SchnüffelpassSehr fein. Nachdem die Bundesregierung in den letzten Jahren (und ganz besonders unter Schily) biometrische Pässe mit Funkchip (RFID) gefördert/gefordert hatte, bei denen neben körperliche Merkmalen und dem Foto auch Fingerabdrücke gespeichert werden sollten, scheint sie jetzt zurückzurudern.

Gerade einmal sechs Fälschungen bundesdeutscher Pässe wurden im Zeitraum zwischen 2001-2006 festgestellt. Nicht einmal ein einziger Fall ist der Bundesregierung bekannt, bei dem ein Terrorist einen deutschen Reisepass benutzt hat.

Damit hat die Bundesregierung eingestehen müssen, dass die Einführung des biometrischen Reisepasses mit Funkchip jeglicher Grundlage entbehrt. Doch noch hat sie sich nicht von dem unsinnigen Vorhaben getrennt – zu begeistert ist auch der neue Innenminister Schäuble von den Möglichkeiten eines totalen Schnüffelstaates.
Einen längeren Bericht findet sich beim CCC.


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Ein Kommentar bis jetzt.


  1. Kommentar zu Bundesregierung bestätigt die Unsinnigkeit von biometrischen Ausweisdokumenten von Heiner sagt:

    Fettes Lob an dich, Horst, für die fortlaufende Berichterstattung zu diesem Thema – nicht aufhören!

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