<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
>

<channel>
	<title>e-Thieme</title>
	<atom:link href="http://www.e-thieme.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.e-thieme.de</link>
	<description>Augsburg / Kultur / Politik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Mar 2010 11:34:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Jokers Lyrik-Wettbewerb 2010: 1.000 Euro für das beste Gedicht</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/jokers-lyrik-wettbewerb-2010-1-000-euro-fur-das-beste-gedicht/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/jokers-lyrik-wettbewerb-2010-1-000-euro-fur-das-beste-gedicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[jokers]]></category>
		<category><![CDATA[jury]]></category>
		<category><![CDATA[lyrikpreis]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1039</guid>
		<description><![CDATA[Poeten, aufgepasst! Im März 2010 schreibt der Buchversender Jokers zum achten Mal seinen Lyrik-Wettbewerb aus. Der Preis ist mit über tausend Euro dotiert. Die besten Einsendungen veröffentlicht Jokers, der Spezialist für Restauflagen und Sonderausgaben, in einer Anthologie und in einem Wochenkalender. Teilnehmen können alle deutschsprachigen Autorinnen und Autoren. Zwischen dem 1. und 31. März 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1038" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Jokers Lyrikpreis" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/03/l_gedichte1.jpg" alt="" width="130" height="113" />Poeten, aufgepasst! Im März 2010 schreibt der Buchversender Jokers zum achten Mal seinen <a href="http://www.jokers.de/lyrikpreis" target="_blank">Lyrik-Wettbewerb</a> aus. Der Preis ist mit über tausend Euro dotiert. Die besten Einsendungen veröffentlicht Jokers, der Spezialist für Restauflagen und Sonderausgaben, in einer Anthologie und in einem Wochenkalender. Teilnehmen können alle deutschsprachigen Autorinnen und Autoren. Zwischen dem 1. und 31. März 2010 können die Texte auf der <a href="http://www.jokers.de/lyrikpreis" target="_blank">Jokers-Website</a> eingereicht werden. <span id="more-1039"></span></p>
<p>Eine fachkundige <a href="http://www.jokers.de/1/lounge_lyrikpreis_jury/jokers-lyrik-preis-jury.html" target="_blank">Jury</a> (und ich darf wieder mit dabei sein) wählt die drei besten Gedichte aus und prämiert sie (1. Preis: 1.000 Euro; 2. Preis: 500 Euro; 3. Preis: 250 Euro). Zudem gibt es attraktive Sonderpreise. Die Preisträger werden im Juni 2010 bekannt gegeben. Viele der eingesandten Texte werden außerdem in die <a href="http://www.jokers.de/gratis-gedichte" target="_blank">Jokers Gedichte-Datenbank</a> aufgenommen, die zu den größten im Internet zählt.</p>
<p>Partner des Lyrik-Wettbewerbs sind der Autorenhaus Verlag, „Das Gedicht“, „Das Literatur-Café“, „Die Berliner Literaturkritik“, „Hoerothek“, „TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben“ und der Uschtrin Verlag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/jokers-lyrik-wettbewerb-2010-1-000-euro-fur-das-beste-gedicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>50 Jahre Kunstförderpreis Augsburg: Gruppe Zeitriss erlebt eine Wiedervereinigung</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/50-jahre-kunstforderpreis-augsburg-gruppe-zeitriss-erlebt-eine-wiedervereinigung/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/50-jahre-kunstforderpreis-augsburg-gruppe-zeitriss-erlebt-eine-wiedervereinigung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[gerald fiebig]]></category>
		<category><![CDATA[h2]]></category>
		<category><![CDATA[jürgen jäcklin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstförderpreis]]></category>
		<category><![CDATA[literaturzeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Grab]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[zeitriss]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1015</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich der Retrospektive zum 50. Jubiläum des Augsburger Kunstförderpreises lesen Jürgen Jäcklin und Gerald Fiebig und ich einen Querschnitt von Texten deutscher und internationaler Autoren, die wir zwischen 1991 und 2001 in der von uns herausgegebenen Literaturzeitschrift Zeitriss &#8211; Blätter zur Sprachbewegung veröffentlicht haben. Die Veranstaltung findet am 23.2. um 19.30 Uhr im H2 – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1018" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Zeitriss - Blätter zur Sprachbewegung" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/zeitriss.jpg" alt="" width="207" height="67" />Anlässlich der Retrospektive zum 50. Jubiläum des <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Kunstfoerderpreis" target="_blank">Augsburger Kunstförderpreises</a> lesen Jürgen Jäcklin und <a href="http://geraldfiebig.net" target="_blank">Gerald Fiebig</a> und ich einen Querschnitt von Texten deutscher und internationaler Autoren, die wir zwischen 1991 und 2001 in der von uns herausgegebenen Literaturzeitschrift <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Zeitriss &#8211; Blätter zur Sprachbewegung</a> veröffentlicht haben. Die Veranstaltung findet am 23.2. um 19.30 Uhr im <a href="http://www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/index.php?id=20120" target="_blank">H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast</a> statt.<span id="more-1015"></span></p>
<p>Seit seinem Bestehen ist der Kunstförderpreis der Stadt Augsburg an 158 junge Künstler vergeben worden (<a href="http://www.e-thieme.de/kunstforderpreise-in-augsburg-verliehen/" target="_self">2006</a>, <a href="http://www.e-thieme.de/augsburger-kunstforderpreis-2007-verliehen/" target="_self">2007</a>, <a href="http://www.e-thieme.de/augsburger-kunstforderpreis-2008/" target="_self">2008</a> und <a href="http://www.e-thieme.de/augsburger_kunstfoerderpreis_2009/" target="_self">2009</a> durfte ich die Veranstaltung im Goldenen Saal moderieren). Anfänglich als Nachwuchspreis für Bildende Künstler konzipiert, umfasst er mittlerweile fünf Sparten: Architektur, Ballett, Bildende Kunst, Literatur und Musik. Die Sparte Musik ist wiederum in die Bereiche Interpreten Gesang, Instrumental, Komposition und Jazz gegliedert.</p>
<p>Der Großteil der Preisträger sind Bildende Künstler, an die der Preis seit 1958 vergeben wird. 1970 kam die Sparte Musik hinzu und seit 2005 werden Nachwuchsmusiker der Richtung Jazz unterstützt. 1980 folgten die Sparten Literatur und Architektur. Der Kunstförderpreis der Sparte Ballett wird seit 1987 vergeben. Nur in einem Jahr – 1975 – wurde der Preis aufgrund der wirtschaftlich problematischen Situation der Stadt ausgesetzt. Dieses Jahr plante der Kulturreferent Peter Grab übrigens den Preis aus dem gleichen Grund zu streichen &#8211; jedoch wurde er sofort von Protest überrollt und nahm die Ankündigung zurück. An der Förderung von jungen Talenten zu sparen wäre auch zu peinlich gewesen für die Stadt Augsburg.</p>
<p>Zeitriss startete 1991 und war ursprünglich als regionale Publikationsmöglichkeit für junge Augsburger Autoren gedacht. Aber schnell wurde die Literaturzeitschrift zu einem Forum für Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Außerdem erschienen in ihr bald Erstübersetzungen aus mehreren europäischen Sprachen. Die Druckauflage betrug 800 Exemplare bei einer durchschnittlichen Seitenzahl von 56 Seiten. Das Format war DIN A4, schwarz/weiß auf grauem Umweltschutzpapier. Die Zeitschrift erschien bis 1999 dreimal im Jahr, dann nur noch zweimal.</p>
