Nach dem spontanen musikalischen Auftritt beim letztjährigen November-Slam hatten wir dieses Mal Jan Koch nicht als Slammer, sondern “nur” als Liedermacher eingeladen. Er startete den Abend mit seinen einfühlsamen, zuweilen auch sehr komischen Songs bevor die erste Slammerin des Abends auf die Bühne kam. Sie war eine von insgesamt vier Slam-Neulinge – ein schönes Zeichen für den Augsburger Slam, da es beweist, dass die Slam-Szene sich bewegt, wächst und ständig auch erneuert. Weiter »
Berlin, Heidelberg, Marburg – von weither kamen wieder Slammer nach Augsburg gereist, um beim Lauschangriff, dem Augsburger Poetry Slam teilzunehmen. Theresa Hahl kam aus der deutschen Hauptstadt, Bo Wimmer aus der Slam-Hochburg Marburg und Karsten Hohage war aus Heidelberg angereist. Letzterer hatte auch sein brandneues Buch mit im Gepäck: “GRObgeHACKtEs” (Lektora-Verlag). Weiter »
Gleich vier weitgereiste Gäste hatten sich für den April-Slam des Lauschangriffs in Augsburg angemeldet. Neben Michael Feindler (Berlin), Martin Geier (Weißenburg), Luc Spada (Luxemburg) und Carmen Wegge (München) gab es aber auch wieder eine tolle Augsburger Liste, die sich in der ausverkauften Kresslesmühle vom Publikum feiern lassen konnte. Am Ende stand ein Dreierfinale – und ein Doppelsieg. Weiter »
Beim MODULAR Festival 2010 in Augsburg kam es zum zweiten Boxring Slam in Augsburgs Geschichte. Im Ring standen sich neben den lokalen Slammern auch weitgereiste Slam-Fighter gegenüber: Harry Kienzler aus Tübingen, gewann schon zweimal den Titel des Vizesiegers im Team bei den deutschsprachigen Slammeisterschaften zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Augsburgs Ehre verteidigte Nils Rusche (Bamberg) beim National Slam 2008 in Zürich. Er war auch schon beim letzten Modular-Festival dabei und war alles andere, als ein kuscheliger Gegner! Lucas Fassnacht – zuletzt im Januar-Slam in Augsburg – schüchterte wieder durch gezielte Low Kicks die Gegner ein, obwohl seine Texte erst einmal ruhig daherkamen. Einen Slam Dunk drohte Peh, die Wortgefechtqueen aus Berlin, ihren Gegnern an. Peh, das ist das “P” in Poesie, hat gerade ihren ersten Gedichtband vorgestellt: “Angeschossen”. Der Abend mit fast 500 Zuschauern im überfüllten Moritzsaal war einsame spitze! Weiter »
Ein unglaublich vielseitiger Poetry Slam fand gestern abend in der Augsburger Kresslesmühle statt. Mit dabei waren Andivalent (München), nur schwerlich in eine Schublade zwischen Rap-Poet, Standup-Comedian und Prosa-Autor einzuordnen, Kabarettist und Slammer Grög! (München), der Slampoet und Hallensischer Slam Master Tobias Glufke und der blutjunge aber schon weitgereiste Thomas Spitzer (Regensburg). Diese – aber auch die freie Augsburger Liste sorgten für ein klasse Abend mit vielen Höhepunkten. Weiter »

Zum Februar-Slam war Augsburg schon wieder feste in den Krallen der bösen Eiskönigin. Nachdem es mehrere Tage heftig geschneit hatte und es wirklich ungewöhnlich kalt war, bibberten alle, ob überhaupt jemand seine gutgeheizte Wohnung verlassen würde, um zum Augsburger Lauschangriff zu fahren. Doch sie kamen alle: Tilmann Birr aus Berlin, Cornelius Coffin aus Mühl und Harald Kienzler aus Tübingen. Und natürlich wieder viele lokale Slammer und ein tolles Publikum, das die lokalen Slammer feierte! Weiter »
Einen Doppelsieg brachte der erste Slam im neuen Jahr am letzten Freitag. Sven Fritze (Bielefeld) und Fabian Navarro (Warstein) teilten sich freundschaftlich den ersten Platz. Nicht ungewöhnlich für die beiden, die auch gerne mal als Slam-Team auftreten und wohl mit dieser salomonischen Jury-Entscheidung bestens leben können. Aber auch die anderen Slammer begeisterten das Publikum. Und das Debut der gerade 13jährigen Sarah Maria Nordt auf der Slam-Bühne war einfach nur toll! Weiter »
Einen heißen Poetry Slam legten die Poeten am 18.12. in der wieder einmal restlos ausverkauften Augsburger Kresslesmühle hin. Dabei konnten die Zuhörer erfahren, “Wie Kurt entjungfert wurde” (Michael Friedrichs), das “Ich bin schizophren” (Cornelia Koepsell) sowie allerlei über diverse Obsessionen (z.B. Peter Wagner über seine Autogrammsammelleidenschaft oder Nils Rusche mit Rückengraulen). Der Gewinner des Abends war dann aber Sulaiman Masomi aus Paderborn, auch mal gerne etwas zu sagen hätte. Doch dazu später mehr. Weiter »
Drei eingeladene Gäste aus München und Berlin, einer davon sogar Liedermacher und drei Debuts – das war der Augsburger Poetry Slam im November. In der ausverkauften Kresslesmühle schmissen sich wieder die Poeten in die Dichter-Schlacht. Gewinnen konnte natürlich wieder nur einer und das war dann Michael Feindler aus Berlin. Aber wer denkte, das war ein einfacher Sieg, der war nicht dabei. Denn Feindlers Mitstreiter machten es ihm nicht so leicht, zu gewinnen… Weiter »
Genau vor 11 Jahren startete der Augsburger Poetry Slam im damaligen Blauen Salon im Hauptkrankenhaus. Was damals noch eine erklärungsbedürftige Veranstaltungsreihe war (Literaturwettkampf? Jeder kann mitmachen? Kann das funktionieren?) ist mittlerweile anerkannte und durchgesetzte Literaturform. Zum Augsburger Schnapsjubiläum kamen dann auch die großen Slammer Deutschlands vorbei: Annika Blanke (Oldenburg), Bo Wimmer (Marburg), Sarah Hakenberg (Strasbourg) und Florian Cieslik (Köln). Aber auch der Bayerische Rundfunk hatte ein Filmteam gesendet… Weiter »
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