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	<title>e-Thieme &#187; Literatur</title>
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		<title>Ausschreibung Schwäbischer Literaturpreis 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2012 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema &#8220;Zugewandert&#8221; ausgeschrieben. Die Migrationsthematik erscheint aktuell, war aber für dn schwäbischen Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1583" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bild: Markus Hein  / pixelio.de" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/1077_web_R_K_by_Markus-Hein_pixelio.de_.jpg" alt="" width="200" height="131" />Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2012 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema <strong>&#8220;Zugewandert&#8221;</strong> ausgeschrieben. Die Migrationsthematik erscheint aktuell, war aber für dn schwäbischen Raum seit der römischen Zeit geschichtsprägend und kennzeichnet ganz allgemein unser Zeitalter. Das Preisgeld beträgt für den ersten Preis 2.000,&#8211; €, für den zweiten Preis 1.500,&#8211; € und für den dritten Preis 1.000,&#8211; €.<span id="more-1582"></span></p>
<p><strong>Die Regeln:</strong></p>
<ul>
<li>Teilnahmeberechtigt sind Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben bzw. in diesem ihre biographischen Wurzeln haben.</li>
<li>Textumfang: Manuskripte in 12-Punkte-Schrift (ca. 50 Zeilen à 80 Anschläge) bis maximal 20 Seiten, paginiert.</li>
<li>Das Manuskript ist zu anonymisieren und mit einem Kennwort zu versehen. Die Anschrift des Autors, möglichst mit Telefonnummer und E-Mail Adresse sowie mit der Angabe des Geburtsdatums in einem verschlossenen Begleitbrief mit dem Manuskript einreichen. Sollten man außerhalb des schwäbisch-alemannischen Kulturraums leben, muss man die biographischen Wurzeln zu diesem Kulturraum. erläutern.</li>
<li>Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012, es gilt das Datum des Poststempels.</li>
</ul>
<p>Die Jury besteht aus Oswald Burger (Literarisches Forum Oberschwaben), Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger), Dr. Michael Friedrichs (Wißner-Verlag, Augsburg), Dr. Friedmann Harzer (Universität Augsburg), Dr. Berndt Herrmann (Redaktionsleiter, Aichach), Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz) und Dr. Sebastian Seidel (Sensemble Theater, Augsburg).</p>
<p>Des Weiteren gibt es einen Sonderpreis für einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 25 Jahre). Dieser Preis wird vergeben in Form einer Einladung zum Literaturkurs beim Schwäbischen Kunst-sommer 2013 in der Schwabenakademie Irsee.</p>
<p>Weiterhin ist es beabsichtigt, eine Anthologie mit Texten aus dem Wettbewerb zu veröffentlichen. Mit der Preisverleihung sind die Abdruckrechte in der Anthologie abgegolten. Es sollen zudem weitere von der Jury empfohlene Texte veröffentlicht werden. Hierfür wird gegen ein Honorar von 150,&#8211; € die Abdruckrechte erbeten.</p>
<p>Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2012 statt.</p>
<p><strong>Rückfragen und Info: </strong> Bezirk Schwaben – Heimatpflege<br />
Prinzregentenstr. 8, 86150 Augsburg<br />
Tel. 0821/3101-309<br />
E-Mail: <a href="mailto:Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de">Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de</a><br />
Im Web unter <a href="http://www.bezirk-schwaben.de/heimatpflege/aktuelles/literaturpreis-2012/" target="_blank">http://www.bezirk-schwaben.de/heimatpflege/aktuelles/literaturpreis-2012/</a></p>
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		<title>Dezemberslam: Geld, Liebe und Kultur</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 05:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221; eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (Bo Wimmer), der Oberlausitz (Udo Tiffert) und auch aus Altusried (Dominik Schick). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1591" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/SarahMariaNordt_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="153" />Weit waren sie wieder angereist – die zum Augsburger <a href="http://www.slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam &#8220;Lauschangriff&#8221;</a> eingeladenen Slammer kamen diesmal aus Marburg (<a href="http://www.bowimmer.de" target="_blank">Bo Wimmer</a>), der Oberlausitz (<a href="http://www.udotiffert.de" target="_blank">Udo Tiffert</a>) und auch aus Altusried (<a href="http://myslam.net/de/slam-poet/2519/Dominik%20Schick" target="_blank">Dominik Schick</a>). Von traurigen bis zu lustigen Texten, von gereimten Gedichten bis zu wunderschöner Prosa gab es die volle Bandbreite an Slam! Abgerundet wurde der Abend durch ein sehr spannendes und abwechslungsreiche Dreierfinale am Ende!<span id="more-1588"></span></p>
<p><strong>Dein Freund der Barkeeper</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1592" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Jürgen J. Jäcklin" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/JuergenJaecklin.jpg" alt="" width="150" height="210" />Was machen eigentlich die Nahrungsmittel im Kühlschrank, wenn das Licht ausgeht? Da kämpft das Gemüse von der Biofraktion gegen die Genaprikose und den israelischen Kampfapfel&#8230; In Sarah Maria Nordts „Küchen-Guerilla“-Story haben die Öko-Weicheier leider keine Chance! Sehr lustig! Gleich als nächster kam Jürgen J. Jäcklin (ehemaliger Mitredakteur und Autor bei <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Zeitriss" target="_blank">Zeitriss &#8211; Blätter zur Sprachbewegung</a>) auf die Bühne. Er erzählte von einem Mann, der alles verloren hat. Seinen Job, seine Wohnung, seine Frau. Nach Jahren auf der Straße versucht er wieder Kontakt zu seiner Jugendliebe aufzubauen – jedoch vergeblich&#8230; Bo Wimmer aus Marburg ist ein Kneipenschreiber. Aber weil es so schwer ist, in immer nur in Kneipen zuschreiben, hat er angefangen zu trinken.<img class="alignnone size-full wp-image-1600" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Bo Wimmer" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Bo_Wimmer_Dez2011.jpg" alt="" width="200" height="156" /> Früher, als er noch Fußballer werden wollte, war der Tormann sein bester Freund: Jetzt ist es der Barkeeper. Der lässt ihn alles reinballern, bis er auf allen Vieren zur Ecke robbt&#8230; Peter Knuhr beendete den ersten Block mit einer kurzen Geschichte über einen betrogenen Mann, der sich an seiner Frau mit Hilfe von Voodoo rächt&#8230;<br />
Das Publikum konnte oder wollte sich nicht entscheiden – und so kamen sowohl Sarah Maria Nordt als auch Bo Wimmer ins Finale!</p>
