-1466" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-SarahMNordt.jpg" alt="" width="200" height="163" /> für die Publikumsjury an. Doch Falk Dietrich überraschte mit seinem &#8220;Falk ist gut drauf&#8221;-Text &#8211; sogar mit Happy End. Sarah Maria Nordt war in ihrem Altersheim-Text ein bißchen böse über verratene Ideale  und Karsten Hohage hatte mit &#8220;Fitze-Fitze-Fatze / Dein Vater hat &#8216;ne Glatze&#8221; einen sozialkritischen Text ins Spiel gebracht. Mehrmals musste das Klatschergebnis wiederholt werden, so nah waren die Finalisten in der Wertung &#8211; und schließlich stand es fest: Sarah Maria Nordt ist die September-Siegerin! Gratulation!</p>
<p><strong>Der nächste Slam findet am 28. Oktober statt &#8211; gleichzeitig der 13. Geburtstag des Augsburger Poetry Slams!</strong></p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Friedbergs &#8220;Moët für den Poet&#8221; &#8211; Dieses Mal Open Air!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 20:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Exakt acht Monate nach dem fulminanten ersten Friedberger Poetry Slam kehrte der Slam am letzten Freitag ins Wittelsbacher Schloss zurück. Im Gepäck: Frische Slammer wie Bumillo (München), Felix Kaden (Erlangen) und Bo Wimmer (Marburg). Das DJ-Duo &#8220;The Digital Poets&#8221; spielte im Rahmenprogramm und begleitete die Autoren auf die Bühne. Und Dank Carla Brobst haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1475" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Carmen Wegge (München)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_CarmenWegge.jpg" alt="" width="154" height="200" />Exakt acht Monate nach dem fulminanten <a href="http://www.e-thieme.de/moet-fur-den-poet-der-erste-friedberger-slam-im-wittelsbacher-schloss/">ersten Friedberger Poetry Slam</a> kehrte der Slam am letzten Freitag ins <a href="http://www.museum-friedberg.de/" target="_blank">Wittelsbacher Schloss</a> zurück. Im Gepäck: Frische Slammer wie <a href="https://www.facebook.com/bumillo" target="_blank">Bumillo</a> (München), Felix Kaden (Erlangen) und <a href="http://www.bowimmer.de" target="_blank">Bo Wimmer</a> (Marburg). Das DJ-Duo &#8220;The Digital Poets&#8221; spielte im Rahmenprogramm und begleitete die Autoren auf die Bühne. Und Dank <a href="http://www.carlabrobst.de/" target="_blank">Carla Brobst</a> haben wir auch von diesem Slam viele tolle Videos für die Nachwelt festgehalten!<span id="more-1474"></span></p>
<p>An diesem Abend sollten insgesamt 10 Autorinnen und Autoren auftreten &#8211; davon auch viele, die beim vorhergehenden Slam-Seminar von Carmen Wegge an Friedberger Schulen mitgemacht hatten. Den Beginn machte gleich eine ihrer Schülerinnen, Rebecca Baumann-Reinziger. &#8220;Du liebes Scheusal&#8221; hatte sie ihren Text genannt und fand auch gleich viel Applaus für ihr erfolgreiches Slam-Debut. Felix Kaden folgte ihr mit seinem Text: &#8220;Ich bin so müde&#8230;&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/kFHEa1C0Q3Y" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>&#8220;Ich habe Angst!&#8221; rief Florian Kratzer in das Publikum. Vor Schweinegrippe, vor Krankheit allgemein, vor Krieg und von vielen anderen schlechten Nachrichten.<img class="alignnone size-full wp-image-1477" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Moderator Horst Thieme" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_HorstThieme.jpg" alt="" width="130" height="131" /> Helfen kann nur, sich im Bunker zu verkriechen und jeglichen Außenkontakt zu meiden. Doch da ist es dann natürlich auch wieder viel zu langweilig&#8230; Carmen Wegge hielt mit ihrem Wunschbrunnen dagegen: &#8220;Ich wünsch mir eine Welt ohne Mario Barth, ohne Umweltverschmutzung und einem tollen Liebesleben!&#8221;</p>
