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	<description>Augsburg / Kultur / Politik</description>
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		<title>Popkommissar: Kulturpark West schmeißt erneut den Hut in den Ring</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Kündigung des Popkulturbeauftragten Richard Goerlich zum 31.03.2012 entsteht im Bereich Popkultur/Jugendkultur/Kreativwirtschaft eine neue Situation in Augsburg. Auch die Evaluation der vergangenen dreijährigen Tätigkeit sowie die zukünftige Ausschreibung der Stelle kommen aufgrund dieser veränderten Lage erneut ins Gespräch. Die Kulturpark West gGmbH will sich an diesem Gespräch beteiligen dem Stadtrat und der Stadtregierung einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1710" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Kulturpark West" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2012/01/kulturpark.jpg" alt="" width="165" height="69" />Mit der <a href="http://www.daz-augsburg.de/?p=23171" target="_blank">Kündigung des Popkulturbeauftragten Richard Goerlich</a> zum 31.03.2012 entsteht im Bereich Popkultur/Jugendkultur/Kreativwirtschaft eine neue Situation in Augsburg. Auch die Evaluation der vergangenen dreijährigen Tätigkeit sowie die zukünftige Ausschreibung der Stelle kommen aufgrund dieser veränderten Lage erneut ins Gespräch. Die <a href="http://www.kulturparkwest.de/" target="_blank">Kulturpark West gGmbH</a> will sich an diesem Gespräch beteiligen dem Stadtrat und der Stadtregierung einen Vorschlag unterbreiten, der sowohl die konzeptionelle Bedeutung von Popkultur für die Stadtgesellschaft wie auch die aktuelle prekäre finanzielle Lage der Stadt Augsburg berücksichtigt. Bereits 2008 hatten Peter Bommas und Thomas Lindner sich <a href="http://www.e-thieme.de/popkommissar-in-augsburg-auch-betreiber-des-kulturpark-west-haben-einen-vorschlag/" target="_blank">um die Stellenansiedlung im Kulturpark West bemüht</a>.<span id="more-1709"></span></p>
<p>Während der letzten drei Jahre hat sich der Kulturpark West zu einem lokal und überregional wirksamen und gut vernetzten Zentrum für kreative urbane Kulturen entwickelt. Szenen, Netzwerke und Infrastrukturen haben sich etabliert und professionalisiert – stets mit der Anbindung an die lokale Kulturszene. Im Zuge dieser Entwicklung sind fruchtbare neue Kooperationen entstanden: DJs, Booker/innen, Agenturbetreiber/innen, Workshopleiter/innen und Fotograf/innen arbeiten zum Beispiel mit Bands, Künstlergruppen oder Theaterkompagnien. Sie produzieren, reproduzieren und innovieren die typischen Szeneinhalte: Musik, Partys, Ausstellungen, Performances, Lesungen etc.</p>
<p>Die Funktionsweise des hier entstandenen Netzwerks – davon ist die Leitung des Kulturpark West überzeugt – bietet mit den bereits jetzt bestehenden Strukturen die optimale Möglichkeit für die adäquate Umsetzung all der Aufgaben, die in der Stelle eines „Popkulturbeauftragten“ festgeschrieben sind, wie etwa Förderung und institutionelle Einbindung, Know-how-Transfer, Beratung, Mittelakquise, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsmanagement.</p>
<p>Der Kulturpark West schlägt deshalb vor, die szenekulturelle und kreativwirtschaftliche Querschnittsaufgabe „Popkultur“ als Outsourcing-Projekt in Kooperation zwischen Stadt und Kulturpark West zu organisieren, die Kulturpark West gGmbH und zum Beispiel den Musikerverein KUKI e.V. in einer Leistungsvereinbarung vertraglich einzubinden und die vorhandenen Ressourcen zukunftsweisend zu nutzen. Ein Beirat mit z.B. Vertretern von Stadt, Stadtjugendring sowie Szeneakteuern kann die Aktivitäten beratend begleiten. Die durch die Umstrukturierung der Stelle entstehende Einsparung eines beträchtlichen fünfstelligen Betrags könnte direkt den Szeneakteuren zugutekommen.</p>
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		<title>FCA: Ohne Risikobereitschaft wird man die Klasse nicht halten können</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(DAZ) In einer aus Augsburger Sicht trostlosen Partie startete der FCA in Freiburg mit einer 0:1 Niederlage beim Tabellenletzten in die Rückrunde der Fußballbundesliga. Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung stehen die Augsburger nach dem 18. Spieltag jetzt erneut am Tabellenende. Gelingt dem FCA noch der Kampf gegen den Abstieg? Der volle Artikel findet sich bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" style="float: left; margin-right: 8px;" title="SCF vs. FCA" src="http://www.daz-augsburg.de/wp-content/uploads/2012/01/sc_freiburg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />(DAZ) In einer aus Augsburger Sicht trostlosen Partie startete der FCA in Freiburg mit einer 0:1 Niederlage beim Tabellenletzten in die Rückrunde der Fußballbundesliga. Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung stehen die Augsburger nach dem 18. Spieltag jetzt erneut am Tabellenende. Gelingt dem FCA noch der Kampf gegen den Abstieg?<span id="more-1703"></span></p>
<p>Der volle Artikel findet sich bei der <a href="http://www.daz-augsburg.de/?p=23496" target="_blank">DAZ &#8211; Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ausschreibung Schwäbischer Literaturpreis 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2012 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema &#8220;Zugewandert&#8221; ausgeschrieben. Die Migrationsthematik erscheint aktuell, war aber für dn schwäbischen Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1583" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bild: Markus Hein  / pixelio.de" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/1077_web_R_K_by_Markus-Hein_pixelio.de_.jpg" alt="" width="200" height="131" />Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2012 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema <strong>&#8220;Zugewandert&#8221;</strong> ausgeschrieben. Die Migrationsthematik erscheint aktuell, war aber für dn schwäbischen Raum seit der römischen Zeit geschichtsprägend und kennzeichnet ganz allgemein unser Zeitalter. Das Preisgeld beträgt für den ersten Preis 2.000,&#8211; €, für den zweiten Preis 1.500,&#8211; € und für den dritten Preis 1.000,&#8211; €.<span id="more-1582"></span></p>
