Kunst im Zeichen der Doppelhelix – 20 Jahre Ars Electronica mit dem Schwerpunkt LifeScience
Zwanzig Jahre Ars Electronica – Zeit für einen kurzen Rückblick. Das Linzer Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft begann 1979 mit der Suche nach den kulturellen Entsprechungen des technologischen Wandels – und damit das Unterfangen, den Prozess der Kultur- und Kultwerdung neuer Technologien zu finden, zu analysieren und Möglichkeiten seiner Gestaltung zu finden. Die dritte industrielle Revolution steht seitdem im Mittelpunkt einer soziokulturell geführten Technikdiskussion. Am Anfang – in den letzten Jahren jedoch stark vernachlässigt – dominierte noch die elektronische Musik. 1987 kam der Prix Arts Electronica als Innovationspreis für Medienkünste, 1996 eine ständige Ausstellung, das Ars Electronica Center, hinzu. In der ehemaligen Stahlstadt Hitlers entwickelte sich seitdem ein Zentrum und Forum für Diskussion der gegenseitigen Auswirkungen des Spannungsfeldes Kunst-Technik-Gesellschaft, das seinesgleichen in Europa, ja, auf der ganzen Welt sucht. Weiter »
Autor: Horst Thieme | Donnerstag, 30. September 1999 | 23:01
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