<p>Katharina Schikorski beendete die erste Runde und zog mit ihrem Text &#8220;Die Welt ist nicht so lieb und nett, wie Du sie vielleicht gern hättst!&#8221; ins Finale ein:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Eo-qDIF2JJE" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Nach einer kurzen Pause im bitterkalten Schloßhof &#8211; es hatte an dem Abend wirklich eher herbstliche Temperaturen und den ganzen Tag geregnet &#8211; kam Judith Schatz auf die Bühne. Sie berichtete von einem Verwandtenbesuch:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Pvt-RZLeV50" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Bo Wimmer antwortete mit der &#8220;Tragödie vom romantischen Huhn Ruth&#8221;:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OsxC-wJeXFA" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<p>Die wohl jüngste Teilnehmerin an diesem Abend war Sarah Maria Nordt: &#8220;Früher wolltest Du aufstehen und loslaufen&#8230;&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ePkHlsVNeTE" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Einen auch, um genauer zu sein sogar noch wesentlich wütenderen Text hatte der Münchner Bumillo in petto. Sein Thema war der Wutbürger und er fragte die Menge: &#8220;Wo ist die Wut in Dir? Wo ist die Wut in mir?&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RQimzH1UFWA" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Peter Knuhr beendete den Abend mit seiner Short Story &#8220;Der junge König&#8221;, bevor dann das Publikum wieder abstimmen musste, wer aus dem zweiten Block ins Finale einziehen sollte. Es stand unentschieden zwischen Bo Wimmer und Bumillo &#8211; beide blieben auf der Bühne um beim Stechen zwischen den Autoren gegen Katharina Schikorski anzutreten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1476" title="Das große Finale mit allen Slammern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_Finale.jpg" alt="" width="450" height="293" /></p>
<p>Doch Bumillo hatte das Herz des Publikums gewonnen und wurde auch zum Sieger des Abends gewählt. Friedbergs Bürgermeister Peter Bergmair verlieh wieder den dem Slam namensgebenden Champagner und einen Büchergutschein an den strahlenden Sieger: Gratulation!</p>
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		<title>Modularfestival 2011: Zweitägiger Poetry Slam-Workshop für Jugendliche</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 06:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das diesjährige Modularfestival steigt vom 29.6. bis zum 2.7.2011. Wenn auch in kleinerem Umfang als früher finden im Umfeld des Jugendfestivals auch mehrere Workshops statt. Die sogenannte Street Academy ist dabei die Plattform für Jugendliche, die alle Workshops im Rahmen des Modular Festivals beinhaltet. Die Macher des Festivals bieten dieses Jahr unterschiedliche Workshops an in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1416" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Deine Bühne: Slam-Workshop in Augsburg zum Modularfestival" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/PoetrySlam_Slam-Stimmung_kl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Das diesjährige <a href="http://www.modularfestival.de/" target="_blank">Modularfestival</a> steigt vom 29.6. bis zum 2.7.2011. Wenn auch in kleinerem Umfang als früher finden im Umfeld des Jugendfestivals auch mehrere Workshops statt. Die sogenannte <a href="http://www.modularfestival.de/street-academy/" target="_blank">Street Academy</a> ist dabei die Plattform für Jugendliche, die alle Workshops im Rahmen des Modular Festivals beinhaltet. Die Macher des Festivals bieten dieses Jahr unterschiedliche Workshops an in den Bereichen: Kunst, Musik, Video, Mode, Gestaltung, Breakdance, Poetry Slam, Street Art, BMX- und Skateboarding. Der Slam-Workshop findet am 14. und 15. Juni statt. Die Anmeldung ist noch möglich!<span id="more-1415"></span></p>
<p>Von der Lyrikerin und x-fachen Slam-Gewinnerin <a href="http://www.lydiadaher.de/start.html" target="_blank">Lydia Daher</a> erfahren dabei die Workshopteilnehmer, welche Schreib- und Sprechtricks die besten Slammer anwenden und wie man eigene Texte am besten vor Publikum präsentiert. Lydia Daher startete ihre Slam-Karriere beim <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Augsburger Lauschangriff,</a> fand dann ihren künstlerischen Weg auf vielen Bühnen in Deutschland &#8211; unter anderem auch als Musikerin.</p>