<p><strong>Die Regeln:</strong></p>
<ul>
<li>Teilnahmeberechtigt sind Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben bzw. in diesem ihre biographischen Wurzeln haben.</li>
<li>Textumfang: Manuskripte in 12-Punkte-Schrift (ca. 50 Zeilen à 80 Anschläge) bis maximal 20 Seiten, paginiert.</li>
<li>Das Manuskript ist zu anonymisieren und mit einem Kennwort zu versehen. Die Anschrift des Autors, möglichst mit Telefonnummer und E-Mail Adresse sowie mit der Angabe des Geburtsdatums in einem verschlossenen Begleitbrief mit dem Manuskript einreichen. Sollten man außerhalb des schwäbisch-alemannischen Kulturraums leben, muss man die biographischen Wurzeln zu diesem Kulturraum. erläutern.</li>
<li>Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012, es gilt das Datum des Poststempels.</li>
</ul>
<p>Die Jury besteht aus Oswald Burger (Literarisches Forum Oberschwaben), Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger), Dr. Michael Friedrichs (Wißner-Verlag, Augsburg), Dr. Friedmann Harzer (Universität Augsburg), Dr. Berndt Herrmann (Redaktionsleiter, Aichach), Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz) und Dr. Sebastian Seidel (Sensemble Theater, Augsburg).</p>
<p>Des Weiteren gibt es einen Sonderpreis für einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 25 Jahre). Dieser Preis wird vergeben in Form einer Einladung zum Literaturkurs beim Schwäbischen Kunst-sommer 2013 in der Schwabenakademie Irsee.</p>
<p>Weiterhin ist es beabsichtigt, eine Anthologie mit Texten aus dem Wettbewerb zu veröffentlichen. Mit der Preisverleihung sind die Abdruckrechte in der Anthologie abgegolten. Es sollen zudem weitere von der Jury empfohlene Texte veröffentlicht werden. Hierfür wird gegen ein Honorar von 150,&#8211; € die Abdruckrechte erbeten.</p>
<p>Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2012 statt.</p>
<p><strong>Rückfragen und Info: </strong> Bezirk Schwaben – Heimatpflege<br />
Prinzregentenstr. 8, 86150 Augsburg<br />
Tel. 0821/3101-309<br />
E-Mail: <a href="mailto:Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de">Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de</a><br />
Im Web unter <a href="http://www.bezirk-schwaben.de/heimatpflege/aktuelles/literaturpreis-2012/" target="_blank">http://www.bezirk-schwaben.de/heimatpflege/aktuelles/literaturpreis-2012/</a></p>
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		<title>Dezemberslam: Geld, Liebe und Kultur</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 05:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221; eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (Bo Wimmer), der Oberlausitz (Udo Tiffert) und auch aus Altusried (Dominik Schick). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1591" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/SarahMariaNordt_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="153" />Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger <a href="http://www.slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221;</a> eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (<a href="http://www.bowimmer.de" target="_blank">Bo Wimmer</a>), der Oberlausitz (<a href="http://www.udotiffert.de" target="_blank">Udo Tiffert</a>) und auch aus Altusried (<a href="http://myslam.net/de/slam-poet/2519/Dominik%20Schick" target="_blank">Dominik Schick</a>). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch ein sehr spannendes und abwechslungsreiche Dreierfinale am Ende!<span id="more-1588"></span></p>
<p><strong>Dein Freund der Barkeeper</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1592" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Jürgen J. Jäcklin" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/JuergenJaecklin.jpg" alt="" width="150" height="210" />Was machen eigentlich die Nahrungsmittel im Kühlschrank, wenn das Licht ausgeht? Da kämpft das Gemüse von der Biofraktion gegen die Genaprikose und den israelischen Kampfapfel&#8230; In Sarah Maria Nordts „Küchen-Guerilla“-Story haben die Öko-Weicheier leider keine Chance! Sehr lustig! Gleich als nächster kam Jürgen J. Jäcklin (ehemaliger Mitredakteur und Autor bei <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Zeitriss &#8211; Blätter zur Sprachbewegung</a>) auf die Bühne. Er erzählte von einem Mann, der alles verloren hat. Seinen Job, seine Wohnung, seine Frau. Nach Jahren auf der Straße versucht er wieder Kontakt zu seiner Jugendliebe aufzubauen – jedoch vergeblich&#8230; Bo Wimmer aus Marburg ist ein Kneipenschreiber. Aber weil es so schwer ist, in immer nur in Kneipen zuschreiben, hat er angefangen zu trinken.<img class="alignnone size-full wp-image-1600" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bo Wimmer" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Bo_Wimmer_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="156" /> Früher, als er noch Fußballer werden wollte, war der Tormann sein bester Freund: Jetzt ist es der Barkeeper. Der lässt ihn alles reinballern, bis er auf allen Vieren zur Ecke robbt&#8230; Peter Knuhr beendete den ersten Block mit einer kurzen Geschichte über einen betrogenen Mann, der sich an seiner Frau mit Hilfe von Voodoo rächt&#8230;<br />
Das Publikum konnte oder wollte sich nicht entscheiden – und so kamen sowohl Sarah Maria Nordt als auch Bo Wimmer ins Finale!</p>
