Poetry-Städtebattle zwischen Augsburg, Tübingen und Ulm

Freitag der 13. – eigentlich ein Horrordatum für jeglichen Künstler, aber nicht wirklich für die Augsburger Slammer Szene! Tübingen hatte am 13.10. Augsburg und Ulm in Tübingen zu einem Städte-Battle herausgefordert: jeweils drei Autoren aus den genannten Städten sollten in einem Poetry Slam gegeneinander antreten. Nach einer Herausforderung von Ulm in Ulm, war dies nun die Tübinger Antwort. Aus Augsburg neben den beiden Augsburgern Vertretern beim Nation Slam 2006 Tommy Tesfu und Martin Bursy: Horst Thieme. Obwohl ich normalerweise eher als Moderator auf der Bühne stehe, war durch die Absage anderer Augsburger Vertreter kurzfristig ich ins Rennen gegangen… Und der Unglückstag Freitag, der 13., wurde zu einem beachtlichen Erfolg für Augsburg mit einem verdienten zweiten Platz!
Augsburg, Tübingen und Ulm in der Dichterschlacht Weiter »

Autor: Horst Thieme | Sonntag, 15. Oktober 2006 | 19:45
Kategorien: Allgemein | Augsburg | Literatur | Kommentare (2)

Achtundachtzigster Poetry Slam in Augsburg – 8 Jahre „Lauschangriff“

Achtundachtzigster Poetry Slam in AugsburgVor acht Jahren fand er zum ersten Mal statt, damals noch im „Blauen Salon“ im Keller des Augsburger Alten Hauptkrankenhauses. Als dieser geschlossen wurde zog der Augsburger Poetry Slam „Lauschangriff“ in die Kresslesmühle um – und hat dort schon seit Jahren seine Heimat gefunden. Beim Jubiläumsslam am 6.10. wurden sowohl Geburtstag als auch achtundachtzigste Veranstaltung zugleich gefeiert. Der Besucherandrang war dieses Mal gleich so groß, dass knapp eine Viertelstunde nach Kassenöffnung schon keine Karten verfügbar waren. Mit am Start waren wieder die Beachrockerz (Deniz Khan und Sebastian Guissani), die wieder die Autoren auf Wunsch spontan begleiteten – und dem Slam eine fette Party nach in der Helsinki-Bar der Kresslesmühle. Weiter »

Autor: Horst Thieme | Samstag, 7. Oktober 2006 | 10:35
Kategorien: Allgemein | Augsburg | Literatur | Kommentare (0)

Widerstand gegen das Nazi-Regime in Augsburg: Anna Pröll

Anna PröllAugsburg spielte während der nationalsozialistischen Zeit durchaus keine Außenseiterrolle: ein Fremdenverkehrsführer brüstete sich stolz, bereits vor den amtlichen Wahlergebnissen die Hakenkreuzflagge gehißt zu haben. Was viele nicht wissen, ist, daß in Augsburg auch einer der Zentren Süddeutschlands für den Widerstand gegen das NS-Regime war. Auch Jugendliche waren aktiv: Anna Pröll (geb. Nolan) war eine von ihnen. Unermüdlich setzte sie sich bis zuletzt noch für die Vermittlung der schwärzesten Geschichte Deutschlands ein.
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Autor: Horst Thieme | Sonntag, 1. Oktober 2006 | 6:21
Kategorien: Allgemein | Kultur | Politik | Kommentare (1)