<p>Zur Einstellung der Zeitschrift 2001 führte die zunehmenden Zeitprobleme von uns Redakteuren, die nebenberuflich die Redaktionsarbeit kaum noch stemmen konnten. Die Gruppe Zeitriss erhielt den Kunstförderpreis 1995.</p>
<p><strong>Die Veranstaltung versteht sich auch als nachdrückliches Plädoyer der ehemaligen Redaktion gegen die Abschaffung des Förderpreises. Im Anschluss an die Lesung findet ein von Michael Friedrichs moderiertes Podiumsgespräch statt.</strong></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 9px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p class="bodytext">1958 bis 2009 – fünf Sparten – Architektur, Ballett,  Bildenden Kunst, Literatur und Musik: <a class="external-link-new-window" href="http://www2.augsburg.de/index.php?id=22148" target="_blank">158 Preisträger</a> spiegeln die  lebendige Kunst- und Kulturszene Augsburgs der letzten 50 Jahre, zeigen  ein Stück Zeitgeschehen und erzählen von unterschiedlichen  künstlerischen Positionen. Das H2 – Zentrum für Gegenwartskunst zeigt in  Kooperation mit dem <a class="external-link-new-window" href="http://www2.augsburg.de/index.php?id=14396" target="_blank">Kulturamt</a> Arbeiten der Augsburger  Kunstförderpreisträger in Ausstellungen und Präsentationen.</p>
<p>Seit seinem Bestehen ist der Kunstförderpreis der  Stadt Augsburg an 158 junge Künstler vergeben worden. Anfänglich als  Nachwuchspreis für Bildende Künstler konzipiert, umfasst er mittlerweile  fünf Sparten: Architektur, Ballett, Bildende Kunst, Literatur und  Musik. Die Sparte Musik ist wiederum in die Bereiche Interpreten Gesang,  Instrumental, Komposition und Jazz gegliedert.<br />
Der Großteil der  Preisträger sind Bildende Künstler, an die der Preis seit 1958 vergeben  wird. 1970 kam die Sparte Musik hinzu und seit 2005 werden  Nachwuchsmusiker der Richtung Jazz unterstützt. 1980 folgten die Sparten  Literatur und Architektur. Der Kunstförderpreis der Sparte Ballett wird  seit 1987 vergeben. Nur in einem Jahr – 1975 – wurde der Preis aufgrund  der wirtschaftlich problematischen Situation der Stadt ausgesetzt.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/50-jahre-kunstforderpreis-augsburg-gruppe-zeitriss-erlebt-eine-wiedervereinigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3664378</geo:lat>
		<geo:lon>10.9196168</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Februarslam mit &#8220;Guter Text&#8221;</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/februarslam-mit-guter-text/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/februarslam-mit-guter-text/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 21:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Rau]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelius Coffin]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Köberle]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Farmville]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Kienzler]]></category>
		<category><![CDATA[jürgen jäcklin]]></category>
		<category><![CDATA[lauschangriff]]></category>
		<category><![CDATA[michael friedrichs]]></category>
		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Maria Nordt]]></category>
		<category><![CDATA[Tilmann Birr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1021</guid>
		<description><![CDATA[
Zum Februar-Slam war Augsburg schon wieder feste in den Krallen der bösen Eiskönigin. Nachdem es mehrere Tage heftig geschneit hatte und es wirklich ungewöhnlich kalt war, bibberten alle, ob überhaupt jemand seine gutgeheizte Wohnung verlassen würde, um zum Augsburger Lauschangriff zu fahren. Doch sie kamen alle: Tilmann Birr aus Berlin, Cornelius Coffin aus Mühl und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1027" title="Finale vom Lauschangriff: Michael Friedrichs, Sarah Maria Nordt, Jürgen Jäcklin, Harald Kienzler, Horst Thieme, Albrecht Rau, Cornelius Coffin und Daniel Köberle (v.L.n.R.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/finale.jpg" alt="" width="500" height="134" /></p>
<p>Zum Februar-Slam war Augsburg schon wieder feste in den Krallen der bösen Eiskönigin. Nachdem es mehrere Tage heftig geschneit hatte und es wirklich ungewöhnlich kalt war, bibberten alle, ob überhaupt jemand seine gutgeheizte Wohnung verlassen würde, um zum <a href="http://slam-augsburg.de/" target="_blank">Augsburger Lauschangriff</a> zu fahren. Doch sie kamen alle: Tilmann Birr aus Berlin, Cornelius Coffin aus Mühl und Harald Kienzler aus Tübingen. Und natürlich wieder viele lokale Slammer und ein tolles Publikum, das die lokalen Slammer feierte!<span id="more-1021"></span></p>
<p><strong>Erste Runde</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1026" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/sarahmarianordt.jpg" alt="" width="150" height="195" />Erster Slammer in der ausverkauften Kresslesmühle war ein Augsburger Autor, den ich <a href="http://www.e-thieme.de/poetry-slam-doppelsieg-beim-mai-lauschangriff/" target="_self">schon lange</a> nicht mehr beim Slam begrüßen durfte, mit dem mich aber eine lange gemeinsame Geschichte verbindet. Von 1991 – 2001 hatte ich mit Jürgen Jäcklin (sowie Gerald Fiebig und anderen Autoren) das <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Literaturmagazin Zeitriss</a> herausgegeben. Jürgen hatte einen neuen Text dabei: „Video Kid“. Ein Kumpel hat eine Vorliebe für Horrofilme. Beim gemeinsamen Ausgrabungsarbeiten für ein Museum nerven die ständigen Erzählungen von den Gruselschockern. Doch plötzlich wird alles ganz anders – und endet schlimm&#8230; Wesentlich besser endete die Geschichte von Sarah Maria Nordt. Die dreizehnjährige Slammerin hatte letzen Monat ihr Slam-Debut und überraschte auch diesen Monat mit ihrem selbstsicheren Vortrag: „Ich hasse Zoos!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1025" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Cornelius Coffin" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/corneliuscoffin.jpg" alt="" width="150" height="157" />Der gebürtige Kölner <a href="http://www.myspace.com/corneliuscoffin" target="_blank">Cornelius Coffin</a> musste seinen Freund trösten. Heike hatte mit Hauke Schluss gemacht. Und das gemeinerweise via <a href="http://www.facebook.com/thieme" target="_blank">Facebook</a>. Sie stellte Hauke einfach ein Schild auf seine Farm bei Facebook: „Deine Erbeeren sind reif. Unsere Liebe ist welk. Lass uns Nachbarn bleiben!“. Da war der Schmerz groß. Albrecht Rau  las die Ballade vom Ameisenbär. Der Ameisenbär litt tierisch unter Gicht und suchte Abhilfe. Freund Gunter gab den entscheidenden Tipp – das Ameisengift kann die Gliederschmerzen bekämpfen. So wurde der Ameisenbär zuerst geheilt – und dann gleich noch satt dazu. Praktisch! Cornelius Coffin zog ins Finale ein – der Mut eine Textpremiere in Augsburg zu machen wurde belohnt.</p>