<p><strong>Statistische Weihnachten</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1593" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Dominik Schick" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Dominik-Schick.jpg" alt="" width="200" height="133" />„Warum bleiben wir stehen? Wir haben nichts zu verlieren!“ Der Altusrieder Dominik Schick machte sich auf die Reise zu sich selbst. „Auch wenn wir nicht wissen, wo wir hin wollen, so wissen wir doch, was nicht ist, wo wir sind!“ Christian Weiblen – letztes Mal noch als Irrelephant aufgetreten – erzählte von Karl. Karl liebt <img class="alignnone size-full wp-image-1594" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Wolfhard Sitter" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Wolfhard_Sitter.jpg" alt="" width="150" height="205" />Regelmäßigkeiten. Er arbeitet beim Amt für Statistik. Aber jetzt sind ja nur noch wenige Tage bis Weihnachten – und er hat bis jetzt noch keine Geschenke für seine Familie gekauft. Die weiteste Anreise hatte Udo Tiffert. Er kommt aus Rothenburg / Neiße (Oberlausitz). Er las mehrere Geschichten aus seinem jüngsten Buch „Am Hüftschwung der Maschinen“ – darunter einen Zyklus von Texten, die uns seine Heimat in der Oberlausitz näher brachte. Wolfhard Sitter beendete die Vorrunde mit mehreren frei vorgetragenen Gedichten, darunter „Wir sind alle nur Gäste!“ Christian Weiblein zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1595" title="Das große Finale mit allen Autoren des Abends" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Finale_Dez2011.jpg" alt="" width="450" height="294" /></p>
<p><strong>Große Themen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1596" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Christian Weiblen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Christian_Weiblen.jpg" alt="" width="150" height="225" />Es kommt nicht oft vor, das wir in Augsburg ein Dreierfinale haben – aber wenn, dann wird es meistens noch einmal extra gut. Die drei Kombattanten hatten Texte zu Geld (Sarah), Liebe (Bo) und Kunst (Christian) mitgebracht. Drei große Themen, drei gro0e Entscheidungen. Nach kurzem Hin und Her konnte sich Christian Weiblen als Sieger des Abends durchsetzen – zum zweiten Mal in Folge! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Kunstförderpreis 2011 verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 22:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer feierlichen Runde wurde heute Abend der Kunstförderpreis 2011 im Goldenen Saal Augsburg verliehen. In diesem Jahr standen sogar insgesamt sieben Preisträger auf der Bühne. Neben den fünf Kunstförderpreisträgern gab es dieses Jahr auch noch zwei Förderpreise von privaten Stiftern. In einer kurzweiligen Veranstaltung, die ich wieder moderieren durfte, konnten alle Kunstförderpreisträger sich kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1555" title="Preisträger des Kunstförderpreis Augsburg 2011: Sandro Roj, Jan Kiesewetter, Thomas von Steinaecker, Lauro Mrochen, Alexander Arnold, Florian Fiener und Armin Daam (v.l.n.r.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Preistraeger_Kunstfoerderpreis_Augsburg.jpg" alt="" width="450" height="238" /></p>
<p>In einer feierlichen Runde wurde heute Abend der Kunstförderpreis 2011 im Goldenen Saal Augsburg verliehen. In diesem Jahr standen sogar insgesamt sieben Preisträger auf der Bühne. Neben den fünf Kunstförderpreisträgern gab es dieses Jahr auch noch zwei Förderpreise von privaten Stiftern. In einer kurzweiligen Veranstaltung, die ich wieder moderieren durfte, konnten alle Kunstförderpreisträger sich kurz vorstellen und die Förderpreis-Urkunde entgegennehmen. Der Preis war dieses Jahr mit 2800 Euro dotiert.<span id="more-1507"></span></p>
<p>Die Stadt Augsburg vergibt seit dem Jahr 1958 – damals noch ausschließlich in der bildenden Kunst – einen Kunstförderpreis. Im Laufe der Zeit sind mehr und mehr Sparten hinzugekommen: 1970 Musik, 1980 Literatur, ein Jahr später Architektur und dann seit 1987 die Sparte Ballett. Aus den Richtlinien für die Vergabe des Kunstförderpreises: „Sinn und Zweck des Preises ist es, außergewöhnliche, künstlerische Begabungen auf den Gebieten der Architektur, des Balletts, der Bildenden Kunst, der Literatur und der Musik anzuerkennen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern.“ Insgesamt sind dieses Mal 37 Bewerbungen eingegangen.</p>
<p><strong>Zu den Preisträgern:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Architektur: Armin Daam</strong><br />
Die Jury zeigte sich beeindruckt von drei seiner Projekte – einem Erweiterungsbau für die Grundschule Baiersbrunn, das Polizeipräsidium in Rosenheim und die Mensa für zwei Münchner Gymnasien, in denen Daam „seinen differenzierten Umgang mit dem vorgefundenen städtebaulichen Umfeld“ dargestellt habe. Armin Daam wurde 1972 im badenwürttembergischen Singen am Hohentwiel geboren – das ist in der Nähe des Bodensees. 1992 führte ihn das Architekturstudium an die Fachhochschule Augsburg, das er 1997 beendete. Direkt nach seinem Studium arbeitete er im Architekturbüro Herrmann + Öttl (München) und Architekturbüro Peck (München). In das letztere stieg er 2001 als Partner ein – seitdem heißt es auch das Büro „<a href="http://www.peckdaam.de/" target="_blank">peck + daam architekte</a>n“. Seit 2001 ist Armin Daam Mitglied im Bund Deutscher Architekten / BDA, Kreisverband Augsburg-Schwaben und seit 2008 ist er sogar Mitglied im Vorstand des BDA. Die Fachjury Architektur möchte durch die Auszeichnung von Armin Daam das erfolgreiche Bemühen um gute Architektur insbesondere bei öffentlichen Bauaufgaben würdigen.</li>
<li><strong><img class="alignnone size-full wp-image-1556" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Alexander Arnold" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Alexander_Arnold.jpg" alt="" width="200" height="150" />Ballett: Alexander Arnold</strong><br />
Alexander Arnold wurde 1997 in Friedberg geboren. Schon früh begeisterte er sich für Ballett und war von 2005 an Schüler und Mitglied der Ballett Company des DanceCenter No. 1 – Ballett &amp; Musical Akademie Augsburg, die ihn sechs Jahre lang ausbildeten. Mit dem DanceCenter No.1 konnte er schon zahlreiche Auftritten auf kleinen und großen Bühnen und Wettbewerben im In- und Ausland genießen. Seit August 2011 besucht er die Staatliche Ballettschule Berlin, bei der er eine umfassende Ausbildung im klassischen Ballett, modernen Tanz, Repertoire und künstlerischer Gymnastik erhält. Die Jury zeigte sich in ihrer Laudatio überzeugt, „dass Alexander die Stärke und die Willenskraft hat, weiterhin zur Spitze zu gehören und durch seine Bestrebungen auf die ganz große Bühne zu kommen“.</li>