<p><strong>Statistische Weihnachten</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1593" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Dominik Schick" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Dominik-Schick.jpg" alt="" width="200" height="133" />„Warum bleiben wir stehen? Wir haben nichts zu verlieren!“ Der Altusrieder Dominik Schick machte sich auf die Reise zu sich selbst. „Auch wenn wir nicht wissen, wo wir hin wollen, so wissen wir doch, was nicht ist, wo wir sind!“ Christian Weiblen – letztes Mal noch als Irrelephant aufgetreten – erzählte von Karl. Karl liebt <img class="alignnone size-full wp-image-1594" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Wolfhard Sitter" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Wolfhard_Sitter.jpg" alt="" width="150" height="205" />Regelmäßigkeiten. Er arbeitet beim Amt für Statistik. Aber jetzt sind ja nur noch wenige Tage bis Weihnachten – und er hat bis jetzt noch keine Geschenke für seine Familie gekauft. Die weiteste Anreise hatte Udo Tiffert. Er kommt aus Rothenburg / Neiße (Oberlausitz). Er las mehrere Geschichten aus seinem jüngsten Buch „Am Hüftschwung der Maschinen“ – darunter einen Zyklus von Texten, die uns seine Heimat in der Oberlausitz näher brachte. Wolfhard Sitter beendete die Vorrunde mit mehreren frei vorgetragenen Gedichten, darunter „Wir sind alle nur Gäste!“ Christian Weiblein zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1595" title="Das große Finale mit allen Autoren des Abends" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Finale_Dez2011.jpg" alt="" width="450" height="294" /></p>
<p><strong>Große Themen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1596" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Christian Weiblen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Christian_Weiblen.jpg" alt="" width="150" height="225" />Es kommt nicht oft vor, das wir in Augsburg ein Dreierfinale haben – aber wenn, dann wird es meistens noch einmal extra gut. Die drei Kombattanten hatten Texte zu Geld (Sarah), Liebe (Bo) und Kunst (Christian) mitgebracht. Drei große Themen, drei gro0e Entscheidungen. Nach kurzem Hin und Her konnte sich Christian Weiblen als Sieger des Abends durchsetzen – zum zweiten Mal in Folge! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Kunstförderpreis 2011 verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 22:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer feierlichen Runde wurde heute Abend der Kunstförderpreis 2011 im Goldenen Saal Augsburg verliehen. In diesem Jahr standen sogar insgesamt sieben Preisträger auf der Bühne. Neben den fünf Kunstförderpreisträgern gab es dieses Jahr auch noch zwei Förderpreise von privaten Stiftern. In einer kurzweiligen Veranstaltung, die ich wieder moderieren durfte, konnten alle Kunstförderpreisträger sich kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1555" title="Preisträger des Kunstförderpreis Augsburg 2011: Sandro Roj, Jan Kiesewetter, Thomas von Steinaecker, Lauro Mrochen, Alexander Arnold, Florian Fiener und Armin Daam (v.l.n.r.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Preistraeger_Kunstfoerderpreis_Augsburg.jpg" alt="" width="450" height="238" /></p>
<p>In einer feierlichen Runde wurde heute Abend der Kunstförderpreis 2011 im Goldenen Saal Augsburg verliehen. In diesem Jahr standen sogar insgesamt sieben Preisträger auf der Bühne. Neben den fünf Kunstförderpreisträgern gab es dieses Jahr auch noch zwei Förderpreise von privaten Stiftern. In einer kurzweiligen Veranstaltung, die ich wieder moderieren durfte, konnten alle Kunstförderpreisträger sich kurz vorstellen und die Förderpreis-Urkunde entgegennehmen. Der Preis war dieses Jahr mit 2800 Euro dotiert.<span id="more-1507"></span></p>
<p>Die Stadt Augsburg vergibt seit dem Jahr 1958 – damals noch ausschließlich in der bildenden Kunst – einen Kunstförderpreis. Im Laufe der Zeit sind mehr und mehr Sparten hinzugekommen: 1970 Musik, 1980 Literatur, ein Jahr später Architektur und dann seit 1987 die Sparte Ballett. Aus den Richtlinien für die Vergabe des Kunstförderpreises: „Sinn und Zweck des Preises ist es, außergewöhnliche, künstlerische Begabungen auf den Gebieten der Architektur, des Balletts, der Bildenden Kunst, der Literatur und der Musik anzuerkennen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern.“ Insgesamt sind dieses Mal 37 Bewerbungen eingegangen.</p>
<p><strong>Zu den Preisträgern:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Architektur: Armin Daam</strong><br />
Die Jury zeigte sich beeindruckt von drei seiner Projekte – einem Erweiterungsbau für die Grundschule Baiersbrunn, das Polizeipräsidium in Rosenheim und die Mensa für zwei Münchner Gymnasien, in denen Daam „seinen differenzierten Umgang mit dem vorgefundenen städtebaulichen Umfeld“ dargestellt habe. Armin Daam wurde 1972 im badenwürttembergischen Singen am Hohentwiel geboren – das ist in der Nähe des Bodensees. 1992 führte ihn das Architekturstudium an die Fachhochschule Augsburg, das er 1997 beendete. Direkt nach seinem Studium arbeitete er im Architekturbüro Herrmann + Öttl (München) und Architekturbüro Peck (München). In das letztere stieg er 2001 als Partner ein – seitdem heißt es auch das Büro „<a href="http://www.peckdaam.de/" target="_blank">peck + daam architekte</a>n“. Seit 2001 ist Armin Daam Mitglied im Bund Deutscher Architekten / BDA, Kreisverband Augsburg-Schwaben und seit 2008 ist er sogar Mitglied im Vorstand des BDA. Die Fachjury Architektur möchte durch die Auszeichnung von Armin Daam das erfolgreiche Bemühen um gute Architektur insbesondere bei öffentlichen Bauaufgaben würdigen.</li>
<li><strong><img class="alignnone size-full wp-image-1556" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Alexander Arnold" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Alexander_Arnold.jpg" alt="" width="200" height="150" />Ballett: Alexander Arnold</strong><br />
Alexander Arnold wurde 1997 in Friedberg geboren. Schon früh begeisterte er sich für Ballett und war von 2005 an Schüler und Mitglied der Ballett Company des DanceCenter No. 1 – Ballett &amp; Musical Akademie Augsburg, die ihn sechs Jahre lang ausbildeten. Mit dem DanceCenter No.1 konnte er schon zahlreiche Auftritten auf kleinen und großen Bühnen und Wettbewerben im In- und Ausland genießen. Seit August 2011 besucht er die Staatliche Ballettschule Berlin, bei der er eine umfassende Ausbildung im klassischen Ballett, modernen Tanz, Repertoire und künstlerischer Gymnastik erhält. Die Jury zeigte sich in ihrer Laudatio überzeugt, „dass Alexander die Stärke und die Willenskraft hat, weiterhin zur Spitze zu gehören und durch seine Bestrebungen auf die ganz große Bühne zu kommen“.</li>
<li><strong>Maureen Denmann Preis: Laura Mrochen</strong><br />