<p><strong>Zweite Runde</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1024" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Harald Kienzler" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/haraldkienzler.jpg" alt="" width="150" height="131" />Der zweite Block startete mit <a href="http://harrykienzler.com" target="_blank">Harald Kienzler</a>. Kienzler, der gerne auch mit seinem Slam-Teampartner Jakob Nacken als Team Tübingen die Slam-Szene rockt (und auch zweimal, 2006 und 2009 schon Vizemeister der German International Poetry Slam-Meisterschaften war). Er startete mit einem kleinen Vierzeiler („Ein Ufo schwebt im Schrebergarten / und sucht Kontakt zu neuen Arten.“) und präsentierte dann „Vier emotionale Varianten über den Heimweg“ – schreiend, winselnd, lachend und einfach nur gut drauf. Klasse. Emotional wurde es auch bei dem nachfolgenden Autor. Michael Friedrichs präsentierte einen neuen, sehr liebevoll-amüsanten Text aus der Luca-Reihe. Sein Enkelsohn startet nun die ersten Sprechakte. Der Familienkatze Oliver wurde sogar die Ehre des ersten Wortes zuteil: „Ouwa“ für „Oliver“. Nur schade, dass kurz darauf wirklich alles „Ouwa“ hieß: Hunde, Bäume, Autos&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1023" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Tilmann Birr" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/tilmannbirr.jpg" alt="" width="150" height="154" />Wie auch bei seinem letzten Auftritt vor zwei Jahren bewies der gebürtige Frankfurter <a href="http://www.tilmanbirr.de/" target="_blank">Tilmann Birr</a> großes Talent beim Imitieren von Dialekten. Während er damals die wunderbare <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C4zgAUYBkcw" target="_blank">Postamt-Story</a> präsentierte konnte er diesmal von seinem Abenteuer als Stadtführer auf einem Spreedampfer in Berlin erzählen. Besonders ein bayerisches Ehepaar trieb ihn in den Wahnsinn. „Einen guten Text also“ wollte der letzte Autor am Abend Daniel Köberle vortragen. Er sollte prägend wirken, quasi „ein Schiffsanker-Tattoo auf einer Seemannsbrust“ sein, sollte politisch und voller Kompetenz sein – und „gefühlsechter als ein Kondom“. Anscheinend gelang ihm das, denn der Slam-Debutant konnte sofort ins Finale einziehen.</p>
<p><strong>Finale</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1022" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Daniel Köberle" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/danielkoeberle.jpg" alt="" width="150" height="155" />Mit „Carmen, wo ist San Diego“ las Cornelius Coffin einen weiteren komischen Text. Cornelius war auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg" target="_blank">Jakobsweg</a> nach Camino de Santiago und traf dort eine Frau, die nicht wirklich Geografie-fest war. Überraschenderweise kam sie dann doch ans Ziel – und es war egal, dass dieses woanders lag als gedacht. Daniel Köberle konterte mit Vorsätzen zum neuen Jahr. 365 Vorsätze – für jeden Tag in 2010 einen. Ob das wohl gut geht? Einen Vorsatz hat er am Freitag auf jeden Fall schon erfüllt und das Publikum half tatkräftig mit. Es wählte Daniel Köberle zum Slammer des Monats Februar (Büchergutschein von Bücher Pustet). Beste Augsburger Slammerin war jetzt bereits zum zweiten mal Sarah Maria Nordt (Schreibkladde von boesner Künstlerbedarf). Gratulation!</p>
<p><strong>Der nächste <a href="http://slam-augsburg.de/" target="_blank">Poetry Slam</a> findet am 26.3.2010 in der <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a> statt. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.</strong></p>
<p>PS: Cornelius Coffin sucht noch Nachbarn für seine Farm bei Facebook. Ihr erreicht ihn auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/corneliuscasket" target="_blank">http://www.facebook.com/corneliuscasket</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/februarslam-mit-guter-text/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3695272</geo:lat>
		<geo:lon>10.8998553</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Keimzelle &#8211; ein Wettbewerb für neue Theatertexte</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/keimzelle-ein-wettbewerb-fur-neue-theatertexte/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/keimzelle-ein-wettbewerb-fur-neue-theatertexte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 18:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[keimzelle]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[theater freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1011</guid>
		<description><![CDATA[Die Gruppe Frischfleisch des Theater Freiburg und Slam Supreme in Kooperation mit dem Studentenwerk schreiben aus einen Wettbewerb für neue Theatertexte aus. Beteiligen können sich alle Studierenden und Slampoeten Baden-Württembergs und Umgebung (da zähle ich jetzt Bayern einfach mal dazu). Interessierte Autoren schicken eine KEIMZELLE – d.h. kein opus magnum, sondern einen Text von ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.kulturserver.de/-/organisationen/detail/24341" target="_blank">Gruppe Frischfleisch</a> des Theater Freiburg und <a href="http://slam-supreme.blogspot.com/" target="_blank">Slam Supreme</a> in Kooperation mit dem Studentenwerk schreiben aus einen Wettbewerb für neue Theatertexte aus. Beteiligen können sich alle Studierenden und Slampoeten Baden-Württembergs und Umgebung (da zähle ich jetzt Bayern einfach mal dazu). Interessierte Autoren schicken eine KEIMZELLE – d.h. kein opus magnum, sondern einen Text von ca. 9000 Zeichen (Dialog, Monolog, Filmszene, Prosa, Song, &#8230;) – zum Thema „DER BLICK VON AUSSEN“! <span id="more-1011"></span></p>
<p>Am 20. Mai 2010 stellt dann die Gruppe Frischfleisch während einer langen Theaternacht in einer lecture performance mit den Schauspielern des Theaters die besten Einsendungen vor. Das Publikum kürt den Sieger und feiert sie oder ihn mit einer Party. Der Sieger bekommt vom Theater Freiburg die Einladung, mit den Dramaturgen an der Weiterentwicklung der KEIMZELLE zu einem Theatertext zu arbeiten. Zudem winkt ein Preisgeld von 300 Euro.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 15. April 2010. Texte in elektronischer Form an <a href="mailto:info@keimzelle-wettbewerb.info">info@keimzelle-wettbewerb.info</a>.<br />
Mehr auf der <a href="http://theater.freiburg.de/index/TheaterFreiburg/Start.html?naid=463" target="_blank">Ausschreibungsseite</a> des Theater Freiburgs.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/keimzelle-ein-wettbewerb-fur-neue-theatertexte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Fuck Hornisschen Orchestra in Augsburg</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/the-fuck-hornisschen-orchestra-in-augsburg/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/the-fuck-hornisschen-orchestra-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 00:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[christian meyer]]></category>
		<category><![CDATA[julius fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[The Fuck Hornisschen Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1002</guid>
		<description><![CDATA[Gestern abend waren Julius Fischer und Christian Meyer mit ihrem &#8220;The Fuck Hornisschen Orchestra&#8221; in der Augsburger Kresslesmühle. Schon seit Monaten hatten wir versucht, einen Termin in der Spoken Word-Reihe des Lauschangriffs zu finden &#8211; für Januar hatte es dann final geklappt. Die beiden Jungs sind Kult in der Slam-Community und touren gerade durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1005" style="float: right; margin-left: 8px;" title="The Fuck Hornisschen Orchestra (Christian Meyer, Julius Fischer an der Gitarre)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/02/TheFuckHornisschenOrchestra.jpg" alt="" width="200" height="150" />Gestern abend waren Julius Fischer und Christian Meyer mit ihrem &#8220;The Fuck Hornisschen Orchestra&#8221; in der Augsburger Kresslesmühle. Schon seit Monaten hatten wir versucht, einen Termin in der Spoken Word-Reihe des <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Lauschangriffs</a> zu finden &#8211; für Januar hatte es dann final geklappt. Die beiden Jungs sind Kult in der Slam-Community und touren gerade durch die Republik. Folgend ein kurzer Bericht und für alle, die den tollen Event verpasst haben oder noch einmal nacherleben wollen auch drei Videos von dem tollen Abend! <span id="more-1002"></span></p>