<li><strong>Maureen Denmann Preis: Laura Mrochen</strong><br />
Der Maureen-Denman-Preis ist ein Zusatzpreis für junge Ballett-Talente, der außerhalb des Reglements des Kunstförderpreises steht – aber mit den Kunstförderpreisträgern gemeinsam verliehen wird. Laura Mrochen wurde 1993 in München geboren und absolvierte ihr Abitur 2011 am Stetten Institut in Augsburg. Seit 2001 besuchte sie das DanceCenter No. 1 – Ballett &amp; Musical Akademie Augsburg, seit 2008 die Ballettakademie Erich Payer. Seit diesem September absolviert Laura Mrochen ein Praktikum am Theater Augsburg. Dort konnte man sie schon vor zwei Jahren bei der “Zar und Zimmermann”heuer auch im “Le nozze di Figaro” bewundern. Weitere Auftritte waren unter anderem mit der “Coppélia” dieses Jahr im Kurhaus Göggingen. Im letzten Jahr wurde Laura Mrochen bereits mit dem 1. Platz vom Kulturpreis Hochzoll 2010 ausgezeichnet. Die Mitglieder der Jury waren beeindruckt von Lauras Disziplin und der enormen Verbesserung ihrer tänzerischen Technik.</li>
<li><strong>Bildende Kunst: Florian Fiener</strong><br />
„Wie werde ich Herrchen meines inneren Schweinehunds?“, „Was bedeutet Glück?“ und „Wo geht’s lang?“ &#8211; das sind Fragen, die sich der 1974 in Augsburg geborene Künstler FLORIAN FIENER stellt. Florian Fiener begreift sich als konservativer Bildhauer – und das kann er mit seiner Ausbildung, die 1997 in der Holzbildhauerschule Oberammergau begann und mit einem Gesellenbrief abgeschlossen wurde auch erwarten. Ab 2000 studierte Fiener an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Klingelhöller und erhielt dort 2004 das Diplom für Bildhauerei. Der Vater zweier Söhne machte anschließend noch das Zweite Staatsexamen als Kunstpädagoge und ist aktuell Kunstlehrer am Gymnasium St. Anna. Florian Fiener konnte bis jetzt schon einige Preise erringen, zum Beispiel 2000 den Dannerpreis. 2003 war er Preisträger der Winterausstellung an der Akademie Karlsruhe. In vielen Ausstellungen konnte man schon seine Werke bewundern, wie zum Beispiel 2006 in der Galerie Villa Mohr Freimann, 2007 und 2009 im Kunstverein Rosenheim, 2008 in der Augsburger Galerie Noah und im gleichen Jahr auch im Orangen Raum Augsburg oder letztes Jahr in der Rhein Galerie Karlsruhe. „Die künstlerische Qualität des Werkes von Florian Fiener zeigt sich nicht nur in seiner Konzeption, sondern auch in der souveränen handwerklichen Umsetzung, die sich zum einen der Oberflächlichkeit des industriellen Massenprodukts bedient und zum anderen die Spuren des „Gemachten“ bewusst sichtbar werden lässt“, so die Jury.</li>
<li><strong>Literatur: Thomas von Steinaecker</strong><br />
1977 in Traunstein geboren studierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_von_Steinaecker" target="_blank">Thomas von Steinaecker</a> in München und Cincinnati/USA Germanistik. 2006 promovierte Thomas von Steinaecker über „Literarische Foto-Texte. Zur Funktion der Fotografien in den Texten Rolf Dieter Brinkmanns, Alexander Kluges und W. G. Sebalds“. Bereits seit 2007 lebt von Steinaecker in Augsburg als freier Roman-, Hörspiel- und Dokumentarfilmautor, Regisseur und Comicrezensent (zum Beispiel für die Süddeutsche Zeitung und in der Welt). 2007 erfolgte sein Debut mit „Wallner beginnt zu fliegen“. Ein Familien-, ein Generationenroman der viel Beachtung fand. 2008 folgte der Roman „Geister“, den er auch einreichte für den Augsburger Kunstförderpreis. Hier vermischt sich Realität und Comic auf eine besondere Art und Weise. 2009 erschien das bisher letzte Buch von Steinaecker: „Schutzgebiet“. Die starke Jurybegründung schloss begeistert: „Thomas von Steinaecker darf mit Recht als ein kluger, mutiger und kunstreicher Autor unserer Stadt bezeichnet werden.“</li>
<li><strong>Jazz und Jazz Komposition: Jan Kiesewetter</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/jankiesewetter" target="_blank">Jan Kiesewetter</a> wurde 1984 in Augsburg geboren, wo er auch das St. Anna Gymnasium besuchte und 2003 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im Alter von 10 Jahren nahm er Klarinettenunterricht bei Thomas Deisenhofer (Albert-Greiner-Sing- und Musikschule Augsburg), ab 2001 Saxophonunterricht bei Farina Motzek und Robert Vogg (Musikwerkstatt Augsburg) sowie Harmonielehre und Improvisation bei Hal Bauerfeind. Ab 2005 absolviert Jan Kiesewetter ein Jazz-Saxophon-Studium am Richard-Strauss-Konservatorium München und der Hochschule für Musik und Theater München bei Leszek Zadlo. Bei der Hochschule ist Kiesewetter nun seit diesem Herbst im Masterstudium. Kiesewetter ist aber nicht nur Lernender, sondern auch Lehrer: Sein Wissen gibt er bereits seit 2008 als Saxophonlehrer am Musikforum Blutenburg in München weiter. Jan Kiesewetter gibt der Jury auch unter Berücksichtigung seines Lebenslaufes und der Seriosität und Kontinuität seiner bisherigen musikalischen Aktivitäten Anlass zur Annahme, mit der Verleihung des Preises eine hoffnungsvolle und vielversprechende Profikarriere zu unterstützen.</li>
<li><strong>Jazz-Förderpreis des Lions Clubs Augsburg Elias Holl: Sandro Roj</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/sandroroj" target="_blank">Sandro Roj</a> wurde 1993 in Augsburg geboren. Seinen Geigenunterreicht nahm er schon sehr früh bei Harald Christian in der Albert-Greiner-Sing- und Musikschule Augsburg. Bereits als zwölfjähriger war er Mitglied beim Jugendsinfonie Orchester Augsburg. Ein Triumph war bestimmt die Auszeichnung als Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ 2007. Seit 2009 nimmt Sandro Roj Unterricht bei Prof. Ellermann in München, besuchte aber auch von 2008-2011 Meisterkurse bei Prof. Schmid, Prof. Zack, Bogdan Zvoristeanu, Prof. Munteanu und Florian Meierott . Seit Oktober 2011 ist Sandro Roj Student am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg. Die Jurybegründung, die Peter Dempf vom Lions Club vorlas, hob „seine virtuosen Improvisationen“ hervor, die &#8220;sich durch Geschmack, Einfallsreichtum und eine enorme musikalische Integrationsfähigkeit aus[zeichnen]“.</li>