Der Maureen-Denman-Preis ist ein Zusatzpreis für junge Ballett-Talente, der außerhalb des Reglements des Kunstförderpreises steht – aber mit den Kunstförderpreisträgern gemeinsam verliehen wird. Laura Mrochen wurde 1993 in München geboren und absolvierte ihr Abitur 2011 am Stetten Institut in Augsburg. Seit 2001 besuchte sie das DanceCenter No. 1 – Ballett &amp; Musical Akademie Augsburg, seit 2008 die Ballettakademie Erich Payer. Seit diesem September absolviert Laura Mrochen ein Praktikum am Theater Augsburg. Dort konnte man sie schon vor zwei Jahren bei der “Zar und Zimmermann”heuer auch im “Le nozze di Figaro” bewundern. Weitere Auftritte waren unter anderem mit der “Coppélia” dieses Jahr im Kurhaus Göggingen. Im letzten Jahr wurde Laura Mrochen bereits mit dem 1. Platz vom Kulturpreis Hochzoll 2010 ausgezeichnet. Die Mitglieder der Jury waren beeindruckt von Lauras Disziplin und der enormen Verbesserung ihrer tänzerischen Technik.</li>
<li><strong>Bildende Kunst: Florian Fiener</strong><br />
„Wie werde ich Herrchen meines inneren Schweinehunds?“, „Was bedeutet Glück?“ und „Wo geht’s lang?“ &#8211; das sind Fragen, die sich der 1974 in Augsburg geborene Künstler FLORIAN FIENER stellt. Florian Fiener begreift sich als konservativer Bildhauer – und das kann er mit seiner Ausbildung, die 1997 in der Holzbildhauerschule Oberammergau begann und mit einem Gesellenbrief abgeschlossen wurde auch erwarten. Ab 2000 studierte Fiener an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Klingelhöller und erhielt dort 2004 das Diplom für Bildhauerei. Der Vater zweier Söhne machte anschließend noch das Zweite Staatsexamen als Kunstpädagoge und ist aktuell Kunstlehrer am Gymnasium St. Anna. Florian Fiener konnte bis jetzt schon einige Preise erringen, zum Beispiel 2000 den Dannerpreis. 2003 war er Preisträger der Winterausstellung an der Akademie Karlsruhe. In vielen Ausstellungen konnte man schon seine Werke bewundern, wie zum Beispiel 2006 in der Galerie Villa Mohr Freimann, 2007 und 2009 im Kunstverein Rosenheim, 2008 in der Augsburger Galerie Noah und im gleichen Jahr auch im Orangen Raum Augsburg oder letztes Jahr in der Rhein Galerie Karlsruhe. „Die künstlerische Qualität des Werkes von Florian Fiener zeigt sich nicht nur in seiner Konzeption, sondern auch in der souveränen handwerklichen Umsetzung, die sich zum einen der Oberflächlichkeit des industriellen Massenprodukts bedient und zum anderen die Spuren des „Gemachten“ bewusst sichtbar werden lässt“, so die Jury.</li>
<li><strong>Literatur: Thomas von Steinaecker</strong><br />
1977 in Traunstein geboren studierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_von_Steinaecker" target="_blank">Thomas von Steinaecker</a> in München und Cincinnati/USA Germanistik. 2006 promovierte Thomas von Steinaecker über „Literarische Foto-Texte. Zur Funktion der Fotografien in den Texten Rolf Dieter Brinkmanns, Alexander Kluges und W. G. Sebalds“. Bereits seit 2007 lebt von Steinaecker in Augsburg als freier Roman-, Hörspiel- und Dokumentarfilmautor, Regisseur und Comicrezensent (zum Beispiel für die Süddeutsche Zeitung und in der Welt). 2007 erfolgte sein Debut mit „Wallner beginnt zu fliegen“. Ein Familien-, ein Generationenroman der viel Beachtung fand. 2008 folgte der Roman „Geister“, den er auch einreichte für den Augsburger Kunstförderpreis. Hier vermischt sich Realität und Comic auf eine besondere Art und Weise. 2009 erschien das bisher letzte Buch von Steinaecker: „Schutzgebiet“. Die starke Jurybegründung schloss begeistert: „Thomas von Steinaecker darf mit Recht als ein kluger, mutiger und kunstreicher Autor unserer Stadt bezeichnet werden.“</li>
<li><strong>Jazz und Jazz Komposition: Jan Kiesewetter</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/jankiesewetter" target="_blank">Jan Kiesewetter</a> wurde 1984 in Augsburg geboren, wo er auch das St. Anna Gymnasium besuchte und 2003 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im Alter von 10 Jahren nahm er Klarinettenunterricht bei Thomas Deisenhofer (Albert-Greiner-Sing- und Musikschule Augsburg), ab 2001 Saxophonunterricht bei Farina Motzek und Robert Vogg (Musikwerkstatt Augsburg) sowie Harmonielehre und Improvisation bei Hal Bauerfeind. Ab 2005 absolviert Jan Kiesewetter ein Jazz-Saxophon-Studium am Richard-Strauss-Konservatorium München und der Hochschule für Musik und Theater München bei Leszek Zadlo. Bei der Hochschule ist Kiesewetter nun seit diesem Herbst im Masterstudium. Kiesewetter ist aber nicht nur Lernender, sondern auch Lehrer: Sein Wissen gibt er bereits seit 2008 als Saxophonlehrer am Musikforum Blutenburg in München weiter. Jan Kiesewetter gibt der Jury auch unter Berücksichtigung seines Lebenslaufes und der Seriosität und Kontinuität seiner bisherigen musikalischen Aktivitäten Anlass zur Annahme, mit der Verleihung des Preises eine hoffnungsvolle und vielversprechende Profikarriere zu unterstützen.</li>
<li><strong>Jazz-Förderpreis des Lions Clubs Augsburg Elias Holl: Sandro Roj</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/sandroroj" target="_blank">Sandro Roj</a> wurde 1993 in Augsburg geboren. Seinen Geigenunterreicht nahm er schon sehr früh bei Harald Christian in der Albert-Greiner-Sing- und Musikschule Augsburg. Bereits als zwölfjähriger war er Mitglied beim Jugendsinfonie Orchester Augsburg. Ein Triumph war bestimmt die Auszeichnung als Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ 2007. Seit 2009 nimmt Sandro Roj Unterricht bei Prof. Ellermann in München, besuchte aber auch von 2008-2011 Meisterkurse bei Prof. Schmid, Prof. Zack, Bogdan Zvoristeanu, Prof. Munteanu und Florian Meierott . Seit Oktober 2011 ist Sandro Roj Student am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg. Die Jurybegründung, die Peter Dempf vom Lions Club vorlas, hob „seine virtuosen Improvisationen“ hervor, die &#8220;sich durch Geschmack, Einfallsreichtum und eine enorme musikalische Integrationsfähigkeit aus[zeichnen]“.</li>
</ul>
<p>Auch nächstes Jahr wird es wieder einen Kunstförderpreis geben – die Bewerbungen müssen im nächsten Mai beim <a href="http://www.kulturamt.augsburg.de/">Kulturamt </a>eingehen!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von Stefan Arnold geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Herzschmerz und Weltschmerz feiern eine Party – Der Augsburger November-Slam</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine rappelvolle Kresslesmühle, ein fantastischer Michael Feindler an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der Poetry Slam am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war Nils Rusche angereist, der Münchner Alex Burkhard und die Gröbenzellerin Carmen Wegge waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1535" title="Michael Feindler" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Michael-Feindler.jpg" alt="" width="450" height="226" /></p>