<p>Als Julius Fischer, der &#8220;dicke Junge aus der Zone&#8221;, beschloss eine Band zu gründen, wollte er einen eindringlichen, einen provokanten, einen aufrüttelnden Namen: &#8220;THE FUCK&#8221; sollte es fortan von seinem T-Shirt prangen. Offensichtlich komplizierter wurde die Geschichte als er seinem Kompagnon, dem zarter besaiteten Christian Meyer, Mitspracherecht gewährte. Meyer, der Alexander Marcus Typ der Slam Szene, dessen musikalischen Wurzeln sich in Tanz- und Singveranstaltungen zur Befreiung von Geist und Seele erahnen lassen, bevorzugte den Namen HORNISSCHEN. Das ORCHESTRA steht laut Ihrer Website für Pompösität und Pathos.</p>
<p>In dem Song &#8220;Lottototokiosk&#8221; spürt man diesen Pathos, der garniert wird mit Weltschmerz und feinsinniger Kapitalismuskritik. Natürlich urkomisch verpackt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9115114&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9115114&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Julius Fischer kommt ja eigentlich von der Poetry Slam-Bühne. So liess er es sich auch nicht nehmen, seinen &#8220;Heath Ledger&#8221;-Text zu lesen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9114578&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9114578&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Grandios war auch das unglaublich breite musikalische Repertoir das die beiden Songwriter-Anarchisten performten. Von harmonisch von der Gitarre begleiteten Liedern, über Rap und A capella bis zu Techno-Beats war an dem Abend alles vertreten. Techno? Ja auch das. Folgend: &#8220;Wir weinen am Liebsten im Sitzen&#8221;!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9114911&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9114911&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Weitere Einblicke gibt es unter der MySpace-Seite des <a href="http://www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra" target="_blank">The Fuck Hornisschen Orchestra</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/the-fuck-hornisschen-orchestra-in-augsburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3695272</geo:lat>
		<geo:lon>10.8998553</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Doppelsieg zum Jahresstart &#8211; Augsburger Poetry Slam startet furios ins neue Jahr!</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/doppelsieg-zum-jahresstart-augsburger-poetry-slam-startet-furios-ins-neue-jahr/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/doppelsieg-zum-jahresstart-augsburger-poetry-slam-startet-furios-ins-neue-jahr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Ratschinskij]]></category>
		<category><![CDATA[Fabian Navarro]]></category>
		<category><![CDATA[Fuck Hornisschen Orchester]]></category>
		<category><![CDATA[Grizu]]></category>
		<category><![CDATA[Kresslesmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Lucas Fassnacht]]></category>
		<category><![CDATA[peter knuhr]]></category>
		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Maria Nordt]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Fritze]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Laschyk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=996</guid>
		<description><![CDATA[Einen Doppelsieg brachte der erste Slam im neuen Jahr am letzten Freitag. Sven Fritze (Bielefeld) und Fabian Navarro (Warstein) teilten sich freundschaftlich den ersten Platz. Nicht ungewöhnlich für die beiden, die auch gerne mal als Slam-Team auftreten und wohl mit dieser salomonischen Jury-Entscheidung bestens leben können.  Aber auch die anderen Slammer begeisterten das Publikum. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-997" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sven Fritze (Bielefeld) und Fabian Navarro (Warstein)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/01/svenfritze_fabiannavarro.jpg" alt="" width="200" height="140" />Einen Doppelsieg brachte der erste Slam im neuen Jahr am letzten Freitag. Sven Fritze (Bielefeld) und Fabian Navarro (Warstein) teilten sich freundschaftlich den ersten Platz. Nicht ungewöhnlich für die beiden, die auch gerne mal als Slam-Team auftreten und wohl mit dieser salomonischen Jury-Entscheidung bestens leben können.  Aber auch die anderen Slammer begeisterten das Publikum. Und das Debut der gerade 13jährigen Sarah Maria Nordt auf der Slam-Bühne war einfach nur toll!<span id="more-996"></span></p>
<p>Den ersten Block eröffnete Alexander Ratschinskij. Er berichtete von einem Hangover nach einer Sylvesterparty, bei dem selbst Bukowski ihm anerkennend auf die Schulter geklopft hätte: &#8220;Es ist nicht Tag, es ist helle Nacht!&#8221; Thomas Laschyk, genauso wie Ratschinskij ein aufstrebender U20-Slammer aus Augsburg berichtete dagegen über alltägliche Bedürnisse. Ein Besuch im Freizeitpark folgte der Besuch auf der Toilette dort. Dass dieser natürlich nicht ohne Event ablaufen konnte, war wohl klar. Die einzenen Kabinen waren nach Themen sortiert (&#8220;Der Toilettenflüsterer&#8221;) &#8211; und zum Schluss durfte natürlich auch nicht das obligatorische Erinnerungsfoto fehlen. Sehr lustig! Als dritter folgt der Bielefelder Slammer Sven Fritze. Er hatte zwei Texte mitgebracht. Das Gedicht &#8220;Zwischen den Stühlen&#8221; thematisierte die innere Zerissenheit. Diese zu kitten, war er mit seinem zweiten Text angetreten. In diesem wohl ersten Persönlichkeitsentwicklung-Textbeitrag der Slam-Geschichte unterschied er die Menschheit in Ernies und in Berts. Ernie, das ist das chaotische &#8211; Bert, das ist das rationale Element in einem Menschen. Fritze rief: &#8220;Entfessele den Ernie in Dir!&#8221; Grizu &#8211; viele Monate im Marburger Exil und zum Jahreswechsel nachAugsburg zurückgekehrt, fasste den ersten Block freestyle-rappend zusammen.</p>
<p>Aus Erlangen war Lucas Fassnacht angereist. In &#8220;Meiner Mutter&#8221; erzählte er zum Beginn des zweiten Blocks äußerst amüsant von seinem chaotischen Studentenleben. Alles geht daneben &#8211; und natürlich verwechselte er auch noch die Hass-Email an seine Exfreundin mit der Dankesmail an seine Mutter. Ob die sich wohl über den Brief gefreut hat? Ein tolles Slam-Debut hatte die gerade 13jährige Sarah Maria Nordt. Aus der Sicht eines Hundes schilderte sie die kriegsähnlichen Erlebnisse eines Vierbeiners zu Sylvester. Überraschend sicher, textliches sauber und unglaublich charmant! Aus der Pils-Hochburg Warstein war Fabian Navarro angereist. In einem ersten Text &#8220;Das Gästebuch&#8221; schrieben Akne, Karies, Latein-Klausuren und Brustwarzenpiercing in das Gästebuch eines jungen Mädchens. In der Liebesgeschichte &#8220;Internette Menschen&#8221; erzählte Navarro von &#8220;der Liebe auf dem ersten Klick&#8221;. Last but not least stand Peter Knuhr auf der Augsburger Slam-Bühne. Sein sehr unterhaltsamer Text erzählte von einer absurden Reise in den Süden, die leider schon nach wenigen Kilometern im Zug endet. Spitze!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-998" title="Die komplette Mannschaft: Thomas Laschyk, Alexander Ratschinskij, Grizu, Sarah Maria Nordt, Fabian Navarro und Lucas Fassnacht (hintere Reihe vLnR) und Sven Fritze, Moderator Horst Thieme sowie Peter Knuhr (vorne, vLnR)." src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2010/01/slam_Jan2010-Team.jpg" alt="" width="400" height="309" /><br />