</ul>
<p>Auch nächstes Jahr wird es wieder einen Kunstförderpreis geben – die Bewerbungen müssen im nächsten Mai beim <a href="http://www.kulturamt.augsburg.de/">Kulturamt </a>eingehen!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von Stefan Arnold geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Herzschmerz und Weltschmerz feiern eine Party – Der Augsburger November-Slam</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine rappelvolle Kresslesmühle, ein fantastischer Michael Feindler an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der Poetry Slam am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war Nils Rusche angereist, der Münchner Alex Burkhard und die Gröbenzellerin Carmen Wegge waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1535" title="Michael Feindler" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Michael-Feindler.jpg" alt="" width="450" height="226" /></p>
<p>Eine rappelvolle <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a>, ein fantastischer <a href="http://michael-feindler.de/" target="_blank">Michael Feindler</a> an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der <a href="http://www.slam-augsburg.de/" target="_blank">Poetry Slam</a> am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/5/" target="_blank">Nils Rusche</a> angereist, der Münchner <a href="http://www.alexburkhard.de/Alex_Burkhard/Eingang.html" target="_blank">Alex Burkhard</a> und die Gröbenzellerin <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/875/Carmen" target="_blank">Carmen Wegge</a> waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut gefüllt und gleich mehrere Debütanten hatten Glück, von unserer Glücksfee gelost zu werden.<span id="more-1511"></span></p>
<p><strong>Passiert!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1536" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Christian Weiblen aka. Irrelephant" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Irrelephant.jpg" alt="" width="200" height="133" />Gleich der erste Slammer des Abends war bisher nie in Augsburg aufgetreten. „Irrelephant“, so nannte sich Christian Weiblen bei seinem Slam-Debut, riss sofort alle in seinen Bann. Sein Text „Das Leben ist ein Stich. Man darf bloß nicht soviel kratzen“ über das Ende einer Beziehung hatte einiges an Wortwitz zu bieten. „Wir sollten es wie die Tomaten halten: Passiert!“ <img class="alignnone size-full wp-image-1537" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Art Rudolf" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Art_Rudolf.jpg" alt="" width="150" height="182" />Ihm folgte Art Rudolf, der aus seinem Buch „Starthilfen“ vorlas. Darunter vom Philosophen, der wenn er Durst hat, lieber über Wasser nachdenkt, als zu trinken. Die Gröbenzeller Slammerin und Slam Masterin Carmen Wegge war die Dritte im ersten Block. „Reden, reden, reden – es muss doch noch mehr geben als Reden vor dem Versöhnungssex?!“ rief sie in die Menge. Cornelia Koepsell beendet den ersten Block mit „Pepe dreht durch“: Pepe Halbmair ist mittelmäßig. Alles, wirklich alles was er macht ist bestenfalls Durchschnitt. Und er lieb seinen täglich Trott. Doch plötzlich bricht Neuerung in sein Leben ein&#8230; Irrelephant wurde mit großen Applausins Finale gewählt.</p>
<p><strong>Dumm und Naiv!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1538" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Nils Rusche" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Nils_Rusche.jpg" alt="" width="200" height="172" />Der zweite Block wurde durch den Berliner Nils Rusche eröffnet. Vor drei Jahren, als er noch in Bamberg lebte, war er ja quasi Stammgast in Augsburg. Aufgrund der großen Entfernung hat er sich aber ein bißchen rar gemacht. Er brachte einen „Text über das Leben“ in dem das Reden nach einem langen Schweigen wieder gelernt werden musste – wie einem Kind das Laufen begebracht wird: Schritt für Schritt. <img class="alignnone size-full wp-image-1539" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Eberhard Dahms" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Eberhard_Dahms.jpg" alt="" width="150" height="225" />Ihm folgte Eberhard Dahms: 83 Jahre und Slam-Anfänger. Er hatte lustige Gedichte im Gepäck, darunter „Arzt-Latein“ (über Fieberzäpfchen), „Augsburger Nächste – finden in München statt“ und „Ein Dichter dichtet vor sich hin“. Mit der „Trott der Stadt“ antwortete Alex Burkhard: „Manchmal wünschte ich mir, ich wäre weg“. Denn: „Manchmal fühle ich mich so häuserschluchten &#8230; Ich will mit meiner Freundin keine Lärmbeziehung führen!“ Als letzte am Abend trat <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/" target="_blank">Katharina Schikorski</a> aus Friedberg auf. Sie performte ihr Gedicht „Dumm und naiv“ vor: „Die Welt ist nicht so lieb und nett / wie Du sie vielleicht gerne hättst.“ Alex Burkhard zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1541" title="Das große Finale" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><strong>Das Finale – eine Party</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1540" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Alex Burkhard" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Alex_Burkhard.jpg" alt="" width="150" height="225" />„Heul doch!“ rief der Weltschmerz auf der Party vom Herzschmerz und der Motivationsschmerz stand bedröppelt daneben. So ging es zu im „Partytime“-Text von Irrelephant. Alex Burkhard schilderte die Wohnungssuche in München – die dann letztendlich doch eher ein Bewerbungsgespräch zwischen den Geschlechtern im Café war. Die Publikumsjury hatte es schwer: Trotz mehreren Versuchen ein eindeutiges Ergebnis herbeizuklatschen, war kein Sieger herauszufinden – so einigten wir uns auf einen Doppelsieg!<br />