<p>Eine rappelvolle <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a>, ein fantastischer <a href="http://michael-feindler.de/" target="_blank">Michael Feindler</a> an seiner Gitarre als Rahmenprogramm und acht wunderbare Poeten: Das war der <a href="http://www.slam-augsburg.de/" target="_blank">Poetry Slam</a> am 25. November in Augsburg. Aus Berlin war <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/5/" target="_blank">Nils Rusche</a> angereist, der Münchner <a href="http://www.alexburkhard.de/Alex_Burkhard/Eingang.html" target="_blank">Alex Burkhard</a> und die Gröbenzellerin <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/875/Carmen" target="_blank">Carmen Wegge</a> waren ebenso angereist und somit fest gesetzt. Die freie Liste war wieder sehr gut gefüllt und gleich mehrere Debütanten hatten Glück, von unserer Glücksfee gelost zu werden.<span id="more-1511"></span></p>
<p><strong>Passiert!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1536" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Christian Weiblen aka. Irrelephant" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Irrelephant.jpg" alt="" width="200" height="133" />Gleich der erste Slammer des Abends war bisher nie in Augsburg aufgetreten. „Irrelephant“, so nannte sich Christian Weiblen bei seinem Slam-Debut, riss sofort alle in seinen Bann. Sein Text „Das Leben ist ein Stich. Man darf bloß nicht soviel kratzen“ über das Ende einer Beziehung hatte einiges an Wortwitz zu bieten. „Wir sollten es wie die Tomaten halten: Passiert!“ <img class="alignnone size-full wp-image-1537" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Art Rudolf" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Art_Rudolf.jpg" alt="" width="150" height="182" />Ihm folgte Art Rudolf, der aus seinem Buch „Starthilfen“ vorlas. Darunter vom Philosophen, der wenn er Durst hat, lieber über Wasser nachdenkt, als zu trinken. Die Gröbenzeller Slammerin und Slam Masterin Carmen Wegge war die Dritte im ersten Block. „Reden, reden, reden – es muss doch noch mehr geben als Reden vor dem Versöhnungssex?!“ rief sie in die Menge. Cornelia Koepsell beendet den ersten Block mit „Pepe dreht durch“: Pepe Halbmair ist mittelmäßig. Alles, wirklich alles was er macht ist bestenfalls Durchschnitt. Und er lieb seinen täglich Trott. Doch plötzlich bricht Neuerung in sein Leben ein&#8230; Irrelephant wurde mit großen Applausins Finale gewählt.</p>
<p><strong>Dumm und Naiv!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1538" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Nils Rusche" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Nils_Rusche.jpg" alt="" width="200" height="172" />Der zweite Block wurde durch den Berliner Nils Rusche eröffnet. Vor drei Jahren, als er noch in Bamberg lebte, war er ja quasi Stammgast in Augsburg. Aufgrund der großen Entfernung hat er sich aber ein bißchen rar gemacht. Er brachte einen „Text über das Leben“ in dem das Reden nach einem langen Schweigen wieder gelernt werden musste – wie einem Kind das Laufen begebracht wird: Schritt für Schritt. <img class="alignnone size-full wp-image-1539" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Eberhard Dahms" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Eberhard_Dahms.jpg" alt="" width="150" height="225" />Ihm folgte Eberhard Dahms: 83 Jahre und Slam-Anfänger. Er hatte lustige Gedichte im Gepäck, darunter „Arzt-Latein“ (über Fieberzäpfchen), „Augsburger Nächste – finden in München statt“ und „Ein Dichter dichtet vor sich hin“. Mit der „Trott der Stadt“ antwortete Alex Burkhard: „Manchmal wünschte ich mir, ich wäre weg“. Denn: „Manchmal fühle ich mich so häuserschluchten &#8230; Ich will mit meiner Freundin keine Lärmbeziehung führen!“ Als letzte am Abend trat <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/" target="_blank">Katharina Schikorski</a> aus Friedberg auf. Sie performte ihr Gedicht „Dumm und naiv“ vor: „Die Welt ist nicht so lieb und nett / wie Du sie vielleicht gerne hättst.“ Alex Burkhard zog ins Finale ein!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1541" title="Das große Finale" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><strong>Das Finale – eine Party</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1540" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Alex Burkhard" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/11/Novemberslam_26.11.-Alex_Burkhard.jpg" alt="" width="150" height="225" />„Heul doch!“ rief der Weltschmerz auf der Party vom Herzschmerz und der Motivationsschmerz stand bedröppelt daneben. So ging es zu im „Partytime“-Text von Irrelephant. Alex Burkhard schilderte die Wohnungssuche in München – die dann letztendlich doch eher ein Bewerbungsgespräch zwischen den Geschlechtern im Café war. Die Publikumsjury hatte es schwer: Trotz mehreren Versuchen ein eindeutiges Ergebnis herbeizuklatschen, war kein Sieger herauszufinden – so einigten wir uns auf einen Doppelsieg!<br />
Gratulation für die beiden Poeten!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Friedbergs &#8220;Moët für den Poet&#8221; im Rittersaal</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der dritte Poetry Slam in Friedberg war wieder ein voller Erfolg! Mit dabei waren dieses Mal Pauline Füg (die auch einen Workshop in Friedberg an der Schule angeboten hatte), Leonie Mühlen aus Rosenheim und Andy Strauß aus Münster kamen extra in die schöne Friedberger Stadt angereist. Nicht nur, dass es wieder ausverkauft war &#8211; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1522" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Andy Strauß, Münster" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/andy_strauss.jpg" alt="" width="261" height="200" />Der dritte Poetry Slam in Friedberg war wieder ein voller Erfolg! Mit dabei waren dieses Mal <a href="http://paulinefueg.blogspot.com/" target="_blank">Pauline Füg</a> (die auch einen Workshop in Friedberg an der Schule angeboten hatte), <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/1512/Leonie%20M%C3%BChlen" target="_blank">Leonie Mühlen</a> aus Rosenheim und <a href="http://www.establishmensch.de/" target="_blank"> Andy Strauß</a> aus Münster kamen extra in die schöne Friedberger Stadt angereist. Nicht nur, dass es wieder ausverkauft war &#8211; auch kamen viele lokale Slammer vorbei und unterstützten die angereisten Slammerinnen und Slammer. Ein Hammer-Abend mit viel Applaus für die Poeten!<span id="more-1518"></span></p>
