noduct – Next Generation Clothing

Kleidung ist ein Teil des Menschens, mit dem er sich ausdrückt und nonverbal kommuniziert. Vorgefertigte Massenware schränkt diese Kommunikation ein – und beschneidet nebenbei auch die Kreativität. noduct gibt den durch die Produktstandardisierung in ihren kreativen Möglichkeiten eingeschränkten Menschen wieder die Chance ihre zweite Haut – die Kleidung – selbst zu gestalten.

Tom Pfaff, genauso wie ich Augsburger und deswegen natürlich kein Unbekannter für mich, hat die Idee der noducts entworfen. “noducts” ist die Umkehrung von dem Wort Produkt, bedeutet aber nicht die Abkehr von der Konsumgesellschaft, sondern soll ein Weg aus dem allzu passiven Umgang mit Produkten und deren Konsum weisen.

Die Grundidee für die noduct Bekleidung findet sich in 3-d wireframes (Gittermodelle aus denen 3-d Modelle aufgebaut sind). Industriell gefertigte Güter werden erst als 3-dimensionales Modell entworfen bzw. konstruiert. Postindustrielle Kleidung wird den Konsumenten wieder das Erlebnis zurückgeben, Bekleidung selbst zu gestalten – sie aus einem Gitterwerk an seinem Körper ständig neu zu entwickeln und zu tragen – quasi ein „Wear on Demand“-Modell für Kleidung.

Keep posted for news – ich werde ein Portrait von Tom Pfaff und seinem Projekt in den nächsten Tagen bringen.

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