Mobile Community? Weit mehr!

Screenshot Aka-Aki„Bloß nicht noch eine online community!“ dachten sich die fünf Gründer von aka-aki vor ihrem Diplomprojekt. Viel besser wäre es, das „Leute anklicken“ ins echte Leben zu verpflanzen und nutzbar zu machen. Gesagt, Firma gegründet und getan: Das Ergebnis heißt aka-aki, funktioniert mit fast jedem neueren Handy und ging jetzt am 2. April offiziell an den Start. Und der Service funktioniert – tatsächlich trifft man Leute, die den Service auf ihrem Handy freigeschaltet haben, an. Zumindest in Berlin. Denn dort ist die Community schon richtig am Start – mal schaun, wie es in anderen Städten losgehen wird…

„Es ist ganz einfach“ beschreibt Stefanie Hoffmann, die im Gründerteam für das Marketing verantwortlich ist, ihr Baby: „Die meisten Leute haben ja heute mindestens ein Profil in irgendeiner online community. Das macht Spaß, so lange man vor dem Computer sitzt. Aber jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie könnten sich unterwegs im echten Leben auf dem Handy die Profile von Mitgliedern anschauen, die sich gerade im Umkreis von 20 Metern befinden. Oder abends auf einer Community Website nachvollziehen, wenn Ihnen kürzlich unterwegs andere Mitglieder unbemerkt begegnet sind. Oder ihr Handy gibt Signal, wenn irgendwo unterwegs in der Stadt ein Online-Freund den Weg kreuzt. Genau das kann aka-aki!“

So will der Dienst das verborgene, aber doch existierende Netzwerk im echten Leben sichtbar machen. Schließlich treffen wir täglich unzählige Menschen, wir wissen nur nicht, wer sie sind! Um allen zu zeigen, wie aka-aki im Alltag funktioniert, hat das Team sogar einen 90-Sekunden-Film gedreht, der auf der Startseite aka-aki.com alles genau erklärt.

Der Dienst funktioniert mit fast allen Bluetooth-Handys und ist völlig kostenlos. Lediglich mit dem – optionalen – aka-aki-Handyprogramm können Gebühren der Netzbetreiber für eine Internetverbindung fällig werden. Seit August 2007 haben knapp 2000 eingeladene Interessenten aka-aki im „geschlossenen Betatest“ vor allem in Großstädten getestet. Ab 2. April kann sich nun jeder kostenlos auf aka-aki.com anmelden und social networking auf der Straße ausprobieren.

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