Gratulation für die beiden Poeten!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Friedbergs &#8220;Moët für den Poet&#8221; im Rittersaal</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der dritte Poetry Slam in Friedberg war wieder ein voller Erfolg! Mit dabei waren dieses Mal Pauline Füg (die auch einen Workshop in Friedberg an der Schule angeboten hatte), Leonie Mühlen aus Rosenheim und Andy Strauß aus Münster kamen extra in die schöne Friedberger Stadt angereist. Nicht nur, dass es wieder ausverkauft war &#8211; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1522" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Andy Strauß, Münster" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/andy_strauss.jpg" alt="" width="261" height="200" />Der dritte Poetry Slam in Friedberg war wieder ein voller Erfolg! Mit dabei waren dieses Mal <a href="http://paulinefueg.blogspot.com/" target="_blank">Pauline Füg</a> (die auch einen Workshop in Friedberg an der Schule angeboten hatte), <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/1512/Leonie%20M%C3%BChlen" target="_blank">Leonie Mühlen</a> aus Rosenheim und <a href="http://www.establishmensch.de/" target="_blank"> Andy Strauß</a> aus Münster kamen extra in die schöne Friedberger Stadt angereist. Nicht nur, dass es wieder ausverkauft war &#8211; auch kamen viele lokale Slammer vorbei und unterstützten die angereisten Slammerinnen und Slammer. Ein Hammer-Abend mit viel Applaus für die Poeten!<span id="more-1518"></span></p>
<p><strong>Drogenempfehlungen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1523" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Katharina Schikorski, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Katharina_Schikorski.jpg" alt="" width="150" height="184" />Als erste Slammerin des Abends startete Katharina Schikorski, die uns schon beim letzten <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/">Open Air-Slam im Wittelsbacher Schloss</a> begeistert hatte. Ihr Thema: &#8220;Mobbing&#8221; an der Schule: &#8220;Kim it nun mal die Coole / Jeder mag sie an der Schule!&#8221; Doch das gibt ihr noch lange nicht das Recht andere herumzuschubsen&#8230; Caren Stegelmann folgte ihr. &#8220;Verdammt! Schon wieder mein Handy liegengelassen!&#8221;, rief sie laut auf! Aber: &#8220;Existiert ein Handy überhaupt, wenn man es nicht klingeln hört?&#8221; Nummer drei war Andy Strauß. Er würde natürlich niemals jemanden eine Drogenempehlung abgeben. Außer natürlich, wenn <img class="alignnone size-full wp-image-1524" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Benjamin Seuffert, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Benjamin_Seuffert.jpg" alt="" width="150" height="105" />ihm spät nachts im Park einer eine Bärenfalle an den Hoden halten würde. Dann natürlich schon. Und davon erzählte er. Ihm folgte der Friedberger Benjamin Seuffert &#8211; mit 13 Jahren der jüngste Teilnehmer am &#8220;Moët für den Poet&#8221;. Er hatte &#8220;Farben in Reimfolge&#8221; gedichtet und sich gefragt, was sich den auf die Farbe &#8220;orange&#8221; reimen könnte. Hier fiel ihm schließlich &#8220;Courage&#8221; ein. Letzter im ersten Block war der Augsburger Michael Friedrichs, der &#8211; passend zu der Lokation &#8211; seine Legende vom Kuhsee-Monster vorlas.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33106502?portrait=0" frameborder="0" width="450" height="360"></iframe></p>
<p><strong>Rampensau Pupsi</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1525" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Pauline Füg, Eichstätt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Pauline_Fueg_Friedberg.jpg" alt="" width="150" height="225" />In der zweiten Runde erzählte Christopher Hirt von der Rampensau Pupsi, die sich durch das gesamte Gebäude vorarbeitete &#8211; um dann letztendlich doch knatternd zu entfahren&#8230; Pauline Füg wollte eigentlich schon immer Detektiv werden. Deswegen hatte sie schon in ganz jungen Jahren mit neun Jahren Kriminalgeschichten im Stil der &#8220;Drei Fragezeichen&#8221; geschrieben: Pauline und Anna fangen in &#8220;Vorsicht Falschgeld!&#8221; natürlich mit einer cleveren Idee die Fälscher. Sigrid Kröger erzählte von ihren Auftritten als Flaminco- und Bauchtänzerin. Besonders der eine Auftritt mit dem Dadaisten und dem Bauchredner wird ihr wohl noch lange nachgehen &#8211; und führte zu einer weiteren Einladung bei einer Shuttlebus-Lesung. Sehr lustig! Leonie Mühlen htte einen sehr lyrischen Text mitgebracht. &#8220;Auf gepflasterten Wegen hinterlässt man keine Spuren.&#8221; Letzter der Kombattanten war Stefan Heim der in &#8220;King of Burnout&#8221; ein sehr amüsantes Bewerbungsgespräch beim Göttervater Zeus schilderte.</p>
<p><a href="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1526" title="Gruppenbild mit allen Teilnehmern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="320" /></a></p>
<p><strong>Das Duell im Rittersaal</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1527" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Leonie Mühlen, Rosenheim" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Leonie_Muehlen_Friedberg.jpg" alt="" width="105" height="129" />Das große Finale fand zwischen Leonie Mühlen und Andy Strauß statt. Andy brachte die &#8220;Unvollendete&#8221;; eine Schilderung von einer Geisterbahnfahrt. Leonie Mühlen berichtete von einer Freundschaft die schon längst keine mehr ist und nur noch aus Bequemlichkeit aufrecht erhalten wird. Ein starker Zweikampf zwischen den beiden Poeten. Und das Publikum rang sichtbar mit einer Entscheidung für nur einen von den beiden. Aber so ist das beim Slam: Nur einer kann gewinnen &#8211; und das war schließlich Leonie Mühlen! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Deutschsprachige Slam-Meisterschaften: Finale im Live Stream</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Ratschinkij]]></category>
		<category><![CDATA[arte]]></category>