Im Finale standen dann Sven Fritze und Fabian Navarro gegeneinander. In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TSI9ub3evlM" target="_blank">Wie ein junger Mann mit Hauptschulabschluss mich um meinen ersten Kuss brachte</a> band er geschickt das Publikum mit ein und erntete begeisterten Beifall. Fabian Navarro konterte mit seiner Supermarkt-Geschichte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UD8UCAokQnY" target="_blank">Abkassiert</a>, in der er die besten Durchsagen und Kommentare der Kunden ineinander verschnitt. Auch hier tosender Applaus. Nach mehreren Ansätzen, eine eindeutige Klärung des Siegers zu erreichen, entschieden wir uns für einen Doppelsieg. Somit teilten sich beide den ersten Preis, den Büchergutschein von <a href="http://pustet.de/buchhandlung/" target="_blank">Bücher Pustet</a>. Sarah Maria Nordt erhielt den Augsburger Sonderpreis, das aus einem (NOCH!) leeren Buch und passenden Stift besteht, gesponsort von <a href="http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/niederlassungen/augsburg.html?command=display&amp;btUid=bt_Branches&amp;iDf_id=c0a81e6:55c2357d:107a447137f:a6e" target="_blank">boesner Künstlerbedarf</a>. Na, wenn das mal kein Anreiz ist, weiter zu schreiben!</p>
<p><strong>Der <a href="http://slam-augsburg.de/termine.html" target="_blank">nächste Slam</a> findet am 12.2. wieder in der Kresslesmühle statt. Zuvor kommen am 31.1. das <a href="http://www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra" target="_blank">Fuck Hornisschen Orchester</a> in die <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Augsburger Kresslesmühle</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/doppelsieg-zum-jahresstart-augsburger-poetry-slam-startet-furios-ins-neue-jahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<geo:lat>48.3695272</geo:lat>
		<geo:lon>10.8998553</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Sulaiman gewinnt Weihnachtsslam 2009</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/sulaiman-gewinnt-weihnachtsslam-2009/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/sulaiman-gewinnt-weihnachtsslam-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 06:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Ratschinskij]]></category>
		<category><![CDATA[CORNELIA KOEPSELL]]></category>
		<category><![CDATA[german international poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[michael friedrichs]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Neumeier]]></category>
		<category><![CDATA[nils rusche]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[Sulaiman Masomi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=974</guid>
		<description><![CDATA[Einen heißen Poetry Slam legten die Poeten am 18.12. in der wieder einmal restlos ausverkauften Augsburger Kresslesmühle hin. Dabei konnten die Zuhörer erfahren, &#8220;Wie Kurt entjungfert wurde&#8221; (Michael Friedrichs), das  &#8220;Ich bin schizophren&#8221; (Cornelia Koepsell) sowie allerlei über diverse Obsessionen (z.B. Peter Wagner über seine Autogrammsammelleidenschaft oder Nils Rusche mit Rückengraulen). Der Gewinner des Abends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="float: left; margin-right: 8px;" href="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/12/Sulaiman_Masomi.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-975" title="Sulaiman_Masomi" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/12/Sulaiman_Masomi.jpg" alt="" width="200" height="185" /></a>Einen heißen <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam</a> legten die Poeten am 18.12. in der wieder einmal restlos ausverkauften Augsburger <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a> hin. Dabei konnten die Zuhörer erfahren, &#8220;Wie Kurt entjungfert wurde&#8221; (Michael Friedrichs), das  &#8220;Ich bin schizophren&#8221; (Cornelia Koepsell) sowie allerlei über diverse Obsessionen (z.B. Peter Wagner über seine Autogrammsammelleidenschaft oder Nils Rusche mit Rückengraulen). Der Gewinner des Abends war dann aber Sulaiman Masomi aus Paderborn, auch mal gerne etwas zu sagen hätte. Doch dazu später mehr.<span id="more-974"></span></p>
<p>Michael Friedrichs startete den Reigen mit der amüsanten Geschichte des Studentens Kurt, der in Heidelberg seine Unschuld verlor, während der Ehegatte der Gespielin vor der Tür stand und klopfte. <a href="http://www.myspace.com/moritzneumeier" target="_blank">Moritz Neumeier</a> aus Kiel ging es ähnlich -  &#8220;In zwei Stunden bloß&#8221; schrieb er: &#8220;Habe Liebe gesucht und Dich gefunden&#8221;. -Neumeier hatte es übrigens beim German International Poetry Slam 2009 in Düsseldorf ins Halbfinale gebracht. Cornelia Koepsell verstand es brilliant in ihrer Kurzgeschichte &#8220;Schizo&#8221; sich in zwei Figuren aufzuspalten. Die Eine, die fleißig zur Arbeit geht und sich am Gehaltsscheck erfreut &#8211; und die Andere, die es hasst, sich zur Arbeit zu schleppen und die am Liebsten einfach liegenbleiben würde. <a href="http://www.myspace.com/sulaiman79" target="_blank">Sulaiman Masomi</a> (Paderborn) erfreute das Publikum mit seiner Story <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XmC-qotsIgA" target="_blank">&#8220;Ich weiß ES&#8221;</a>. Diese kurze SMS an seine Mitmenschen geschickt, verleitet diese zu überraschenden Geständnissen. Auch sein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OJ2--6U1i0w" target="_blank">&#8220;Ein Kanake sieht rot&#8221;</a> kam blendend an und so zog er ins Finale ein.</p>
<p>Die zweite Runde wurde von dem Müncher Journalisten und Kabarettisten <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/jetztpage/peter-wagner" target="_blank">Peter Wagner</a> eröffnet. Schon als Kind sammelte er Autogrammkarten (hier noch von bayerischen Ministerpräsidenten und Erich Honnecker) &#8211; aber als Erwachsener ging er auf die wirklich großen Fische los: Barack Obama. Der Text dieser ürbigens wahren Geschichte  ist <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/452162" target="_blank">hier</a> nachzulesen. Alexander Ratschinskij begab sich mit einem Gedicht auf eine Reise durch Raum und Zeit bei der er Persönlichkeiten der Weltgeschichte besuchte (&#8220;Raus hier!&#8221;). <a href="http://michls.blog.de/" target="_blank">Michael Jakob </a>musst traurigerweise erleben: &#8220;Irgendwo ist immer ein Haken&#8221;. Schließlich fand <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/5/Nils%20Rusche" target="_blank">Nils Rusche</a> die Lösung für all die Probleme in der Welt: Wir müssten alle einfach nur mehr Rückengraulen! Michael Jakob wurde vomPublikum ins Finale geklatscht.</p>
<p><strong>Das Finale: Schnell, laut &amp; saugut</strong><br />
Sulaiman gegen Michl &#8211; was für ein Stechen im Finale! Sulaiman legte los mit &#8220;Wenn ich was zu sagen häääätt!&#8221; &#8211; dann würde alles besser. Michael Jakob zog mit seiner &#8220;Struwwelpeter 2.0&#8243;-Serie nach. Ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das Sulaiman für sich entschied! Er bekam den Büchergutschein von <a href="http://pustet.de/buchhandlung/" target="_blank">Bücher Pustet</a> sowie die Flasche Champagner. Der Preis für die beste lokale Slam-Leistung ging an Cornelia Koepsell &#8211; sie gewann den von <a href="http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/niederlassungen/augsburg.html?command=display&amp;btUid=bt_Branches&amp;iDf_id=c0a81e6:55c2357d:107a447137f:a6e" target="_blank">boesner Künstlerbedarf</a> gestifteten Preis. Der nächste Poetry Slam ist wieder im neuen Jahr, am 8.1.2010 &#8211; alle Termine unter <a href="http://slam-augsburg.de/termine.html" target="_blank">www.slam-augsburg.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/sulaiman-gewinnt-weihnachtsslam-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3695272</geo:lat>