<p><strong>Drogenempfehlungen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1523" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Katharina Schikorski, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Katharina_Schikorski.jpg" alt="" width="150" height="184" />Als erste Slammerin des Abends startete Katharina Schikorski, die uns schon beim letzten <a href="http://www.e-thieme.de/friedbergs-moet-fur-den-poet-dieses-mal-open-air/">Open Air-Slam im Wittelsbacher Schloss</a> begeistert hatte. Ihr Thema: &#8220;Mobbing&#8221; an der Schule: &#8220;Kim it nun mal die Coole / Jeder mag sie an der Schule!&#8221; Doch das gibt ihr noch lange nicht das Recht andere herumzuschubsen&#8230; Caren Stegelmann folgte ihr. &#8220;Verdammt! Schon wieder mein Handy liegengelassen!&#8221;, rief sie laut auf! Aber: &#8220;Existiert ein Handy überhaupt, wenn man es nicht klingeln hört?&#8221; Nummer drei war Andy Strauß. Er würde natürlich niemals jemanden eine Drogenempehlung abgeben. Außer natürlich, wenn <img class="alignnone size-full wp-image-1524" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Benjamin Seuffert, Friedberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Benjamin_Seuffert.jpg" alt="" width="150" height="105" />ihm spät nachts im Park einer eine Bärenfalle an den Hoden halten würde. Dann natürlich schon. Und davon erzählte er. Ihm folgte der Friedberger Benjamin Seuffert &#8211; mit 13 Jahren der jüngste Teilnehmer am &#8220;Moët für den Poet&#8221;. Er hatte &#8220;Farben in Reimfolge&#8221; gedichtet und sich gefragt, was sich den auf die Farbe &#8220;orange&#8221; reimen könnte. Hier fiel ihm schließlich &#8220;Courage&#8221; ein. Letzter im ersten Block war der Augsburger Michael Friedrichs, der &#8211; passend zu der Lokation &#8211; seine Legende vom Kuhsee-Monster vorlas.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33106502?portrait=0" frameborder="0" width="450" height="360"></iframe></p>
<p><strong>Rampensau Pupsi</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1525" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Pauline Füg, Eichstätt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Pauline_Fueg_Friedberg.jpg" alt="" width="150" height="225" />In der zweiten Runde erzählte Christopher Hirt von der Rampensau Pupsi, die sich durch das gesamte Gebäude vorarbeitete &#8211; um dann letztendlich doch knatternd zu entfahren&#8230; Pauline Füg wollte eigentlich schon immer Detektiv werden. Deswegen hatte sie schon in ganz jungen Jahren mit neun Jahren Kriminalgeschichten im Stil der &#8220;Drei Fragezeichen&#8221; geschrieben: Pauline und Anna fangen in &#8220;Vorsicht Falschgeld!&#8221; natürlich mit einer cleveren Idee die Fälscher. Sigrid Kröger erzählte von ihren Auftritten als Flaminco- und Bauchtänzerin. Besonders der eine Auftritt mit dem Dadaisten und dem Bauchredner wird ihr wohl noch lange nachgehen &#8211; und führte zu einer weiteren Einladung bei einer Shuttlebus-Lesung. Sehr lustig! Leonie Mühlen htte einen sehr lyrischen Text mitgebracht. &#8220;Auf gepflasterten Wegen hinterlässt man keine Spuren.&#8221; Letzter der Kombattanten war Stefan Heim der in &#8220;King of Burnout&#8221; ein sehr amüsantes Bewerbungsgespräch beim Göttervater Zeus schilderte.</p>
<p><a href="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1526" title="Gruppenbild mit allen Teilnehmern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Slam_Friedberg-04-11-27_gruppenbild.jpg" alt="" width="450" height="320" /></a></p>
<p><strong>Das Duell im Rittersaal</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1527" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Leonie Mühlen, Rosenheim" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Leonie_Muehlen_Friedberg.jpg" alt="" width="105" height="129" />Das große Finale fand zwischen Leonie Mühlen und Andy Strauß statt. Andy brachte die &#8220;Unvollendete&#8221;; eine Schilderung von einer Geisterbahnfahrt. Leonie Mühlen berichtete von einer Freundschaft die schon längst keine mehr ist und nur noch aus Bequemlichkeit aufrecht erhalten wird. Ein starker Zweikampf zwischen den beiden Poeten. Und das Publikum rang sichtbar mit einer Entscheidung für nur einen von den beiden. Aber so ist das beim Slam: Nur einer kann gewinnen &#8211; und das war schließlich Leonie Mühlen! Gratulation!</p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Deutschsprachige Slam-Meisterschaften: Finale im Live Stream</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Highlight der Poetry-Slam-Events ist die deutschsprachige Slam Meisterschaft, oder auch German International Poetry Slam genannt, die in diesem Jahr in Hamburg stattfindet. Die Slam-Meisterschaften starten morgen. Der Vertreter für den Augsburger Poetry Slam ist Alexander Ratschinskij. Das Finale um die Poetry-Slam Meisterschaft am 22. Oktober 2011 wird von ARTE Live Web als Stream übertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1501" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Slam 2011 in Hamburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/Slam2011.png" alt="" width="219" height="122" />Das Highlight der Poetry-Slam-Events ist die deutschsprachige <a href="http://www.slam2011.de/" target="_blank">Slam Meisterschaft</a>, oder auch German International Poetry Slam genannt, die in diesem Jahr in Hamburg stattfindet. Die Slam-Meisterschaften starten morgen. Der Vertreter für den <a href="http://www.slam-augsburg.de/" target="_blank">Augsburger Poetry Slam</a> ist Alexander Ratschinskij.</p>
<p>Das Finale um die Poetry-Slam Meisterschaft am 22. Oktober 2011 wird von ARTE Live Web als Stream übertragen oder auch hier auf dieser Webpage:<span id="more-1500"></span></p>
<p><object id="playerArteLiveWeb-2793" width="640" height="362" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="best" /><param name="src" value="http://download.liveweb.arte.tv/o21/liveweb/flash/player.swf?appContext=liveweb&amp;eventId =2793&amp;mode=prod&amp;priority=one&amp;embed=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><embed id="playerArteLiveWeb-2793" width="640" height="362" type="application/x-shockwave-flash" src="http://download.liveweb.arte.tv/o21/liveweb/flash/player.swf?appContext=liveweb&amp;eventId =2793&amp;mode=prod&amp;priority=one&amp;embed=true" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" quality="best" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></object></p>
