AUGSBURGBRECHTCONNECTED: Erster Schüler Poetry Slam in Augsburg

abc augburgbrechtconnectedNach monatelangen Workshops an Augsburger Schulen, die u.a. von den Spoken Word Artists Ko Bylanzki, Fiva, Lydia Daher und Rayl Ratzak organisiert worden sind, konnte nun eine Auswahl von 12 Workshop-Teilnehmern erlebt werden.

FinaleIch muss mir geradezu auf die Lippen beißen, um nicht dauernd zu wiederholen, wie jung diese Sprach-Performer sind. Auch das Wort Nachwuchstalente will ich nicht überstrapazieren: denn dazu sind die Slammer einfach schon zu weit gekommen.

Sie sind talentiert – und sie können schon im „echten Leben“ bestehen. Klasse! Einige von ihnen haben bereits beim regulären Augsburger Poetry Slam bewiesen, dass sie sich schon voll und ganz mit den etablierteren Slammern messen können. Teilweise kann man hier schon unglaubliche Bühnenpräsenz, schöne Sprachbilder und fetzige Reime erleben!

Nicht von ungefähr gewann auch Tommy Tesfu, der schon ins Finale beim Augsburger Slam kam. Seine sozialkritischen Texte verharren nicht einfach nur bei der großen, anklagenden Geste sondern haben auch Sprachwitz. Auch Theresa Köhler, erste Slammerin an diesem Nachmittagsslam (er begann bei ca. 50 Grad gefühlter Hitze um 17 Uhr im Capitol Club), begeisterte die Jury (in der neben Ivo und Denniz auch ich saß) – auch wenn die Juni-Siegerin vom Augsburger Lauschangriff nicht ins Finale kam.

Nicht unerwähnt seien die anderen Finalisten, die sich ein ungeheure Kopf-an-Kopf-Battle gönnten: Katharina Menzik, Stan Twerski und Martin Bursy. Was wir gestern erleben konnten war großes Tennis – ein toller Erfolg!

  1. Pingback: e-Thieme » Blog Archive » Modular Slam im Boxring

  2. tina

    ich suche rayl ratzak aus soyen (muenchen)…???

  3. Kommentar zu AUGSBURGBRECHTCONNECTED: Erster Schüler Poetry Slam in Augsburg von e-Thieme » Blog Archive » Poetry-Städtebattle zwischen Augsburg, Tübingen und Ulm

    […] Darauf antwortete Tommy Tesfu mit seinem Senegal-Text („Nennt mich Maximalpigmentierter!“ wurde auch Sieger beim Schülerslam 2006 während des Augsburger Brecht-Festivals), den die Augsburger Slammer Szene schon kennen dürfte. Letzter: Basti Nan, begabte Neuentdeckung aus Tübingen, mit einem äußerst lustigen Text über seinen dantesken Besuch in der Hölle und den dort zu sehenden Qualen („In meiner Hölle bin ich nicht Modern Talking – da bin ich Modern Talking (…), bin ich verliebt in Eva Herrmann (…), bin ich ein iPod – mit Volksmusik geladen!“). […]

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