<p><strong>Alle weiteren Informationen auf der Webpage des Festivals: <a href="http://www.modularfestival.de/street-academy/" target="_blank">www.modularfestival.de/street-academy</a>.</strong></p>
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		<title>Mai-Slam mit dem &#8220;Auf der Blauen Kappe&#8221;-Rätsel</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der ausverkauften Kresslesmühle kämpften letzten Freitag acht Slammerinnen und Slammer um den Sieg beim Augsburger Poetry Slam im Mai. Gegen die dieses Mal wieder prall gefüllten Liste von Augsburger Dichtern traten angereiste Künstler an, darunter Maria-Xenia Hardt (Freiburg), Max Kennel (Bamberg), Malin Lamparter (aktuell Budweis, Tschechien) und Luc Spada (Luxemburg). Es ging wieder heiß her, die Dichter schenkten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1385" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Maria-Xenia Hardt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-MXeniaHardt-2.jpg" alt="" width="250" height="171" />In der ausverkauften <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a> kämpften letzten Freitag acht Slammerinnen und Slammer um den Sieg beim <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Augsburger Poetry Slam</a> im Mai. Gegen die dieses Mal wieder prall gefüllten Liste von Augsburger Dichtern traten angereiste Künstler an, darunter <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/2597/Maria-Xenia" target="_blank">Maria-Xenia Hardt</a> (Freiburg), <a href="http://www.myspace.com/kennelmax" target="_blank">Max Kennel</a> (Bamberg), <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/2568/Malin" target="_blank">Malin Lamparter</a> (aktuell Budweis, Tschechien) und <a href="http://lucspada.com" target="_blank">Luc Spada</a> (Luxemburg). Es ging wieder heiß her, die Dichter schenkten sich gegenseitig nichts. Und der Spannungsbogen reichte von still/nachdenklichen Texten bis zu schenkelklopfendem Humor, der zum Teil auch Eier bewies&#8230;<span id="more-1383"></span></p>
<p><strong>Jungs, wir brauchen Eier!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1386" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Eduard Hennig" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-_EduardHennig.jpg" alt="" width="150" height="123" />Den Auftakt machte Eduard Hennig. Ursprünglich kommt er aus Fulda und macht dort gerne literarische Abende für Kurgäste. Er hatte sich spontan auf die Liste geschrieben. Gut so &#8211; denn das Publikum liebte ihn auf Anhieb! Seine Gedichte vom Bauernhof rezitierte er frei: Vom Macho-Hahn, der dann doch bei der Henne nicht landen konnte, vom Schwein, das sich in ein Wildschwein verknallte und dem Igel, der sich wegen der bösen Stacheln nur sehr vorsichtig vermehren kann&#8230; <img class="alignnone size-full wp-image-1389" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Max Kennel" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-MaxKennel.jpg" alt="" width="100" height="150" />Ihm folgte Max Kennel, der zuletzt <a href="http://www.e-thieme.de/poetry-slam-ist-das-was-sich-eure-kinder-zu-weihnachten-wunschen/" target="_blank">im verschneiten Dezember in Augsburg war</a> &#8211; und dort auch gleich ins Finale kam! Er gilt als einer der Shootingstars der fränkischen Slamszene und ist gelegentlich auch als Liedermacher unterwegs. Er rief die Dichter auf, sie sollten endlich mal aufstehen und ihre Männlichkeit beweisen! Die Dichter brächten es ja nie besonders<img class="alignnone size-full wp-image-1395" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Tschöhännes" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-Johannes.jpg" alt="" width="111" height="150" /> weit im Leben mit ihrer tristen Romantik &#8211; denn mit sowas Öden kann man bekanntlich nicht bei Frauen landen. &#8220;Eier! Jungs, wir brauchen Eier&#8221;, plädierte er leidenschaftlich&#8230;</p>
