Freispruch – Der Poetry Slam in Wasserburg am Inn

Horst Thieme beim SlammenNachtrag zum 12.5. – denn da nahm ich am mittlerweile zweiten Wasserburger Poetry Slam teil. Organisiert wird dieser von Ditar Kalaja. Eine Besonderheit des Wasserbuger Slams: es werden keine Mikros benötigt. ein altes Tonnengewölbe sorgt für die notwendige gute Akustik, das hat natürlich seinen eigenen Reiz. Wie auch beim Augsburger Slam lost das Publikum die Reihenfolge der Autoren aus. Als erstes auf der Bühne: ich. Ich startete mit der nasenhaarigen Geschichte “Manchmal” und brachte als zweite Geschichte “Geschichten aus dem Fantasieland”, eine Satire auf ein Radiospiel des Augsburger Lokalsenders “Radio Fantasy”.

Als zweiter Autor folgte Mani Eder aus Vogtareuth, der mit seiner Geschichte “Einen Abend bei den Rolling Stones” – Songtexte der Stones rund um einen blutenden Finger verarbeitet hat. Da es nur insgesamt vier Autoren in die neue Wasserburger Lesebühne geschafft hatten, war hiermit schon die Abstimmungsrunde erreicht – ich wurde ins Finale geklatscht.

Finale des Wasserburger SlamsNach dem ersten Block startete Samuel Langer aus Landshut mit ein paar ernsthaften Gedichten. Anschließend stellte Ernst Froh (eigentlich Benedikt Hakel) aus München sich die Frage, warum der berühmt berüchtigte Faden rot sei, “habt ihr euch mal gefragt…” begann er unzählige “offene Fragen” zu stellen und begeisterte so das Publikum und wurde ebenso ins Finale gewählt.

Im Finale stach mich dann Ernst Froh (der vor einigen Monaten auch in Augsburg aufgetreten war) aus. Als Preis wurde ihm ein metallener Wolpertinger überreicht, der mich eher an einen überdimensionierten Wackeldackel mit Exoskelett erinnerte.

Ein spaßiger Abend – wenn auch noch wesentlich mehr Autoren kommen müssen. Der nächste Slam findet im Wasserburger Narrenkeller wieder im September statt. Weitere Infos und Termine unter http://www.freispruch.de.vu.

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