		<geo:lon>10.8998553</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Michael Feindler im Rahmen der Spoken Word-Reihe in Augsburg</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/michael-feindler-im-rahmen-der-spoken-word-reihe-in-augsburg/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/michael-feindler-im-rahmen-der-spoken-word-reihe-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 06:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[kabarett]]></category>
		<category><![CDATA[Kresslesmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Feindler]]></category>
		<category><![CDATA[Slam]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=967</guid>
		<description><![CDATA[Michael Feindler ist Slammer. Und Kabarettist. Und Liedermacher. In seinem Soloprogramm &#8220;Allein unter Menschen&#8221; ist er alles zugleich. Er verbindet pointenreiche Unterhaltung gekonnt mit nachdenklichen Tönen und zeigt, wie fließend die Übergänge manchmal sind. Kabarett und Dichtkunst können einander ausgesprochen treffsicher ergänzen. Schon zweimal besuchte er Augsburg als Slammer &#8211; im März und zuletzt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-968" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Michael Feindler: Allein unter Menschen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/12/MichaelFeindler.jpg" alt="Michael Feindler: Allein unter Menschen" width="141" height="200" /><a href="http://michael-feindler.de/" target="_blank">Michael Feindler</a> ist Slammer. Und Kabarettist. Und Liedermacher. In seinem Soloprogramm &#8220;Allein unter Menschen&#8221; ist er alles zugleich. Er verbindet pointenreiche Unterhaltung gekonnt mit nachdenklichen Tönen und zeigt, wie fließend die Übergänge manchmal sind. Kabarett und Dichtkunst können einander ausgesprochen treffsicher ergänzen. Schon zweimal besuchte er Augsburg als Slammer &#8211; im <a href="http://www.e-thieme.de/marz-slam-mit-frauenpower/" target="_self">März</a> und zuletzt auch siegreich den November-Slam 2009. Nun hatte ich ihn am 13.12. mit seinem Soloprogramm in die Mühle geladen. Nach seinem Auftritt spielte Michael Feindler noch ein Miniprivatkonzert im Vorraum der Mulino.<span id="more-967"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8166063&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8166063&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em><a href="http://vimeo.com/8166063">Michael Feindler: Wuppertal</a>.</em></p>
<p>Mehr Slam-Abende unter <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">www.slam-augsburg.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/michael-feindler-im-rahmen-der-spoken-word-reihe-in-augsburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3695272</geo:lat>
		<geo:lon>10.8998553</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Augsburger Kunstförderpreis 2009 verliehen</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/augsburger_kunstfoerderpreis_2009/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/augsburger_kunstfoerderpreis_2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 05:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ballett]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Goldener Saal]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Ruof]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Schrocke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstförderpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Maureen Denman-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Lika]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Stark]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin Braun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=1030</guid>
		<description><![CDATA[Die Stadt Augsburg vergibt seit dem Jahr 1958 – damals noch ausschließlich in der Bildenden Kunst – einen Kunstförderpreis. Im Laufe der Zeit sind mehr und mehr Sparten hinzugekommen: 1970 Musik, 1980 Literatur, ein Jahr später Architektur und dann seit 1987 die Sparte Ballett. Weil in einem Jahr der Preis nicht verliehen wurde feierten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Augsburg vergibt seit dem Jahr 1958 – damals noch ausschließlich in der Bildenden Kunst – einen Kunstförderpreis. Im Laufe der Zeit sind mehr und mehr Sparten hinzugekommen: 1970 Musik, 1980 Literatur, ein Jahr später Architektur und dann seit 1987 die Sparte Ballett. Weil in einem Jahr der Preis nicht verliehen wurde feierten wir heuer am 2. Dezember 2009 tatsächlich nicht nur die aktuellen Preisträger – sondern auch die 50. Verleihung des Preises seit 1958! Die diesjährigen Preisträger waren in der Sparte Tanz Jennifer Ruof (Maureen Denman Preis) und Valentin Braun (Kunstförderpreis Ballett), Maximilian Lika (Gesang), Barbara Meyer (Komposition), Robert Stark (Bildende Kunst) und Kathrin Schrocke (Literatur). Die Preisübergabe nahm Kulturreferent Peter Grab vor, die Moderation des Abends durfte nach <a href="http://www.e-thieme.de/kunstforderpreise-in-augsburg-verliehen/" target="_self">2006</a>, <a href="http://www.e-thieme.de/augsburger-kunstforderpreis-2007-verliehen/" target="_self">2007</a> und <a href="http://www.e-thieme.de/augsburger-kunstforderpreis-2008/" target="_self">2008</a> wieder ich übernehmen.<span id="more-1030"></span></p>
<p><strong>50 Jahre Kunstförderpreis in Augsburg</strong> – das sind in Zahlen ausgedrückt: 19 Preisträger in der Architektur, 18 beim Ballett, in der Bildenden Kunst 67 Preisträger, in der Sparte Musik 39 und im Bereich Komposition bis gestern abend sogar nur ein einziges Mal! In der Sparte Literatur wurde 16 Mal der Preis verliehen (weil auch darunter Literaturgruppen &#8211; Gruppe sprachlos, 1982 und Literaturzeitschrift <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Zeitriss</a>, 1995 &#8211; waren, also eigentlich noch mehr Personen). Insgesamt also bis heute 156 Künstlerinnen und Künstler!</p>
<p>„Sinn und Zweck des Preises ist es, außergewöhnliche, künstlerische Begabungen auf den Gebieten der Architektur, des Balletts, der Bildenden Kunst, der Literatur und der Musik anzuerkennen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern“, so die Richtlinien zu dem Preis. „Die Bewerber müssen entweder im Raum Augsburg geboren sein ODER bei Ablauf der Bewerbungsfrist mindestens drei Jahre ihren Wohnsitz im Raum Augsburg haben.“</p>
<p><strong>Maureen-Denman-Preis</strong><br />
Neben dem Kunstförderpreis wurde auch der Maureen-Denman-Preis verliehen, der nach seiner Stifterin benannt ist und durch die Theaterfreunde Augsburg verliehen wird. Der Maureen-Denman-Preis ist ein Zusatzpreis, der außerhalb des Reglements des Kunstförderpreises steht – aber mit den Kunstförderpreisträgern gemeinsam verliehen wird. Preisträgerin 2009 war Jennifer Ruof.</p>
<p>Jennifer Ruof wurde 1992 in Augsburg geboren. Eigentlich sah es nach einer ganz anderen Karrierentwicklung als Ballett bei Jennifer Ruof aus: Seit dem Jahr 2000 war sie regelmäßig unter den ersten Plätzen, ab 2002 sogar immer auf dem ersten Platz im Landesfinale bei den Rhytmischen Sportgymnastik Wettkämpfen zu finden. 2005 beim Deutschen Turnfest Berlin war sie sogar im Bundesfinale vertreten und hat dort im Synchronwettkampf sogar den ersten Platz gewonnen. Erst seit 2005 hat sie sich relativ spät dem Ballett verschrieben und bekam ihre erste Ausbildung in der Ballettakademie Erich Payer. Seit September 2007 wechselte sie zum Ballettförderzentrum Nürnberg wo sie auch ein Jahr später ihre Ausbildung begann.</p>
<p><strong>Kunstförderpreis in der Sparte Ballett</strong><br />