<p>Tschöhännis hatte ebenso einen Beziehungstext geschrieben &#8211; doch anders als seine zwei Mitstreiter setzte er eben auf die ruhigere, sinnlichere Sprache. Ohne sie, die Angebetete, da stehe er noch immer, wo er gestern stand &#8211; und kommt nicht weiter, denn alles ist leer, wie ein versandeter Brunnen&#8230; <img class="alignnone size-full wp-image-1388" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Luc Spada" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-LucSpada-3.jpg" alt="" width="150" height="100" />Eindringlich antwortete Luc Spada: &#8220;Ich will nackt mit Dir einen Fehler machen!&#8221; Ein klasse Auftritt! Spada ist ein Slammer und Schauspieler mit Lebensmittelpunkt zwischen München und Luxemburg. Über ein Jahr ist sein letzter Augsburg-Besuch her &#8211; <a href="http://www.e-thieme.de/doppelsieg-beim-april-slam/" target="_blank">auch er kam damals ins Finale</a>. Sein erster Gedichtband s<a href="http://webplaza.pt.lu/~opderlay/lssosehr.html" target="_blank">o sehr du mich auch willst, du wirst mich immer mehr wollen</a> ist übrigens gerade eben erschienen&#8230;<br />
Max Kennel konnte sich jedoch durchsetzen und wurde von der Publikumsjury ins Finale geklatscht.</p>
<p><strong>Zweiter Block: Stefan, Michael oder wie er auch immer heißt<br />
</strong><img class="alignnone size-full wp-image-1393" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Maria-Xenia Hardt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-MXeniaHardt.jpg" alt="" width="150" height="100" />Maria-Xenia Hardt kam zum ersten Mal in die schöne Fuggerstadt. Die zwanzigjährige Slammerin reist derzeit von Slam zu Slam und beweist ihre Fähigkeiten als Storytellerin. Sie spreizte erst einmal die Ellbogen und antwortete den Männern aus dem ersten Block: &#8220;Jungs, lasst mal die Profis mit der Liebe ran&#8230;&#8221;! Ganz schön frech! Und schon beim ersten Text &#8220;Irgendwo dazwischen&#8221; bewies sie ihren Witz. Sie erzählte von ihrem Disco-Besuch mit der DJane <a href="http://www.claudia-roth.de/" target="_blank">Claudia Roth</a> bei dem sie Stefan, Michael oder wie er auch immer heißt zum Knutschen abbekam. Doch der junge Mann wurde dann doch lieber alleine nach Hause <img class="alignnone size-full wp-image-1392" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Thomas Laschyk" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-ThomasLaschyk_2.jpg" alt="" width="108" height="150" />geschickt&#8230; Sehr lustig! Mit dem zweiten Text schilderte sie das Trauma jedes reisenden Slammers: Du kannst entweder jeden Tag ein frisches T-Shirt anhaben &#8211; oder an jedem Tag an einem anderen Ort sein. Beides zugleich geht nicht&#8230;</p>
<p><a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/LaschykThomas" target="_blank">Thomas Laschyk</a> schilderte mit &#8220;Er wachte auf&#8221; farbenfroh und heftig einen nicht endenwollenden Traum &#8211; denn &#8220;wenn man stirbt, dann kommt man in die Albträume der Lebenden&#8221;. Das war quasi ein <a href="http://www.imdb.com/title/tt1375666/" target="_blank">Inception</a>-Slamtext &#8211; denn die Ebenen verwischten zunehmend und immer wenn man dachte, man wachte auf, war es noch lange nicht vorbei&#8230; Malin Lamparter, die momentan ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Budweis, Tschechien macht, kommt eigentlich aus Freiburg. <img class="alignnone size-full wp-image-1390" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Malin Lamparter" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-MalinLamparter-2.jpg" alt="" width="150" height="100" />Sie slamt seit fast zwei Jahren und reiste jetzt zum ersten Mal auch zu uns nach Augsburg! Sie regte sich gekonnt über dämliche Facebook-Kommentare auf: &#8220;Ich habe 10 Finger / aber nur einen Magen zum auskotzen&#8221;! &#8220;Ja!