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		<title>Literarischer Salon im Herbst: Drei Bücher, vier Meinungen.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 05:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vier Leute, drei frisch erschienene Bücher: Das ist das Konzept des Literarischen Salons im Theater Augsburg. Die Diskutanten wechseln sich von Abend zu Abend ab und kommen aus dem Theater, der Buchhändlerszene, aus der Presse und anderen Augsburgern Persönlichkeiten. Das verspricht unterhaltsamen Austausch über die Neuerscheinungen im deutschen Buchmarkt - und fast immer auch zu kontroversen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1491" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_1.jpg" alt="" width="200" height="170" />Vier Leute, drei frisch erschienene Bücher: Das ist das Konzept des <a href="http://www.e-thieme.de/index.php?s=Literarischer+Salon">Literarischen Salons</a> im <a href="http://www.theater.augsburg.de/" target="_blank">Theater Augsburg</a>. Die Diskutanten wechseln sich von Abend zu Abend ab und kommen aus dem Theater, der Buchhändlerszene, aus der Presse und anderen Augsburgern Persönlichkeiten. Das verspricht unterhaltsamen Austausch über die Neuerscheinungen im deutschen Buchmarkt - und fast immer auch zu kontroversen Meinungen. Organisiert wird diese spannende Diskussionsreihe vom <a href="http://www.literatur-team.de/" target="_blank">LiteraturTeam Augsburg</a>. Auch in dieser Saison darf ich wieder eine Moderation übernehmen.<span id="more-1489"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1492" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg: Meinolf Krüger, Barbara Eschlbacher, Michael Schreiner und Kurt Idrizovic (v.l.n.r.)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_2.jpg" alt="" width="200" height="167" />Die Reihe startete bereits am 8. Oktober mit Meinolf Krüger vom <a href="http://taschenbuch-kuk.shop-asp.de" target="_blank">Taschenbuchladen</a>, Michael Schreiner, Kulturchef der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/" target="_blank">Augsburger Allgemeinen</a> und Barbara Eschlberger vom <a href="http://www.brechtfestival.de/" target="_blank">Brecht-Festival</a>. Munter wurde über Wilhelm Genazinos &#8220;Wenn wir Tiere wären&#8221;, Michael Kumpfmüllers &#8220;Die Herrlichkeit des Lebens&#8221; und &#8211; da waren sich alle einig: sehr gut &#8211; Sybille Lewitscharoffs &#8220;Blumenberg&#8221; gestritten. Kurt Idrizovic von der <a href="http://www.buchhandlung-am-obstmarkt.de/" target="_blank">Buchhandlung am Obstmarkt</a> moderierte pfiffig.</p>
<p>Der nächste Literarischer Salon findet am 14. November um 20 Uhr statt. An diesem Termin stehen sich der <a href="http://www.pop.augsburg.de/" target="_blank">Popkultur-Beauftragter</a> der Stadt Augsburg Rich Goerlich mit Julia Schalanskys &#8220;Der Hals der Giraffe&#8221;. der Dramaturg Tobias Vogt mit Eugen Ruges &#8220;In Zeiten des abnehmenden Lichts&#8221; und Richard Mayr (Augsburger Allgemeine, Kultur) mit Ferdinand von Schirachs &#8220;Der Fall Collini&#8221; gegenüber. Moderiert wird die November-Ausgabe von mir.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1494" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Literarischer Salon in Augsburg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/LiterarischerSalon_3.jpg" alt="" width="200" height="137" />Letzter Termin der Reihe für 2011 ist am 7. Dezember. Die Bücher stehen noch nicht fest &#8211; dafür aber die Literaturkritiker. Frank Heindl (<a href="http://www.daz-augsburg.de/" target="_blank">DAZ</a>), Klaus Müller (Theater) und Prof. Dr. Klaus Maiwald (<a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/didaktik/team/maiwald/" target="_blank">Uni Augsburg, Deutsch Didaktik</a>) werden von Jürgen Marks, Chefredaktion der Augsburger Allgemeinen moderiert.</p>
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		<title>13 Jahre Slam in Augsburg</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 23:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dreizehn Jahre Poetry Slam in Augsburg: Was 1998 im Blauen Salon im Alten Hauptkrankenhaus noch manchmal mit nur knapp 50 Zuschauern anfing, ist heute eine immer ausverkaufte Veranstaltung in der Kresslesmühle. Damals musste noch genauer erklärt werden, was ein „Poetry Slam“ eigentlich sein soll. Doch heute in Zeiten von Arte- und WDR-Slams, und wo Literaturfestivals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1547" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Horst Thieme mit SLAMY - dem offiziellen Slam-Maskottchen 2011" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Horst_Thieme_mit_SLAMY.jpg" alt="" width="200" height="187" />Dreizehn Jahre <a href="http://slam-augsburg.de" target="_blank">Poetry Slam in Augsburg</a>: Was 1998 im Blauen Salon im Alten Hauptkrankenhaus noch manchmal mit nur knapp 50 Zuschauern anfing, ist heute eine immer ausverkaufte Veranstaltung in der <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank">Kresslesmühle</a>. Damals musste noch genauer erklärt werden, was ein „Poetry Slam“ eigentlich sein soll. Doch heute in Zeiten von Arte- und WDR-Slams, und wo Literaturfestivals wie selbstverständlich diese Literaturform mit aufgenommen haben (wenn auch zumeist sehr anbiedernd um junge Leute zu ziehen), ist das nicht mehr notwendig. Beim 13. Geburtstag traten insgesamt 10 Poeten in der Kresslesmühle auf. Ein großes Fest und ein Abend, der Lust auf die nächsten Jahre Slam macht!<span id="more-1550"></span></p>
<p><strong>Du bist der Boss!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1548" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Felix Kaden, Erlangen" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Felix_Kaden.jpg" alt="" width="200" height="180" />„Dichtung und Wahrheit“ war das Thema von Meike Harms, einer jungen Slammerin, die zum ersten Mal beim Augsburger Poetry Slam auftrat, aber schon vorher in anderen Städten Erfahrung gemacht hatte. „Poesie schafft grenzenlose Wahrheit“, antworte sie auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein" target="_blank">Wittgensteins</a> „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“. Eine ganz andere Grenzerfahrung machte der Nürnberger <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/114/Martin" target="_blank">Martin Geier</a>, als er nackt mitten an einem Weiher in Fürth aufwachte. Eine Hochzeitsgesellschaft jagte ihn auch noch. Was war nur geschehen? Fritz Köcher antwortete mit einer noch absurderen Zukunftsvision: Anno 2022 ist Angela Merkel die Kanzlerin Eterna, Franz Josef Strauß wurde wiederbelebt – aber wenigstens Thilo Sarrazin als Präsident verhindert. Ob man seinem Vater jemals gerecht werden kann, das war das Thema von Felix Kaden aus Erlangen: „Du bist der Boss!“ Der letzte im ersten Block war Michael Steinhart mit „Ich nehm Dich so, wie Du bist!“ Ein kulinarisch-erotisches Gedicht: „Chefkoch, noch einmal dasselbe!“</p>
