Digital Rights Management – Jetzt als Open Source Projekt

Digital Rights ManagementDigital Rights Management – und Open Source? Ja, das geht zusammen, denn auch Anhänger des Open Source möchten unter Umständen, dass Ihre “Intellectual Properties” (IP) geschützt werden – egal ob vor Diebstahl oder Verfremdung. Denn schließlich liegt es immerhin noch in der Entscheidung der Rechteinhaber, wie man mit ihrer IP umgeht. Und gleichzetig kann DRM-Software auch innerhalb eines Open Source-Projektes entstehen.Trust is the currency of participation age
Sun Microsystems hat jetzt ein Projekt vorgestellt, um ein allgemeingültiges Digital Rights Management (DRM) in die Tat umzusetzen. Dabei sollen sich mehr Firmen an dem Open-Source-Projekt DReaM beteiligen, das gestern auf einer Konferenz in den USA näher vorgestellt wurde und ab sofort der Community unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung steht.

Creative CommonsUnter DReaM, Digital Rights Management Everywhere Available, versteht Sun eine Software für Digital Rights Management, die unter derselben Creatice-Commons-Lizenz vermarktet wird wie Suns OpenSolaris. Damit soll sich die Art verändern und vereinheitlichen, wie Musikdaten, Videos und andere Mediendaten aufbereitet, weitergegeben und kopiert werden können. Konkurrenz findet der offene Ansatz von Sun beispielsweise in den Ideen von Microsoft zum digitalen Urheberrechtsschutz.
Sun setzt jetzt gerade auf diese Firmen der Musik- und Filmindustrie, die sich scheuten, zu eng an DRM-Anbieter wie Microsoft und Apple zu binden.

Jonathan Schwartz, Suns Chief Operations Officer und der höchste Software-Manager, vergleicht in seiner Ankündigung das seit 2002 verfolgte interne Projekt zur Einführung offener DRM-Standards, Open Media Commons, mit den Anfängen der Liberty Alliance: Auch damals, so Schwartz, habe Sun mit der einfachen Technik, sich bei mehreren Servern gleichzeitig anzumelden, eine Marke gesetzt. Das Gegenstück ‘Passport’ von Microsoft ist dagegen nur auf die Windows-Welt beschränkt.

Ein Vorläufer des DReaM Projektes ist wohl in OPERA zu sehen, bei dem ich mitwirken durfte: Schon bereits vor mehr als 3 Jahren startete in Sun Deutschland ein Projekt für ein interoperables DRM – kurz OPERA genannt, bei dem wir damals mit T-Systems zusammenarbeiteten, um DRM interoperabel und damit zukunftsfähig zu machen.

Siehe auch weitere Artikel zu Open Source: Open Source in der Kultur und Comfort Stand – Freie Musik für die Massen!.

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