&#8221;, möchte man ihr zurufen, wir haben tatsächlich &#8220;verlernt zu stolpern, weil wir vergessen haben, wie man aufsteht&#8221;&#8230; Klasse Auftritt! <img class="alignnone size-full wp-image-1391" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Peter Knuhr" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-PeterKnuhr.jpg" alt="" width="150" height="100" />Peter Knuhr beendete die zweite Runde und klärte uns in &#8220;Das &#8217;Auf der Blauen Kappe&#8217;-Rätsel&#8221; auf, wo denn diese Straße wirklich ist. Denn viele Augsburger suchen und suchen, finden sie aber nicht. Und müssen dann abendlich von Suchtrupps der Polizei zusammengetrieben werden und ihren Autos zugeführt werden&#8230; Geistreicher Augsburg-Text &#8211; aber dem Publikum stand es mehr nach Stefan, Michael oder wie er auch immer heißt und wählten Maria-Xenia Hardt ins Finale.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1387" title="Das große Finale: Thomas Laschyk, Peter Knuhr, Eduard Hennig, Maria-Xenia Hardt, Max Kennel, Luc Spada und der Moderator des Abends, Horst Thieme (v.l.n.r.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-Finale-2.jpg" alt="" width="450" height="273" /></p>
<p><strong>Ich habe 3 Beine und 11 Finger: Ich bin Kunst</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1394" style="float: left; margin-right: 8px;" title="MC des Augsburger Poetry Slams: Horst Thieme" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/20110513-Horst-Thieme.jpg" alt="" width="150" height="98" />Statt üppigen zehn Minuten in der Vorrunde stehen den Slammern nach dem Augsburger Slam-Reglement im Finale nur drei Minuten zur Verfügung, um sich der fachkundigen Jury zu stellen. Nicht viel Zeit und gerade deswegen ein spannendes Kurzformat! Max Kennel startete die letzte Runde mit &#8220;Traummann&#8221; und griff das Eier-Thema von der Vorrunde auf. Denn keine Frau steht auf Clowns, sondern ausschließlich auf ernste Männer&#8230; Maria-Xenia Hardt konterte mit ihrem Text über moderne Kunst: &#8220;ich bin der rote Punkt auf schwarzer Wand / &#8230; / ich bin nicht einfach&#8221;. Das Publikum tobte und kürte mit tosendem Applaus Maria-Xenia zur Siegerin des Abends (= Büchergutschein von <a href="http://pustet.de/buchhandlung/" target="_blank">Bücher Pustet</a>). Der Best-Local Preis, ein von <a href="http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/niederlassungen/augsburg.html?command=display&amp;btUid=bt_Branches&amp;iDf_id=c0a81e6:55c2357d:107a447137f:a6e" target="_blank">Künstlerbedarf boesner</a> ausgelobter Sonderpreis (Schreibbuch von <a href="http://Bindewerk.de" target="_blank">Bindewerk</a> und ein vierfarbiger Kugelschreiber) ging an Eduard Hennig. Gratulation an beide Sieger &#8211; aber auch an alle anderen Kombattanten, die einen spannenden Abend gestalteten!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>April Slam: Puppenkiste und Bertolt Brecht</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 09:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der April-Slam war extrem kurzweilig. Acht Slammer rasten durch den Abend mit teilweise irrwitzigen, teilweise nachdenklichen und aber immer schönen Texten. Als geladene Gäste kamen nach Augsburg Egon Alter (Darmstadt), Simon Felix Geiger (Freiburg), Grög! (München) und Bo Wimmer (Marburg). Aber auch die Augsburger Slamily punktete und konnte mit Sprachwitz und Ironie die angereisten Herausforderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1359" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Egon Alter" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429_EgonAlter.jpg" alt="" width="200" height="177" />Der <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">April-Slam</a> war extrem kurzweilig. Acht Slammer rasten durch den Abend mit teilweise irrwitzigen, teilweise nachdenklichen und aber immer schönen Texten. Als geladene Gäste kamen nach Augsburg <a href="http://egonalter.blogsport.de/ " target="_blank">Egon Alter</a> (Darmstadt), <a href="http://thembathandathula.blogspot.com/" target="_blank">Simon Felix Geiger</a> (Freiburg), <a href="http://groeg.de/" target="_blank">Grög!</a> (München) und <a href="http://www.bowimmer.de/" target="_blank">Bo Wimmer</a> (Marburg). Aber auch die Augsburger Slamily punktete und konnte mit Sprachwitz und Ironie die angereisten Herausforderer ins Schwitzen bringen. Schließlich gewann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht" target="_blank">Bertolt Brecht</a>, also Augsburg. Zumindest fast.<span id="more-1338"></span></p>