<p><strong>Steil bergauf!</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1549" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Michael Steinhart" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Michael_Steinhart.jpg" alt="" width="200" height="210" />Odin Stiura (Frankfurt) schildert poetisch seine Alpenüberquerung und pfiff mit den Murmeltieren ein Lied. Michael Friedrichs schlug den „Bund der Ungezogenen“ vor. Ein Satzungsentwurf für den Poetry Slam, bei dem nicht gezogene Slammer eine extra Chance erhalten werden. Er beendete seine Auftritt mit dem Gedicht mit „Das Ereignis Horst“ über den monatlichen Augsburger Poetry Slam: „Du bist und bleibst der Super-Horst“. Danke schön! Nora Koschatzky aus Erlangen slamte über das Würfelspiel der Gene und wie sie uns beeinflussen. Der Friedberger Florian Kratzer knüpfte sich das Thema Aktienkurse vor – eine reine Achterbahn mit viel Auf und Ab. Letzter Slampoet des Abends war <a href="http://www.myslam.net/de/slam-poet/1834/AIDA" target="_blank">Andreas In der Au</a> – oder kurz: AIDA – aus Stuttgart. Der heißt nicht nur wirklich so, sondern ist tatsächlich amtierender Baden-Württembergischer Slam-Vize und 1. deutscher Petry Meister. Der letzte Titel wurde beim ersten offiziellen Wolfgang Petry-Cover Slam erstritten. Hier an diesem Abend slamte er seinen Musical-Text (er hasst Musicals).</p>
<p><strong> Liebeslieder aus Island</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1546" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Meike Harms" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/12/Meike_Harms.jpg" alt="" width="160" height="150" />Das Finale wurde zwischen Meike Harms und AIDA ausgefochten. Während Meike die “Vulkane grollen” bei Liebesliedern aus Island ließ, versuchte sich AIDA in Selbstverteidigung abends im Park. Und schmiss seine Freundin gegen die Angreifer, um sich zu wehren. In diesem Fall siegte der Charme und so konnte Meike Harms zur Siegerin des 13. Geburstag-Slam ernannt werden! Gratulation!</p>
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		<title>Slam im September: Hangover</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 19:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sommerpause kam einem mal wieder länger vor, als sie wohl tatsächlich war. Nur knapp eineinhalb Monate gab es in Augsburg keinen Poetry Slam und trotzdem dürstet es mir schon wieder nach knalliger Bühnenliteratur. Aus Berlin kam Falk Dietrich angereist und auch war wieder einmal Karsten Hohage aka Grohacke aus Heidelberg mit am Start. Wer letztendlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1460" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Falk Dietrich - im Hintergund Karsten Hohage (aka Grohacke)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Falk-Dietrich-2.jpg" alt="" width="250" height="170" />Die Sommerpause kam einem mal wieder länger vor, als sie wohl tatsächlich war. Nur knapp eineinhalb Monate gab es in Augsburg keinen Poetry Slam und trotzdem dürstet es mir schon wieder nach knalliger Bühnenliteratur. Aus Berlin kam <a href="http://www.e-thieme.de/index.php?s=falk+dietrich">Falk Dietrich</a> angereist und auch war wieder einmal <a href="http://grohacke.de/" target="_new">Karsten Hohage aka Grohacke</a> aus Heidelberg mit am Start. Wer letztendlich das Rennen machte? Das blieb spannend bis zum Schluss &#8211; mit einem Dreierfinale!<span id="more-1459"></span></p>
<p><strong>Erster Block: Starthilfen</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1461" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Ernie Unnt - zum ersten Mal beim Augsburger Slam dabei." src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-ErnieUnnt.jpg" alt="" width="200" height="162" />Dieses Mal gab es auch wieder einige Slam-Debütanten auf der Bühne zu erleben &#8211; immer zittert man mit und freut sich über die ersten Erfolge. Ernie Unnt war einer von ihnen &#8211; und man konnte sich freuen. Er präsentierte seinen Text &#8220;Die Jungfrau von Orléans&#8221; &#8211; ein Spiel mit Namen von Theaterstücken: Der <em>Besuch der alten Dame</em> war dann doch nur <em>viel Lärm um nichts</em>. Oder doch nicht? Frei vorgetragen und absolut schussfest &#8211; ein starker Start in die Slam-Szene! Art Rudolf folgte ihm nach und las viele Aphorismen und Kurzgedichte aus seinem Buch &#8220;Starthilfen&#8221;.</p>
<p>Falk Dietrich hat sich vor 6 Jahren, 8 Monaten, 4 Tagen und 2 Stunden von seiner Freundin getrennt. Es geht ihm langsam besser und ein Grund dafür kann man in seiner Kurzgeschichten-Reihe &#8220;Falk zurück im abenteuerlichen Single-Leben&#8221; erfahren. <img class="alignnone size-full wp-image-1462" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Wiktorio - Slam-Neuling ganz cool." src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Wiktorio.jpg" alt="" width="200" height="150" />Wie zum Beispiel in Folge 282 &#8220;Als Nelson Mandela, Barack Obama und Mahatma Ghandi gesagt haben: Falk Du bist eigentlich ganz okay so!&#8221; Oder auch in Folge 834, in der er mit seiner Schwester über Weihnachten telefoniert. Urkomisch &#8211; aber wie immer mit einigen tragischen Momenten&#8230; Wiktorio, eine weiterer Slam-Premiere des Abends, beendete den ersten Block mit einigen frei vorgetragenen Gedichten: &#8220;Hangover &#8211; oder: Wer hat die Coach versaut?&#8221;<br />
Falk Dietrich wurde ins Finale geklatscht.</p>
<p><strong>Zweiter Block: Böser, böser Text</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1463" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Cornelia Koepsell" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-CorneliaKoepsell.jpg" alt="" width="200" height="148" />Tja, die Bahn macht mobil. Wenn das denn stimmen würde! Sarah Maria Nordt konnte nur den Kopf schütteln über das was sie mal wieder beim Bahnfahren erleben musste. Auch Cornelia Koepsells Story handelte im Zug: &#8220;Sei doch nicht so!&#8221; Anspielungsreich reagierte sie auf Andy Strauß&#8217; &#8220;Meerschweinchen&#8221;-Text vom Modular-Slam und ärgerte sich über diese Kaltherzigkeit in dessen Text.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1464" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Karsten Hohage aus Heidelberg" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Karsten-Hohage-1.jpg" alt="" width="200" height="214" />Um mehr Achtsamkeit ging es auch im Text von Karsten Hohage. Ständig wird man bedränget, geschubst, wird eingeparkt und und und&#8230; Kein Wunder, dass einem manchmal der Kragen platzt und sich dann an rächt. In seiner Story lässt er es heftig krachen und bittet dann doch zum Schluss um mehr Rücksicht: &#8220;Dann passiert auch nichts!&#8221; Ein Slam-Debütant eröffnete den September-Slam &#8211; ein weiterer beendete die Vorrunden: Benni. Mit einem Freestyle-Rap wob er ein Netz von Siddharta in die vierte Dimension und riss zum Schluss noch das Rathaus ab.<br />
Das Publikum konnte sich nicht wirklich einigen und wählte somit zwei Poeten in das Finale: Sarah Maria Nordt und Karsten Hohage.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1465" title="Das große Finale!" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-Finale.jpg" alt="" width="450" height="329" /></p>