Der eigentliche Kunstförderpreis in der Sparte Ballett ging an Valentin Braun, bislang übrigens der erst vierte männliche Preisträger in dieser Sparte in der 50jährigen Geschichte des Augsburger Kunstförderpreises. Valentin Braun, 1989 in Augsburg geboren und aufgewachsen in Mering besuchte ebenso das Gymnasium bei St Stephan in Augsburg. Bereits mit 4 Jahren besuchte er den Ballettuntericht in der Ballettschule Margit Pürsch in Mering. Seit dem Sommersemester 2000 (also mit knapp 11 Jahren) war Valentin Braun Jungstudent an der Heinz-Bosl-Stiftung in München, wo er Unterricht im klassischen und modernen Tanz erhielt. Ab 2006 besuchte er die Ballettschule Otevrel in Augsburg. Seit 2008 studiert Braun in der Schweiz an der Tanz Akademie Zürich.</p>
<p>In seiner bereits schon beachtlichen Laufbahn konnte Valentin Braun schon einige Bühnenerfahrungen sammeln, wie zum Beispiel bei Auftritten im Rahmen von Schulvorstellungen unter anderem im Theater Augsburg, an der Bayerischen Staatsoper München oder in dem Haus der Künste in Zürich.</p>
<p>„Für die Jury war es sehr deutlich, dass Valentin Braun im vergangenen Jahr in der Tanzakademie Zürich bereits enorme Fortschritte gemacht hat. Die Jury ist sich sicher, dass dieser junge Tänzer noch eine lange Karriere vor sich hat, die ihm und ebenso der Stadt Augsburg noch viel Anerkennung bringen wird“, so die offizielle Begründung des Urteils.</p>
<p><strong>Sparte Musik</strong><br />
In der Sparte Musik verliehen wurde der Kunstförderpreis auf zwei junge Talente aufgeteilt. Die erste Hälfte des Preises ging an einen jungen Bariton. Er kommt aus einer Musikerfamilie – und so wie es scheint, trägt er die Familientradition auch mit Erfolg weiter! Maximilian Lika, 1985 geboren, wuchs in einer äußerst musikalischen Familie auf, in der er schon in frühen Jahren Geige und Klavier lernte. Diese Fähigkeiten wurden im musischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg durch sein Mitwirken in Chor und Orchester unter Pater Anselm Mayer weiter gefördert. Früh erhielt sein Knabensopran Gesangsunterricht bei Elisabeth Haumann. Seine ersten solistischen Auftritte hatte er schon im Kindesalter, wie z.B. gemeinsam mit seinem Vater Peter Lika in Mendelssohns “Elias“ in der Partie des “Knaben“ in der Kongresshalle Augsburg als auch im kirchlichen Bereich.</p>
<p>Mit bereits 21 Jahren war Lika Finalist beim Bundeswettbwerb Gesang, da hatte er gerade mal ein Jahr die Schule abgeschlossen&#8230; Seit 2004 war er Student an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei Prof. Dr. Edith Wiens. 2006 wurde er Stipendiat der Musikerförderung des Cusanuswerkes, seit 2008 des Richard-Wagner-Verbandes. Im gleichen Jahr wurde er zusätzlich auch Stipendiat von Yehudi Menuhins „Live Music Now“.</p>
<p>Maximilian Lika pflegt ein reges Konzertschaffen. Aber auch erste Erfahrungen im Bereich Musiktheater und Oper konnte der junge Sänger sammeln. Er gastierte bei Musik-Festivals, wie beispielsweise den Haller und den Landberger Bachtagen, dem Musica Sacra Festival Paderborn, den Koblenzer Mendelssohn Tagen und arbeitete mit Orchestern, wie zum Beispiel dem Bayrischen Staatsorchester oder den Prager Philharmonikern, zusammen.</p>
<p><strong>Der zweite Teil des Preises</strong> &#8211; nach 50 Jahren endlich zum zweiten Mal einen Preis für Komposition &#8211; ging an Barbara Mayer. Die äußerst hohen Anforderungen der Teilnehmerbedinungen in der Sparte Komposition hat sich bestimmt auch auf die Anzahl der Bewerbungen ausgewirkt: Tatsächlich müssen bei einer Bewerbung fünf komplett ausnotierte Werke dirch die Bewerber vorgelegt werden: davon ein Kammermusikwerk, ein Vokalwerk (Gesang mit Begleitung oder Chor), ein Orchesterwerk sowie 2 weitere Werke in Besetzung freier Wahl. Da das Höchstalter bei 29 Jahren liegt, ist das natürlich durchaus eine Herausforderung!</p>
<p>Barbara Mayer, 1982 in Schwabmünchen geboren, war zunächst im Anna Gymnasium, dann auf dem Gymnasium bei St Stephan in Augsburg. Bereits mit 5 Jahren hatte sie ersten Klavierunterricht, gefolgt von Violine und Violon-Cello. Sie studiert seit 2003 Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg bei Adriana Hölszky sowie Klavierpädagogik und Konzertfach in Salzburg und Linz.</p>
<p>Sie ist Preisträgerin mehrerer Klavierwettbewerbe. Als Jugendliche mehrfach als Schülerin unter anderem bei „Jugend musiziert“ &#8211; zuletzt mit einem 1. Preis beim Concorso Internazionale „Paul Harris“ im italienischen Verbania. Verbunden war hier ein Stipendium für eine Masterclass bei Konstantin Bogino in Mailand. 2005 schrieb sie für einen Meisterkurs der Sommerakademie in Prachatice / Tschechien das Blockflötentrio „Exchanges“.</p>
<p>2007 legte sie das Bakkalaureat für Komposition mit Auszeichnung ab. Derzeit bereitet Barbara Mayer sich auf die Masterabschlüsse in den Studienfächern an den Musikuniversitäten in Salzburg und Linz vor.</p>
<p>In der Urteilsbegründung hob die Jury ihre „erstaunliche Professionalität“ hervor. „Sie vereint strukturelle Klarheit mit der Fähigkeit zu subtiler Klanglichkeit. Dies bewirkt große atmosphärische Dichte und sinnlich intensive Klangerlebnisse.  (&#8230;) Sie überbrückt Grenzen von Stilen und Genres, sie sprüht vor Ideen und Expressivität und zeigt in großer Experimentierfreude, dass sie auch außer-musikalische Gestaltungsmittel einbeziehen kann.“ Besonders freuen wird sich die Preisträgerin über den Abschlusssatz der Begründung: „Die Jury hält eine Aufsehen erregende Entwicklung für möglich.“</p>
<p><strong>Sparte Bildende Kunst</strong><br />
Diese Sparte hat traditionsgemäß die meisten Bewerberinnen und Bewerber. Wieder haben 16 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke eingereicht. Damit hatte die Jury es bestimmt wieder nicht einfach, aus so vielen Talenten den Preisträger auszuloten. Die Jury konnte sich jedoch auf Robert Stark einigen.</p>
<p>Robert Stark wurde 1974 in Augsburg geboren. Nach seinem Abitur 1993 begann er eine Schreinerlehre in Garmisch-Partenkirchen. Er studierte danach Bildhauerei bei Prof. Nikolaus Gerhart und Prof. Hermann Pitz an der Akademie der bildenden Künste München. 2005 erhielt er sein Diplom. In den folgenden Jahren war er im Bayerischen Staatsschauspiel in München beschäftigt.</p>
<p>Robert Stark präsentiert seine Werke bereits seit 2000 bei Gruppenausstellungen in Deutschland, wie z.B. 2005 bei der Ausstellung „Schwarz Brot Gold“ des Kunstverein Oldenburgs, 2007 bei der Ausstellung „Die Gegenwart des Vergangenen – Strategien im Umgang mit sozialistischen Repräsentations-Architektur“ des Forums für Wissenschaft und Kunst in Leipzig, oder 2008 bei „Die ersten Jahre der Professionalität“ der Galerie der Künstler München und in der Sommerakademie im Zentrum Paul Klee Bern.</p>
<p>Robert Stark schafft insbesondere Plastiken und Installationen, die sich auf architektonische Formen und Elemente beziehen. Dabei setzt er sich unter anderem mit der Geschichte der Architektur, sowie ihrer Rolle in verschiedenen politischen Systemen auseinander. Seit April 2009 ist der Bildende Künstler für ein Jahr als Stipendiat im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg zu Gast.</p>
<p>Im Zentrum der Arbeit der letzten Jahre von Robert Stark steht die Auseinandersetzung mit dem Thema „Architektur“. Die pure Formensprache seiner reduzierten und konzeptionell durchdachten Arbeiten inszeniert vorhandene architektonische Räume neu und stellt die Auseinandersetzung mit Architektur unmittelbar dar. Sehr spannende Installationen und Objekte kommen dabei heraus – sehenswert.</p>