<p><strong>Eine Insel mit zwei Bergen zuviel<br />
</strong> <img style="float: right; margin-left: 8px;" title="Michael Friedrichs" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429MichaelFriedrichs3.jpg" alt="" width="200" height="162" />Seinen 86. Slamauftritt hatte Michael Friedrichs an diesem Abend. Er hatte eine Story über die 60er Jahre dabei: &#8220;Wir kriegen Telefon&#8221;. Der akribisch die Telefonminuten notierende Vater führte genaue Listen, wer wann wie lange telefonierte, und die Schwester versuchte dieser Überwachung zu entgehen &#8211; das konnte nicht gutgehen! Mit &#8220;Timfech&#8221; ironisierte Friedrichs dann geschickt das neumodische Manager-Sprech: wer heutzutage nicht &#8220;timfech&#8221; ist, der hat in der Arbeitswelt nichts zu suchen&#8230; Ihm folgte der Marburger Bo Wimmer, der die &#8220;Tragödie vom romantischen Huhn Ruth&#8221; vortrug. Ruth wollte sich nicht auf den Macho-Hahn einlassen und verzichtete auf das gemeinsame Eier-Glück. Was aber beiden ein Verhängnis wurde und sie letztlich doch wieder vereinte: im Suppentopf. Eine äußerst bittersüß-ironische Geschichte aus den wilden 70er Jahren hatte Cornelia Koepsell im Gepäck: &#8220;Das Häutchen&#8221;. <img class="alignnone size-full wp-image-1358" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Grög!" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429-Grög-3.jpg" alt="" width="200" height="133" />Sie erzählte von Vera, die ihre Sommerferien bei Wolfi verbrachte, um endlich eine Frau zu werden. Doch Wolfi hatte außer Politsprüche wenig drauf, so dass die Vietnam-Demos noch das Beste im Urlaub waren.</p>
<p>Grög! beendete den ersten Block mit zwei wieder sehr lustigen Texten. In seiner verheuschnupften Möricke-Persiflage (&#8220;„Frühling lässt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte&#8230;&#8221;) blieb kein Auge trocken. Und in der Gute-Nacht-Geschichte des Münchners, der endlich mal in Kindergeschichten die Wahrheit sagen wollte, gab es auf der &#8220;Insel mit zwei Bergen zuviel&#8221; auch für Lukas nichts mehr zu lachen. Bo Wimmer wurde von der Publikumsjury ins Finale geklatscht.</p>
<p><strong>Mein Schädel ist ein Buchregal<br />
</strong> <img class="alignnone size-full wp-image-1353" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Simon Felix Geiger" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429-SimonFGeiger.jpg" alt="" width="200" height="133" />&#8220;Ich bin mir selbst ein Königreich&#8221; hieß das Gedicht von Simon Felix Geiger (Freiburg). &#8220;Mit Bleistiftzepter in der Hand&#8221; fand er, das sein &#8220;Schädel ein Buchregal&#8221; sei. Das Publikum antwortete bei dem interaktiven Text huldigend: &#8220;Slam-Gigant!&#8221;. Ihm folgte Sabrina Bayer, die an diesem Abend ihr Slam-Debut hatte und uns alle mit einem absolut gekonnten und selbstsicheren Auftritt überraschte &#8211; wie ein altgedienter Slam-Profi; ein klasse Start! In &#8220;Kinderhaus&#8221; <img class="alignnone size-full wp-image-1357" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sabrina Bayer" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429SabrinaBayer.jpg" alt="" width="133" height="200" />schilderte sie, wie die Ehrlichkeit der Kinder einen in den Wahnsinn treiben kann: &#8220;Es ist der blanke Horror!&#8221; Und dann gibt es auch noch Läuse-Alarm!</p>
<p>Der Darmstädter Egon Alter ist ein Meister der kurzen Form: In 20einhalb poetischen Polaroids beleuchtete er äußerst ironisch diverse Abgründe der Beziehungswelt und näherte sich dieser in einer eher aphoristischen Form. Für geistreiche Kurzgeschichten kann sich Peter Knuhr begeistern: &#8220;Die heilige Klara&#8221;, so wurde dem Protagonisten in einer Kleingeschichte versprochen, löse alle Probleme (sogar die des Aufstiegs des FCAs). Man müsse sich nur an die Regeln halten! Das konnte natürlich nicht gut gehen&#8230; Zu Recht wurde Peter Knuhr ins Finale geklatscht!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1354" title="Finale - alle Teilnehmer des Abends" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429_Finale.jpg" alt="" width="450" height="307" /></p>