<p><strong>Das Dreier-Finale </strong><br />
Spannende Kombination: Der liebeskranke Falk Dietrich, die sozialkritische Sarah Maria Nordt und der bitterböse Karsten Hohage. Eine schwere Entscheidung kündigte sich<img class="alignnone size-full wp-image-1466" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Sarah Maria Nordt" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/September110916-SarahMNordt.jpg" alt="" width="200" height="163" /> für die Publikumsjury an. Doch Falk Dietrich überraschte mit seinem &#8220;Falk ist gut drauf&#8221;-Text &#8211; sogar mit Happy End. Sarah Maria Nordt war in ihrem Altersheim-Text ein bißchen böse über verratene Ideale  und Karsten Hohage hatte mit &#8220;Fitze-Fitze-Fatze / Dein Vater hat &#8216;ne Glatze&#8221; einen sozialkritischen Text ins Spiel gebracht. Mehrmals musste das Klatschergebnis wiederholt werden, so nah waren die Finalisten in der Wertung &#8211; und schließlich stand es fest: Sarah Maria Nordt ist die September-Siegerin! Gratulation!</p>
<p><strong>Der nächste Slam findet am 28. Oktober statt &#8211; gleichzeitig der 13. Geburtstag des Augsburger Poetry Slams!</strong></p>
<p><strong>Alle Fotos wurden von <a href="http://simoninaugsburg.com/" target="_blank">Simon Schwager</a> geschossen. Vielen Dank!</strong></p>
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		<title>Friedbergs &#8220;Moët für den Poet&#8221; &#8211; Dieses Mal Open Air!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 20:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
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		<category><![CDATA[The Digital Poets]]></category>
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		<description><![CDATA[Exakt acht Monate nach dem fulminanten ersten Friedberger Poetry Slam kehrte der Slam am letzten Freitag ins Wittelsbacher Schloss zurück. Im Gepäck: Frische Slammer wie Bumillo (München), Felix Kaden (Erlangen) und Bo Wimmer (Marburg). Das DJ-Duo &#8220;The Digital Poets&#8221; spielte im Rahmenprogramm und begleitete die Autoren auf die Bühne. Und Dank Carla Brobst haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1475" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Carmen Wegge (München)" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_CarmenWegge.jpg" alt="" width="154" height="200" />Exakt acht Monate nach dem fulminanten <a href="http://www.e-thieme.de/moet-fur-den-poet-der-erste-friedberger-slam-im-wittelsbacher-schloss/">ersten Friedberger Poetry Slam</a> kehrte der Slam am letzten Freitag ins <a href="http://www.museum-friedberg.de/" target="_blank">Wittelsbacher Schloss</a> zurück. Im Gepäck: Frische Slammer wie <a href="https://www.facebook.com/bumillo" target="_blank">Bumillo</a> (München), Felix Kaden (Erlangen) und <a href="http://www.bowimmer.de" target="_blank">Bo Wimmer</a> (Marburg). Das DJ-Duo &#8220;The Digital Poets&#8221; spielte im Rahmenprogramm und begleitete die Autoren auf die Bühne. Und Dank <a href="http://www.carlabrobst.de/" target="_blank">Carla Brobst</a> haben wir auch von diesem Slam viele tolle Videos für die Nachwelt festgehalten!<span id="more-1474"></span></p>
<p>An diesem Abend sollten insgesamt 10 Autorinnen und Autoren auftreten &#8211; davon auch viele, die beim vorhergehenden Slam-Seminar von Carmen Wegge an Friedberger Schulen mitgemacht hatten. Den Beginn machte gleich eine ihrer Schülerinnen, Rebecca Baumann-Reinziger. &#8220;Du liebes Scheusal&#8221; hatte sie ihren Text genannt und fand auch gleich viel Applaus für ihr erfolgreiches Slam-Debut. Felix Kaden folgte ihr mit seinem Text: &#8220;Ich bin so müde&#8230;&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/kFHEa1C0Q3Y" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>&#8220;Ich habe Angst!&#8221; rief Florian Kratzer in das Publikum. Vor Schweinegrippe, vor Krankheit allgemein, vor Krieg und von vielen anderen schlechten Nachrichten.<img class="alignnone size-full wp-image-1477" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Moderator Horst Thieme" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_HorstThieme.jpg" alt="" width="130" height="131" /> Helfen kann nur, sich im Bunker zu verkriechen und jeglichen Außenkontakt zu meiden. Doch da ist es dann natürlich auch wieder viel zu langweilig&#8230; Carmen Wegge hielt mit ihrem Wunschbrunnen dagegen: &#8220;Ich wünsch mir eine Welt ohne Mario Barth, ohne Umweltverschmutzung und einem tollen Liebesleben!&#8221;</p>
<p>Katharina Schikorski beendete die erste Runde und zog mit ihrem Text &#8220;Die Welt ist nicht so lieb und nett, wie Du sie vielleicht gern hättst!&#8221; ins Finale ein:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Eo-qDIF2JJE" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Nach einer kurzen Pause im bitterkalten Schloßhof &#8211; es hatte an dem Abend wirklich eher herbstliche Temperaturen und den ganzen Tag geregnet &#8211; kam Judith Schatz auf die Bühne. Sie berichtete von einem Verwandtenbesuch:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Pvt-RZLeV50" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Bo Wimmer antwortete mit der &#8220;Tragödie vom romantischen Huhn Ruth&#8221;:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OsxC-wJeXFA" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<p>Die wohl jüngste Teilnehmerin an diesem Abend war Sarah Maria Nordt: &#8220;Früher wolltest Du aufstehen und loslaufen&#8230;&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ePkHlsVNeTE" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Einen auch, um genauer zu sein sogar noch wesentlich wütenderen Text hatte der Münchner Bumillo in petto. Sein Thema war der Wutbürger und er fragte die Menge: &#8220;Wo ist die Wut in Dir? Wo ist die Wut in mir?&#8221;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RQimzH1UFWA" frameborder="0" width="450" height="229"></iframe></p>
<p>Peter Knuhr beendete den Abend mit seiner Short Story &#8220;Der junge König&#8221;, bevor dann das Publikum wieder abstimmen musste, wer aus dem zweiten Block ins Finale einziehen sollte. Es stand unentschieden zwischen Bo Wimmer und Bumillo &#8211; beide blieben auf der Bühne um beim Stechen zwischen den Autoren gegen Katharina Schikorski anzutreten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1476" title="Das große Finale mit allen Slammern" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2011/10/MoetFuerdenPoet_Finale.jpg" alt="" width="450" height="293" /></p>
<p>Doch Bumillo hatte das Herz des Publikums gewonnen und wurde auch zum Sieger des Abends gewählt. Friedbergs Bürgermeister Peter Bergmair verlieh wieder den dem Slam namensgebenden Champagner und einen Büchergutschein an den strahlenden Sieger: Gratulation!</p>
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