Ein schier unglaublicher Vorwurf steht im Raum: Verkaufen Augsburger Parteien ihre Listenplätze? Die Grünen nicht, das kann ich selber bestätigen. Die FDP wehrte sich ebenso vehement gegen diesen Verdacht. Von der CSU und SPD gab es keine Reaktion. Und ProAugsburg? Gestand und findet es ganz okay so. Ein Skandal, der Augsburg bewegt? Der Augsburger Allgemeinen (AZ) scheint es zumindest bislang keinen Artikel wert zu sein. Wobei die ganze Geschichte selber im AZ-eigenen Online-Forum aufkam. Folgend eine kleine Dokumentation der Geschichte, die ein Lehrstück einer funktionierenden Gegenöffentlichkeit zur veröffentlichten Meinung der AZ aufzeigt – und das wie gesagt auf der AZ-eigenen Webpage… Weiter »
So plakatiert die CSU in Augsburg. Anscheinend hofft die CSU und vorne dran der OB Kandidat Kurt Gribl, dass die Augsburger Bürger nicht nur äußerst vergesslich, sondern auch sich veräppeln lassen wollen. Hatte die CSU nicht dank ihrem Bürgerbegehren die Verkehrsplanung für Augsburg nicht nur gestoppt sondern auch enorme Investitionssummen der Bahn und des Freistaats massiv gefährdet? Dabei hatte die CSU doch versprochen, das alles gut wird. Zum Beispiel betonte auch Christian Ruck (im Bundestag für die CSU) in der Presse: “Eine Änderung der Planungen des Teils des Vorhabens gefährdet für sich genommen gar nichts.” Doch stimmt das? Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel laut der Süddeutschen Zeitung vom 30.11.: “Die Finanzierung des Vorhabens kann nicht mehr als gesichert angesehen werden.” Weiter »
ZEIGDEINEKUNST ist ein neues Portal für Künstler und Kunstinteressierte. Hier zeigen Künstler und Kreative ihre Arbeiten und nehmen am Förderpreis-Wettbewerb teil. Kunstfreunde können direkten Kontakt zu Künstlern aufnehmen und neue Kunstwerke entdecken. Auch ist ZEIGDEINEKUNST eine Community, wo Menschen Menschen kennenlernen können, die sich für Kunst interessieren! Weiter »
Anläßlich der Kommunalwahl am 2. März hat das Kulturnetzwerk bereits Ende letzten Jahres OB-KandidatInnen zu einer Netzwerk-internen Podiumsdiskussion eingeladen – und ich durfte moderieren. Der Einladung folgten Eva Leipprand (OB-Kandidatin von Bündnis90/Grüne), Kurt Gribl (OB-Kandidat der CSU), Dr. Frank Mardaus (Kulturverantwortlicher für die SPD) und Rainer Schönberg (OB-Kandidat Freie Wähler). Rose-Marie Kranzfelder-Poth (OB-Kandidatin der FDP) sagte ab und auch Peter Grab (OB-Kandidat von ProAugsburg) drückte sich vor einer sachlichen Auseinandersetzung.
Die Diskussion lief unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Vorfeld wurden die Kandidaten jedoch um die Bearbeitung kulturrelevanter Fragen gebeten. Eine Übersicht dieser Antworten finden man auf der Webpage des Kulturnetzwerks. (Anmerkung: Von Frau Kranzfelder-Poth und Herrn Grab haben wir leider keinen beantworteten Fragebogen erhalten – was besonders peinlich für den Hüpfburg-Citymanager Grab ist, da der Marketier in eigener Sache sich ja als Kulturreferent berufen fühlt).
Heute abend ist die Vernissage von Karin Jobst im Höhmannhaus (Start 19.30 Uhr). Seit das erste Atomkraftwerk in Deutschland vor knapp 50 Jahren in Betrieb genommen wurde, wird mit unterschiedlicher Intensität und Öffentlichkeit, aber doch unablässig über Vor- und Nachteile, über Risiken und Nutzen der Atomenergie diskutiert. Die heute in Hamburg lebende Künstlerin Karin Jobst (*1973) setzt sich mit ihrer Arbeit “atomar – zone 1″ mit dieser brisanten Thematik auseinander. Ihre in der Neuen Galerie im Höhmannhaus erstmalig in einer Museumsausstellung präsentierten Fotografien zeigen Außen- und Innenaufnahmen eines deutschen Atomkraftwerks und gewähren somit Einblicke in Räume, die dem Betrachter in der Regel versperrt bleiben. Weiter »