<p><strong>Literatur – diesmal mit Schwerpunkt Kinder und Jugend</strong><br />
In der Sparte Literatur bekam Frau Kathrin Schrocke den Augsburger Kunstförderpreis. Kathrin Schrocke wurde 1975 in Augsburg geboren. Nach ihrem Germanistik- und Psychologiestudium belegte sie einen zweijährigen Fernkurs zum Thema Kinder- und Jugendliteratur in Wien. Daneben war sie als Presseassistentin im Verlagswesen tätig, arbeitete als Praktikantin bei BRIGITTE young miss und als Gastdozentin an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.</p>
<p>Seit 2004 nach der ersten eigenständigen Veröffentlichung beschloss sie als freischaffende Autorin tätig zu werden. Kathrin Schrocke schreibt Erzählungen, Theaterstücke (darunter das erste bereits noch während ihrer Schulzeit am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen) und hat bis jetzt schon eine beachtliche Anzahl von Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht.</p>
<p>Schrocke sammelte dabei auch einige Preise ein – sei es der Anerkennungspreis des bayerischen Kultusministeriums, den Dillinger Kulturpreis, das Buch des Monats August 2004 (Buchzeit), die Aufnahme in der Liste „Die 50 besten Bücher“ der Zeitschrift „Familie&amp;Co“, sowie: Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk/Deutschlandradio) und viele weitere mehr.</p>
<p>Dem Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas (Ahrenshoop), gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2007 folgte ein weiteres Arbeitsstipendium im internationalen Künstlerdorf Schöppingen, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Das Juryurteil betonte die „gekonnten Personendarstellung, die geprägt ist von differenzierten, vielschichtigen und dadurch glaubwürdigen Charakteren“.  Auch dass die „erzählten Situationen in Kathrin Schrockes Geschichten vielschichtig und atmosphärisch stimmig (sind), so dass die Texte eine realistische, substanzreiche und immer auch ermutigende Wirkung ausstrahlen“ gefiel den Jurymitgliedern.</p>
<p><strong>Nach 50 Jahren Kunstförderpreis Augsburg, nach 156 ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstlern ist natürlich hiermit noch lange nicht Schluss. Dieses besondere Jubiläum möchte die Stadt Augsburg natürlich nutzen, auch einmal zurückzublicken und zu schauen, was denn eigentlich aus den vielen Künstlern geworden ist. Ab Februar 2010 wird es eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe mit vielen verschiedenen Konzerten, Ballett-Abenden und Lesungen geben. In dieser Reihe wird aufgezeigt werden, was damals prämiert wurde und wie sich die Künstler entwickelt haben! </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/augsburger_kunstfoerderpreis_2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<geo:lat>48.3686495</geo:lat>
		<geo:lon>10.8985416</geo:lon>
	</item>
		<item>
		<title>Integration und Kulturpolitik in der vielkulturellen Stadt</title>
		<link>http://www.e-thieme.de/integration-und-kulturpolitik-in-der-vielkulturellen-stadt/</link>
		<comments>http://www.e-thieme.de/integration-und-kulturpolitik-in-der-vielkulturellen-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 06:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Ruile]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Akademie Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmopolitismus]]></category>
		<category><![CDATA[kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Römhild]]></category>
		<category><![CDATA[Stuart Hall]]></category>
		<category><![CDATA[tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Ulla Harting]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwanderungsland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.e-thieme.de/?p=955</guid>
		<description><![CDATA[
Die  Fähigkeit, mit  gesellschaftlichen  Unterschieden zu leben, ist die Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts“ 
Stuart Hall. 
Die Interkulturelle Akademie Augsburg veranstaltet am 27. und 28. November 2009 in der Neuen Stadtbücherei Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat, der Fachstelle für Integration und interkulturelle Arbeit und der Universität Augsburg, Fach Europäische Ethnologie, die Tagung: &#8220;Kunst und Kultur, Migration, Diversity und neuer Kosmopolitismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="alignnone size-full wp-image-956" title="Die vielkulturelle Stadt – Zukunftschance oder Krisenherd?" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/11/titel1.jpg" alt="Die vielkulturelle Stadt – Zukunftschance oder Krisenherd?" width="394" height="80" /><br />
<em>Die  Fähigkeit, mit  gesellschaftlichen  Unterschieden zu leben, ist die Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts“</em> <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuart_Hall_%28Soziologe%29" target="_blank"><br />
Stuart Hall</a>. </em></p>
<p>Die <a href="http://www.kresslesmuehle.de/akademie/" target="_blank">Interkulturelle Akademie Augsburg</a> veranstaltet am 27. und 28. November 2009 in der Neuen Stadtbücherei Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat, der Fachstelle für Integration und interkulturelle Arbeit und der Universität Augsburg, Fach Europäische Ethnologie, die Tagung: &#8220;Kunst und Kultur, Migration, Diversity und neuer Kosmopolitismus &#8211; Aktuelle Perspektiven der Kulturpolitik und die interkulturelle Öffnung des Kulturbetriebs in der heterogenen Stadt &#8211; Theoretische Ansätze und Beispiele von Best Practice&#8221;. <span id="more-955"></span></p>
<p>Die Tagung verbindet Best Practice Beispiele der Interkulturellen Kulturarbeit mit Expertenvorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich mit Chancen und Perspektiven der Kulturpolitik in der vielkulturellen Stadt befassen, darunter auch ein Referat von Frau Prof. Römhild („Die Macht des Ethnischen“, 1998 und „global heimat. Ethnographische Recherchen im transnationalen Frankfurt“, 2003), die zusammen mit Herrn Prof. Vertovec das neue &#8220;Integrations- und Diversitätskonzept&#8221; der Stadt Frankfurt angeregt hat.</p>
<p>Ergänzt durch Erfahrungsberichte von KulturamtsleiterInnen aus Nürnberg und Mannheim und der Referatsleiterin für Interkulturelle Kulturarbeit der Staatskanzlei NRW, Frau Ulla Harting, bietet die Tagung Gelegenheit, Migration, Diversity und die notwendigen Veränderungen der kommunalen Kulturarbeit aus Theorie und Praxis zu reflektieren.</p>
<p>Neben Konzepten und Projekten zur Interkulturellen Öffnung von Kultureinrichtungen werden u.a. die Ergebnisse der Sinusmilieustudie für NRW vorgestellt. Die Studie, die die kulturellen Bedarfe von MigrantInnen im Kontext ihrer Milieuzugehörigkeiten abgefragt hat, zeigt, dass ethnisierende Klischees der sozio-kulturellen Wirklichkeit von MigrantInnen im Zuwanderungsland Deutschland nicht gerecht werden können.</p>
<p>Die Tagung richtet sich nicht nur an ein wissenschaftliches Fachpublikum und Studierende, sondern ausdrücklich an alle in der praktischen (inter)kulturellen, jugendkulturellen, sozialen, schulischen und künstlerischen Arbeit Tätigen oder an ihr Interessierten.</p>
<p><strong>Unter <a href="http://www.kresslesmuehle.de/akademie/" target="_blank">www.kresslesmuehle.de/akademie</a> befindet sich ein <a href="http://www.kresslesmuehle.de/akademie/vielkulturelle_stadt/zukunftschance_krisenherd_V/einleitung.html" target="_blank">Programm zu der Tagung</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.e-thieme.de/integration-und-kulturpolitik-in-der-vielkulturellen-stadt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<geo:lat>48.3692314</geo:lat>
		<geo:lon>10.894602</geo:lon>
	</item>
	</channel>
</rss>
