Commodore – Totgesagte leben länger

CommodoreMenschen, die in den frühen Siebzigern geboren wurden (ich gehöre dazu), hatten für den Heimbereich – und wenn Sie denn computerbegeistert waren – nur eine Auswahl zwischen Atari, Schneider CPC und dem Commodore. Natürlich gab es auch den Sinclair und viele weitere Exoten.

Richtig durchgesetzt hatte sich aber der Commodore. Zuerst mit dem VC-20 (im amerikanischen Markt auch VIC-20 genannt), später mit dem C-64 und dann der Amiga-Serie. Nach dem Erfolg des Amigas begann aber auch der Untergang der Commodore-Marke – die PC Welt hatte Einzug in die Heimcomputerwelt gefunden. Erst hatte Escom die Marke gekauft (und das Logo auf Telefone und Mäuse drucken lassen), dann lag sie lange Zeit ungenutzt bei Tulip. Bis vor Kurzem, als die Marke an Yeahronimo ging. Denn jetzt startet ein erneuter Versuch, die Marke wiederzubeleben!

Nun wird laut einer Presseerklärung die Marke Commodore für den mobilen Medienmarkt wiederbelebt – sprich: Applikationen für Handys. Neben Spielen sollen auch Klingeltöne, Screensaver und Videos aber auch Applikationen für den Geschäftseinsatz angeboten werden.

Als alter Sympathisant dieser Marke kann man hier nur: “Good luck!” wünschen! Doch die Analysen sehen bedrückend aus: TheRegister scheint zum Beispiel weder von der Firma noch von dem Geschäftsmodell überzeugt zu sein. Schade…

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