Am 17.10. fand in der Kresslesmühle der zehnte Geburtstag des Augsburger Poetry Slams statt. 10 Jahre Slam – das sind 110 Veranstaltungen und 1100 Auftritte seit 1998. Und noch weit mehr! Denn zusätzlich standen viele weitere Slammer außer Konkurrenz auf der Augsburger Slam-Bühne. Darunter der Gründer der weltweiten Slam-Bewegung, Marc Kelly Smith.
Zum Jahrestag spielten die Jubilee Beachrockerz (Deniz Khan und Sebastian Giussani) auf, die an dem Abend ihre neue Platte vorstellten: Soje Deschmegre. Das ist eine Abkürzung für “Songs jenseits der Schmerzgrenze”. Aus Berlin waren die Slammer Gauner und Iris Schwarz angereist, aus Strasbourg Sarah Hakenberg. Natürlich war auch das Augsburger Slammer-Feld angetreten, um das Jubiläum zu feiern! Weiter »
Der wirtschaftliche Erfolg von Metropolen hängt zukünftig vor allem von der Kreativität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ab. Und Kreativität gedeiht besonders gut, wo Technologie, Talent und Toleranz gleichermaßen ausgeprägt sind. Schlagwörter wie “Industriekultur”, “Kreativwirtschaft” und “Kreative Brutstätten” beherrschen mittlerweile die politischen Diskussionen. Städte konkurrieren heute um Ideen und helle Köpfe. Wenn es gelingt, kreatives Potential zu fördern und kreative Menschen von außen anzuziehen, profitiert eine Stadt in jeder Beziehung. Wir leben im Übergang zur globalisierten Wissensgesellschaft. Die Menschen arbeiten immer weniger in großen Betrieben an vorgegebenen Produkten. Was heute immer stärker zählt, ist die Informationsbearbeitung vor dem Computer und damit Fähigkeiten wie Kommunikation, selbständiges Denken, Kreativität. Städte, in denen Kunst und Kultur groß geschrieben werden, sind attraktiv auch für interessante Unternehmen und Menschen, die bereit sind, innovative Lösungen für die großen Zukunftsfragen zu suchen. Die Idee der Kreativen Stadt beflügelt weltweit die Diskussion um neue Wege in der Stadtentwicklung. Kritiker allerdings befürchten, dass von dieser Idee nur die “kreative Klasse” profitiert, während der Rest der Bevölkerung ausgeschlossen bleibt.
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Schon mal über Werbebriefe von Firmen, mit denen man noch nie in Kontakt war geärgert? Genervt von Telefonanrufen von Lotteriegesellschaften? Gewundert, warum Kredite nur zu hohen Zinsen angeboten werden und der gewünschte Handy-Vertrag nicht erhältlich ist? Ganz einfach: Unternehmen wissen viel mehr über uns, als man ahnt. Dank Payback, Onlinequiz und Gewinnspielen haben wir viele unserer Privatinformationen schon längst preisgegeben. Aus diesen Daten lassen sich Persönlichkeitsprofile erstellen, die Auskunft über Vorlieben und Gewohnheiten geben. Besonders über das Internet wird unser aller Privatsphäre analysiert – und unsere Daten gehandelt wie Ware. Dazu kommen Datendiebstahl und andere kriminelle Handlungen wie jüngst bei der Deutschen Telekom passiert. Sind diese Daten einmal in den falschen Händen, können sie zu kriminellen Zwecken verwendet werden und Schaden zufügen.
Man kannst sich aber wehren! Weiter »
In der Augsburger Innenstadt wird für einen Monat eine leerstehende Ladenräumlichkeit in den Orangen Raum verwandelt: ”Lass dich überwachen…”, so lautet der Titel der ersten Ausstellung vom 1. bis 31. Oktober 2008 des neuen Augsburger Kunstprojekts. Der Orange Raum ist einlangfristig angelegtes Kunstprojekt, das von Peter Mangold, freischaffender Künstler, und Edward Grabbe, Künstler und Grafiker, initiiert wurde. In ihm wird die Gruppenausstellung zum Thema „Überwachung“ mit Werken von zehn jungen Künstlern präsentiert. Gezeigt werden Arbeiten in den Bereichen Plastik, Installation, Malerei, Video-, Fotokunst, Objekt und Collage. Darüber hinaus bietet der Orange Raum während der gesamten Ausstellungsdauer eine Plattform für Kunst und Kommunikation. Weiter »

Die Seite kann gefunden werden unter www.bitzl.biz/
Openmoko ist ein Projekt, das als Ziel die Bereitstellung eines Mobiltelefons mit einem Open Source Softwarestack hat. OpenMoko verkauft derzeit das Neo FreeRunner Telefon an fortgeschrittene Anwender und startet den Verkauf an die breite Öffentlichkeit sobald die Software weiterentwickelt ist.
Der OpenMoko-Stack, der einen vollständigen X-Server enthält, erlaubt es den Benutzern und Entwicklern die mobile Hardware Plattform in ein einzigartiges Produkt umzuwandeln. Die Lizenz gibt den Entwicklern und Anwendern die Freiheit kosmetische Aufbesserungen oder radikale Veränderungen durchzuführen – wechsel die Tapeten oder baue das ganze Haus neu! Sie gibt dem Entwickler die Freiheit, zum Beispiel das Telefon in ein medizinisches oder Point-of-Sale Gerät umzuwandeln oder die Freiheit einfach die eigene Lieblingsoftware zu installieren.
Auf der Linux World 2008 werden auch die Schaltpläne veröffentlicht.