<p><strong>Das Finale</strong><br />
In der Brecht-Stadt mit einem Remix von Bertolt Brechts Gedichten anzutreten ist natürlich taktisch gar keine schlechte Idee. Bo Wimmer modernisierte das BB-Gedicht <a href="http://www.yolanthe.de/lyrik/brecht03.htm" target="_blank">Erinnerung an Marie A.</a>. Doch bei ihm war es die Spinne, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht, bzw. wohl bei dem Mädchen nicht mehr aus den Haaren&#8230; Ein Brüller! Peter Knuhr antwortete wesentlich leiser <img class="alignnone size-full wp-image-1355" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bo Wimmer" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/05/AprilSlam110429-BoWimmer-3.jpg" alt="" width="250" height="167" />mit &#8220;Das Leben in 3 Minuten am Strand&#8221; und konnte damit nur den zweiten Platz, somit den Preis als Best Local von <a href="http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/niederlassungen/augsburg.html?command=display&amp;btUid=bt_Branches&amp;iDf_id=c0a81e6:55c2357d:107a447137f:a6e" target="_blank">Künstlerbedarf boesner</a> gewinnen: Eine Schreibbuch von <a href="http://Bindewerk.de" target="_blank">Bindewerk</a> und ein vierfarbiger Kugelschreiber. Gratulation für Bo Wimmer als Sieger des Abends &#8211; ihm wurde der Büchergutschein von <a href="http://pustet.de/buchhandlung/" target="_blank">Bücher Pustet</a> überreicht!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>März-Slam: Es kommt immer darauf an, was man daraus macht</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 09:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sarah Maria Nordt]]></category>

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		<description><![CDATA[Volles Haus und Bombenstimmung &#8211; das war der Augsburger Slam im März. Zugereiste Gäste waren neben Karsten Hohage (Heidelberg), Michael Jakob aus Nürnberg und Harry Kienzler aus Tübingen. Weil dieses Mal nur 6 Kombattanten für den literarischen Wettkampf bereit standen, wurde kurzerhand das Reglement geändert. In zwei Vorrunden verringerte sich das Feld von 6 auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1370" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Michael Jakob auf seiner Slam-Abschiedtournee" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamMichaelJakob.jpg" alt="" width="200" height="139" />Volles Haus und Bombenstimmung &#8211; das war der Augsburger Slam im März. Zugereiste Gäste waren neben <a href="http://www.grohacke.de/" target="_blank">Karsten Hohage</a> (Heidelberg), <a href="http://www.michaeljakob.de/" target="_blank">Michael Jakob</a> aus Nürnberg und <a href="http://harrykienzler.com/" target="_blank">Harry Kienzler</a> aus Tübingen. Weil dieses Mal nur 6 Kombattanten für den literarischen Wettkampf bereit standen, wurde kurzerhand das Reglement geändert. In zwei Vorrunden verringerte sich das Feld von 6 auf 4 und dann schließlich für das Finale auf 2 Slammer. Eigentlich klasse: So konnte man noch mehr Texte von den jeweiligen Favoriten hören&#8230;<span id="more-1345"></span></p>
<div><strong>Erste Vorrunde: Niveaulimbo<br />
</strong><img class="alignnone size-full wp-image-1371" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamSarahMariaNordt-2-2.jpg" alt="" width="121" height="200" />Den ersten Block startete Sarah Maria Nordt, die sich mit dem Jugendwort 2010 (<a href="http://www.jugendwort.de/pr_meldung_11.cfm" target="_blank">Niveaulimbo</a>) über den Verfall der Qualität im deutschen Fernsehen lustig machte. Besonders Nachmittagsprogramm unterbieten sich die Sender quotensüchtig und verblöden damit das Publikum, wo sie nur können. Furchtbar! Gar gruselig ging es mit Harry Kienzler weiter, der die   Schauerballade &#8220;Der schröckliche