		<category><![CDATA[german international poetry slam]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Highlight der Poetry-Slam-Events ist die deutschsprachige Slam Meisterschaft, oder auch German International Poetry Slam genannt, die in diesem Jahr in Hamburg stattfindet. Die Slam-Meisterschaften starten morgen. Der Vertreter für den Augsburger Poetry Slam ist Alexander Ratschinskij. Das Finale um die Poetry-Slam Meisterschaft am 22. Oktober 2011 wird von ARTE Live Web als Stream übertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1501" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Slam 2011 in Hamburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/Slam2011.png" alt="" width="219" height="122" />Das Highlight der Poetry-Slam-Events ist die deutschsprachige <a href="http://www.slam2011.de/" target="_blank">Slam Meisterschaft</a>, oder auch German International Poetry Slam genannt, die in diesem Jahr in Hamburg stattfindet. Die Slam-Meisterschaften starten morgen. Der Vertreter für den <a href="http://www.slam-augsburg.de/" target="_blank">Augsburger Poetry Slam</a> ist Alexander Ratschinskij.</p>
<p>Das Finale um die Poetry-Slam Meisterschaft am 22. Oktober 2011 wird von ARTE Live Web als Stream übertragen oder auch hier auf dieser Webpage:<span id="more-1500"></span></p>
<p><object id="playerArteLiveWeb-2793" width="640" height="362" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="best" /><param name="src" value="http://download.liveweb.arte.tv/o21/liveweb/flash/player.swf?appContext=liveweb&amp;eventId =2793&amp;mode=prod&amp;priority=one&amp;embed=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><embed id="playerArteLiveWeb-2793" width="640" height="362" type="application/x-shockwave-flash" src="http://download.liveweb.arte.tv/o21/liveweb/flash/player.swf?appContext=liveweb&amp;eventId =2793&amp;mode=prod&amp;priority=one&amp;embed=true" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" quality="best" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></object></p>
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		<title>Literarischer Salon im Herbst: Drei Bücher, vier Meinungen.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 05:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vier Leute, drei frisch erschienene Bücher: Das ist das Konzept des Literarischen Salons im Theater Augsburg. Die Diskutanten wechseln sich von Abend zu Abend ab und kommen aus dem Theater, der Buchhändlerszene, aus der Presse und anderen Augsburgern Persönlichkeiten. Das verspricht unterhaltsamen Austausch über die Neuerscheinungen im deutschen Buchmarkt - und fast immer auch zu kontroversen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1491" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_1.jpg" alt="" width="200" height="170" />Vier Leute, drei frisch erschienene Bücher: Das ist das Konzept des <a href="http://www.e-thieme.de/index.php?s=Literarischer+Salon">Literarischen Salons</a> im <a href="http://www.theater.augsburg.de/" target="_blank">Theater Augsburg</a>. Die Diskutanten wechseln sich von Abend zu Abend ab und kommen aus dem Theater, der Buchhändlerszene, aus der Presse und anderen Augsburgern Persönlichkeiten. Das verspricht unterhaltsamen Austausch über die Neuerscheinungen im deutschen Buchmarkt - und fast immer auch zu kontroversen Meinungen. Organisiert wird diese spannende Diskussionsreihe vom <a href="http://www.literatur-team.de/" target="_blank">LiteraturTeam Augsburg</a>. Auch in dieser Saison darf ich wieder eine Moderation übernehmen.<span id="more-1489"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1492" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg: Meinolf Krüger, Barbara Eschlbacher, Michael Schreiner und Kurt Idrizovic (v.l.n.r.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_2.jpg" alt="" width="200" height="167" />Die Reihe startete bereits am 8. Oktober mit Meinolf Krüger vom <a href="http://taschenbuch-kuk.shop-asp.de" target="_blank">Taschenbuchladen</a>, Michael Schreiner, Kulturchef der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/" target="_blank">Augsburger Allgemeinen</a> und Barbara Eschlberger vom <a href="http://www.brechtfestival.de/" target="_blank">Brecht-Festival</a>. Munter wurde über Wilhelm Genazinos &#8220;Wenn wir Tiere wären&#8221;, Michael Kumpfmüllers &#8220;Die Herrlichkeit des Lebens&#8221; und &#8211; da waren sich alle einig: sehr gut &#8211; Sybille Lewitscharoffs &#8220;Blumenberg&#8221; gestritten. Kurt Idrizovic von der <a href="http://www.buchhandlung-am-obstmarkt.de/" target="_blank">Buchhandlung am Obstmarkt</a> moderierte pfiffig.</p>
<p>Der nächste Literarischer Salon findet am 14. November um 20 Uhr statt. An diesem Termin stehen sich der <a href="http://www.pop.augsburg.de/" target="_blank">Popkultur-Beauftragter</a> der Stadt Augsburg Rich Goerlich mit Julia Schalanskys &#8220;Der Hals der Giraffe&#8221;. der Dramaturg Tobias Vogt mit Eugen Ruges &#8220;In Zeiten des abnehmenden Lichts&#8221; und Richard Mayr (Augsburger Allgemeine, Kultur) mit Ferdinand von Schirachs &#8220;Der Fall Collini&#8221; gegenüber. Moderiert wird die November-Ausgabe von mir.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1494" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_3.jpg" alt="" width="200" height="137" />Letzter Termin der Reihe für 2011 ist am 7. Dezember. Die Bücher stehen noch nicht fest &#8211; dafür aber die Literaturkritiker. Frank Heindl (<a href="http://www.daz-augsburg.de/" target="_blank">DAZ</a>), Klaus Müller (Theater) und Prof. Dr. Klaus Maiwald (<a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/didaktik/team/maiwald/" target="_blank">Uni Augsburg, Deutsch Didaktik</a>) werden von Jürgen Marks, Chefredaktion der Augsburger Allgemeinen moderiert.</p>
