Habib Bektaş: Ein Päckchen „H“

Viele Jahre arbeitete Habib Bektaş nach seiner Einwanderung nach Deutschland in den frühen Siebzigern als Gelegenheitsarbeiter in Fabriken, dann in den 80er Jahren für die Nürnberger Drogenhilfe. So wurde Bektaş zum ersten türkischsprachigen Streetworker und Drogenberater Deutschlands. Jetzt lebt er als Autor in Erlangen, schreibt auf Türkisch und Deutsch. Und das Drogen-Thema beschäftigt ihn noch […]

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Stanley Bing: Sun Tzu Was a Sissy: Conquer Your Enemies, Promote Your Friends, and Wage the Real Art of War

Esoterische Lebensberater sind für den Arsch. Leute mit überirdischen Freunden die mir erzählen wollen, dass ich glücklicher werden würde, wenn ich nur die Möbel richtig aufstelle, lächelnd Joggen gehe, dem Mondkalender folge, meinen eigenen Urin trinke und auch immer genau weiß, was der Uranus im vierten Haus (Hinterhof, dritte Treppe, zweimal klingeln) macht. Bah. Hier […]

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Pip Coburn: The Change Function – Why some Technologies take off and others crash and burn

Jeder kennt die Erfolgsgeschichten von iPod, Flachbildfernsehen und SMS. Warum haben sich aber andere Technologien, wie zum Beispiel Videotelefonie oder Texteingabe mit dem Stift am Computer nicht durchgesetzt? Das liegt – wenn man dem Amerikaner Coburn folgen will – an der Change Function, die diese neuen Geräte in sich bergen. Oder auch nicht. In seinem […]

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Max Frisch: Tagebuch 1966-1971

Wiederentdeckung des Monats! Ein normales Tagebuch sieht anders aus: Dieses ist eine Sammlung von Texten über Reisen, von Entwürfen zu Geschichten und ein Fragebogen. Hier werden zunächst einfache Fragen an den Leser gestellt („Lieben Sie jemanden?“) um gleich in der nächsten Frage nachzuhaken („Woraus schließen Sie das?“). Immer wenn man denkt, eine einfach Antwort zu […]

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Johann Most: Revolutionäre Kriegswissenschaft

In dem mit dem Untertitel “Ein Handbüchlein zur Anleitung betreffend Gebrauchs und Herstellung von Nitro-Glycerin, Dynamit, Schießbaumwolle, Knallquecksilber, Bomben, Brandsätzen, Giften u.s.w., u.s.w.” versehenen Handbuch werden alle Fragen zur Herstellung von “revolutionären” Handwerkszeug beantwortet. Das Handbuch – heute würde es wohl in der Reihe “Jetzt helfe ich mir selbst!” erscheinen – erschien 1885 in New […]

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Johann Most: Die Gottespest

Mosts schrieb mehrere antireligiösen Pamphlete: “Protestantische Finsterlinge” (1875) oder auch “Zum Ketzer-Prozeß wider Most” (1878). Die berühmteste sich mit der Religion im allgemeinen auseinandersetzende Schrift ist jedoch die 1883 in New York erschienene “Gottespest”.

“Unter allen Geisteskrankheiten, welche ‚der Mensch in seinem dunklen Drange‘ sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheusslichste. Wie […]

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Hirnschrittmacher – Gedichtband von Albrecht Rau erschienen

Hirnschrittmacher heißt das erste Buch des Augsburger Lyrikers und Poetry Slammers Albrecht Rau. Die Gedichte von Albrecht Rau verwandeln mit ihrer ganz eigenen Mischung aus drastischem Realismus und totaler Hingabe an Wortspiele und Kalauer graue Alltagsszenen in knallbunte Pop-Art-Poster. Rau vereint Bukowski und Heinz Erhardt in sich, bezieht aber auch Einflüsse aus Punk- und Rapmusik […]

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Lesung von Götz Aly in Augsburg: „Hitlers Volksstaat“

Walther SeinschEingeladen hatte die Stiftung „Erinnerung“ von Walther Seinsch. Zusammen mit dem Verein „Gegen das Vergessen – Für Demokratie“ verleiht diese seit 1999 den „Marion-Samuel-Preis“, den Götz Aly im letzten Jahr erhielt. Der Name des Preises steht für ein jüdisches Mädchen, dessen Spur sich am 03.03.1943 auf dem Weg nach Auschwitz verliert.
Götz AlyGötz Aly hat anschließend und angeregt von diesem Preis in seinem Buch „Im Tunnel“ das Schicksal des Mädchens erforschen können – und so hinter dem zunächst gesichtslosen Namen, der zunächst für das unbekannte Opfer stehen sollte, ein Lebenslauf stellen können. Götz Aly trug nun aus seinem neuen Buch „Hitlers Volksstaat“ im Augsburger Rathaus vor.

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Immer wieder eine Entdeckung: Jules Verne

Jules VerneMan denkt ja, dass man Jules Verne aus seiner Kindheit kennt: sofort fallen einem die bekannten Romane „Reise um den Mond“, „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ und „zwanzigtausend Meilen unter Meer ein“. Jules Verne wurde deswegen von mir zur Kinder- oder Jugendliteratur abgetan und seit Jahren keines Blickes mehr gewürdigt.

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Skandalumwittertes Rudolph Moshammer-Buch in Augsburg erschienen!

Rudolph Moshammer - Der einsame KönigAugsburg ist eine Literaturstadt: unzählige Verlage und Drucker befinden sich in dieser Schwabenmetropole. Und neben den Verlagen gibt es auch viele Autoren und dann auch wieder Literaturagenten die diese Autoren vermarkten, sei es durch Lesungen oder durch Rechteverkauf an Verlage. Einer dieser Literaturagenten ist Arno Löb – und auch er engagiert sich auch für den Autoren Peter Garski. Arno Löb kenne ich schon seit meiner Abiturzeit, in der ich mit Gerald Fiebig und Jürgen Jäcklin ein Literaturmagazin Zeitriss – Blätter zur Sprachbewegung (1991-2001 in Augsburg erschienen) herausgab. Bei dem Versuch dem Literaturagenten eine Werbeschaltung in unserem Magazin zu verkaufen, warb er mich als Mitarbeiter in seinem Verlag und seiner Agentur an. Mein erstes Projekt war das Layout des Augsburger Biergarten-Führers (erschienen 1993 im SoSo-Verlag Augsburg). Viele Projekte (Buchproduktionen und Lesereihen) folgten und aus einer geschäftlichen Beziehung wurde eine Freundschaft. Nun ist im Augsburger a-Crime, in der bis jetzt nur Peter Garski-Romane erschienen sind, ein Rudolph Moshammer-Buch, das schon im Vorfeld für juristische Auseinandersetzungen und beträchtlichen Medienrummel gesorgt hatte: „Rudolph Moshammer. Der einsame König“ (ISBN: 3923914725).

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