Schlossherr&#8221; vortrug. Das enzige gutaussehende an dem ansonsten hässlichen, ja trollartigen Adligen war seine schöne Ehefrau &#8211; doch die trieb es lieber mit dem Diener, als mit dem Schlossherren. Dieser Verrat musste mit dem Tode bestraft werden! Aber die Geister der Verblichenen konnten auch nach ihrem Ableben nicht von einander lassen und spuken von nun an weiter im Wald &#8211; und lieben sich dabei inniglich. Eine sehr durchgeknallte Ballade! Leicht verrückt war auch die Hauptfigur in Cornelia Koepsells Prosa. <img class="alignnone size-full wp-image-1375" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Cornelia Koepsell" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamCorneliaKoepsell.jpg" alt="" width="152" height="200" />Lotte hat im Büro einen Freund und das ist die Fliege Egon. Da Lotte mit dieser spricht &#8211; wie auch mit anderen Tieren -, wird sie krankgeschrieben. Die einzige Chance für Lotte, um aus dem Bezirkskrankenhaus entlassen zu werden, ist, dass sie gesund spielen musste&#8230;</div>
<div></div>
<div>Michael Jakob ist ja gerade auf seiner Slam-Abschiedstournee durch Deutschland. Er will noch in diesem Jahr den Slam-Hut an den Nagel hängen. Er fragte das Publikum eindringlich: &#8220;Verstehen Sie Spaß?&#8221; Überall und ständig werden wir alle videoüberwacht &#8211; und das sei gar nicht mehr komisch, so sein Fazit. Da geschehe ja angeblich zu unser eigenen Sicherheit. Wirklich? &#8220;Mit herzlichen philosophischen Grüßen&#8221; wurde Michael Friedrichs angeschrieben. In seinem bereits 85. Slam-Beitrag hinterfragte er diesen Satz und stellte fest: Das macht doch eigentlich gar keinen Sinn. Letzter im ersten Block war Karsten Hohage (auch bekannte als Grohacke): &#8220;Ich muss weg aus dem Herztickticktick&#8230;&#8221;</div>
<p><strong>Zweite Vorrunde: Kommt immer darauf an, was man daraus macht&#8230;</strong></p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-1374" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Karsten Hohage" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamKarstenHohage-2.jpg" alt="" width="200" height="115" />Nun waren es nur noch vier Slammer im Wettkampf! &#8220;Ich wache auf&#8221;, so Michael Jakob. Und dabei stellte er fest, dass er Jesus war. Auf Facebook hatte er plötzlich 12 Freunde, und die auch noch alle jünger&#8230;! Nur das Ende der Geschichte sollte nicht am Kreuz sein&#8230; Sehr lustig: Die alte Geschichte noch einmal GANZ neu erzählt. Sarah Maria Nordt konterte mit &#8220;Der Tag an dem die Welt stillstand&#8221;. Ein Busfahrer entschied eines Morgens, einfach nicht zur Arbeit zu gehen. Damit löste er eine Kettenreaktion aus, an dessen Ende einfach Alle daheim blieben&#8230; Es &#8220;Kommt ja immer darauf an, was man daraus macht&#8221; antwortete Karsten Hohage. Sei es kontroverse Kunst und Pferde-Zersägen, König sein oder Kräuterschnaps trinken&#8230; Harry Kienzler beendet die Vorrunde mit seinem Mix-Tape-Text: Eine Reise in die Vergangenheit, wo es noch keine MP3-Player gab… Klasse!</div>
<div><img class="alignnone size-full  wp-image-1372" title="Das große Finale mit allen Teilnehmern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamFinale-2.jpg" alt="" width="450" height="297" /></div>
<p><strong>Finale: Giftmüll in der Wohngemeinschaft</strong></p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-1373" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Harald Kienzler" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/03/MärzSlamHaraldKienzler-2.jpg" alt="" width="200" height="158" />Im Finale standen sich Michael Jakob und Harry Kienzler gegenüber. Während der Franke eine &#8220;Ode an die Namenlosen&#8221; vortrug setzte Kienzler auf die Humor-Karte. Er berichtete von psychoaktivem Biomüll in seiner Wohngemeinschaft und durchgeknallten Träumen&#8230; Damit konnte er auch die Publikumsjury auf seine Seite ziehen und gewann prompt den März-Slam! Gratulation!</div>
<div><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></div>
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