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		<title>Roy Black and the Cannons: The last Rock&#8217;n&#039;Roll Show</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich muss 18 Jahre alt gewesen sein, da haben mir die Eltern meiner damaligen Freundin die Geschichte erzählt, wie sie sich früher als noch minderjähriges Paar rausgeschlichen haben, um zum Augsburger Siedlerhof rauszufahren, um sich dort eine junge Rock&#8217;n'Roll-Band anzusehen: &#8220;Roy Black and the Cannons&#8221;. Für mich damals unvorstellbar, dass Roy Black so etwas wie cool gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1452" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Roy Black &amp; The Cannons: The Last Rock'n'Roll Show" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/Cover_Roy_Black_The_Cannons.jpg" alt="" width="200" height="200" />Ich muss 18 Jahre alt gewesen sein, da haben mir die Eltern meiner damaligen Freundin die Geschichte erzählt, wie sie sich früher als noch minderjähriges Paar rausgeschlichen haben, um zum <a href="http://www.sub-bavaria.de/wiki/Siedlerhof" target="_blank">Augsburger Siedlerhof</a> rauszufahren, um sich dort eine junge Rock&#8217;n'Roll-Band anzusehen: &#8220;Roy Black and the Cannons&#8221;. Für mich damals unvorstellbar, dass Roy Black so etwas wie cool gewesen sein könnte &#8211; verbindet man heute mit dem Sänger ausschließlich Schnulzen.</p>
<p>Fast genauso alt wie diese Geschichte ist meine Freundschaft mit Matthias Cromm, der tatsächlich diese Woche den Gegenbeweis angetreten hat. Schon als Jungpunk hat er Roy Black bewundert. In den letzten Wochen hat er &#8211; heute als DJ und Label-Betreiber in Freiburg lebend &#8211; an der Veröffentlichung des bislang unveröffentlichten Live-Mitschnitts des letzten Live-Konzerts der &#8220;Roy Black and the Cannons&#8221; gearbeitet.<span id="more-1450"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1451" title="Matthias Cromm bei der Recherche" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MatthiasCromm.jpg" alt="" width="450" height="300" /><br />
<em>Matthias Cromm bei der Recherche</em></p>
<p><strong>Roy Black &#8211; Schnulzensänger?</strong><br />
Auch wenn es den meisten nicht bekannt ist: Roy Black startete als Rock&#8217;n'Roller! Eigentlich hieß er ja <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roy_Black" target="_blank">Gerhard Höllerich</a> und wurde 1943 in Straßburg bei Augsburg geboren. Am 14. September 1963 gründen Sänger Blacky (wegen seinen schwarzen Haaren so genannt), Gitarrist und Bandleader Helmut Exenberger, Drummer Dieter Sirch, Gitarrist Dieter Schwedes und sein Neffe Peter Schwedes am Bass die &#8220;The Cannons&#8221; mit einem erklärten Ziel: Sie wollen eine ganz neue Musik nach Augsburg bringen. Pianist Günther Ortmann wird kurz danach entdeckt und sofort rekrutiert. Er sollte auch &#8211; so die Legende &#8211; den Bandnamen erfunden haben. Als Beatles-Fan meinte er: “Die Beatles schlagen ein wie Kanonen”, und das wollten sie natürlich auch.</p>
<p>Dank der guten Stimme von Roy Black, der unbändigen Energie der Band, dem exzellenten Solo- Gitarren-Spiel von Helmut Exenberger und vor allem dessen Geschick für Arrangements avancieren &#8220;Roy Black and the Cannons&#8221; schnell zu Publikumslieblingen. Auftritte im Augsburger Moritzsaal wurden von der hiesigen Presse entsetzt festgehalten: Der Kammerkonzerte und gepflegten Jazz gewöhnte Kulturreporter der Augsburger Allgemeinen konnte sein Grauen über die Affenmusik kaum in Worte fassen, denn derartiges hatte es in Augsburg noch nicht gegeben. Das Bayerische Fernsehen war dagegen begeistert und sprach von Augsburg als Liverpool Bayerns.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1454" title="Recherche mit Günter Ortmann" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/Recherche_mit_Günter_Ortmann.jpg" alt="" width="450" height="300" /><br />
<em>Recherche mit Günter Ortmann</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polydor" target="_blank">Polydor</a> wurde schnell auf die Band aufmerksam, besonders aber auf den ausdrucksstarken Sänger der Band. September 1964 unterschreibt Roy Black einen Plattenvertrag, getrennt von der Band. Schon seine dritte Single wird ohne &#8220;The Cannons&#8221; eingespielt. Er hieß &#8220;Du bist nicht allein&#8221; und war ein Top Ten Hit. Auch wenn Roy Black später immer wieder seine alte Band mit auf die Bühne nahm, die gemeinsame Zeit ist für immer vorbei.</p>
<p><strong>Die Aufnamen vom 26.Dezember 1964</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1453" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Roy Black &amp; The Cannons: The Last Rock'n'Roll Show" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/Label_Roy_Black_The_Cannons_a.jpg" alt="" width="180" height="180" />Am 26. Dezember 1964 geben sie ihre letzte Rock’n’Roll Show in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sheridan-Kaserne" target="_blank">Augsburger Sheridan-Kaserne</a>. Und just zu diesem Weihnachten hat Günther Ortmann ein <a href="http://www.tonbandmuseum.info/grundig4.html" target="_blank">Grundig TK23 Tonbandgerät</a> mit einem kleinen Mikophon erhalten. Damit zeichnet er das Konzert auf.</p>
<p>Die Aufnahmen die Günther Ortmann mit seinem Koffertonbandgerät am 26. Dezember 1964 gemacht hat, gerieten in Vergessenheit. Sie schlummerten Jahrzehnte lang auf seinem Augsburger Dachboden, wo er sie vor einiger Zeit wiederentdeckte. Die sechs Songs die sich noch überspielen und restaurieren ließen, gibt es jetzt endlich zu hören. Das Material lässt nachvollziehen wie &#8220;Roy Black and the Cannons&#8221; die Augsburger „Subkultur“ der frühen 60er Jahre mitgeprägt haben.</p>
<p><strong>Roy Black and the Cannons: &#8220;The last Rock&#8217;n'Roll Show&#8221; ist unter anderem online bei <a href="http://www.flight13.com/details/95895/roy-black-and-the-cannons-last-rock-n-roll-show-live-261264" target="_blank">Flight 13</a> sowohl als CD als auch EP erhältlich und ist bei <a href="http://www.cargo-records.de/" target="_blank">Cargo Records</a> erschienen. Ein Muss für Rock&#8217;n'Roller.</strong></p>
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